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Im Check: Maglus Stylus fürs Tablet

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Zeitlos und funktionell. Was ein gutes Produkt auszeichnet, darüber brauchen wir nicht streiten. Es soll ja Unternehmen geben, welche seit Rousseaus Zeiten im Jahr 1761 her Bleistifte herstellen. So mag das Schreibgerät eine klassische Würde ausstrahlen. Spätestens seit dem Bleistift-Werbespot von Apple ist jedoch klar, dass es eindeutig nicht genügend Apps in Graphit gibt. So vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten eines touchgesteuerten Geräts sind, so oft wünscht man sich dann doch den guten alten Stylus zurück. Ein besonders empfehlenswertes, da vielfach gelobtes Modell, stellt der Maglus Stylus von Applydea dar. Ich stelle ihn euch vor.

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Ich muss ihn noch nicht einmal ausgepackt haben und seine Fertigung aus Aluminium loben, um von der Qualität überzeugt zu sein. Schon die Verpackung gefüttert mit Schaumstoff und Magnetverschluss wie ein Etui für einen Kugelschreiber aus dem Segment > 100 Euro macht ein gutes Bild. Es wird nicht nur der Stylus selbst geliefert, sondern ein kleines Metallplättchen für seine Befestigung sowie ein schicker Schlüsselanhänger in Patronendesign für Ersatzspitzen. Hier im Zylinder mit Schraubverschluss ist auch schon die erste Spitze enthalten. Nicht schlecht für 19,99 Euro. Aber der Reihe nach.

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Die Idee fürs Produkt geht auf das Jahr 2011 zurück. Seitdem ist viel Energie ins Unternehmen geflossen, welche weithin im Netz durch überragend positive Reviews zum Maglus Style ihre Anerkennung fand. Gelobt werden eigentlich alle Aspekte des Produkts – vom Preis bis zur Qualität und Nutzbarkeit, sodass es kaum einen Sinn macht einzelne Aspekte zu wiederholen. Machen wir uns selbst ein Bild.

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Andy Shaw ist irischer Produktdesigner und hat viel Herzblut bewiesen sowie natürlich den Blick für gelungenes Design. Der Maglus Stylus ist 13 Zentimenter lang, also wie ein kurzer Kugelschreiber bzw. wie ein Smartphone mit 4,5 Zoll Display wie mein Lumia 1020. Mit 35 Gramm wiegt er nicht einmal so viel wie ein kleines Ei, fühlt sich trotzdem vergleichsweise schwer an. Dies ist umso erstaunlicher, da er aus mattem Aluminium besteht. Außer dem Look in Silber gibt es ihn auch schwarz und blau. Kantig ist er, sodass er nicht wegrollt, wobei es jedoch keine scharfen Grate gibt. Alles ist aus einem Stück. Seitlich sind jeweils etwa 4 Zentimeter lange Gummi eingebunden. Hinter diesen befinden sich Magnete. Dadurch hat das schwarze Gummi nicht nur die Funktion für die Finger einen Halt zu geben, sondern den Stylus auch kratzerfrei überall hinheften zu können. Sagte ich nicht, dass der Stylus durchdacht ist?

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Das wichtigste Element eines Stylus ist natürlich seine Spitze, welche leicht austauschbar ist. Diese wird nicht geschraubt, sondern einfach eingesteckt. Warum man unbedingt am Schlüsselbund einen Ersatz dabei haben muss, ist mir nicht ganz klar. Die Spitze wirkt extrem robust. Als Austausch ist es jedoch denkbar, die alternativen Mikrofaserspitzen dabei zu tragen, welche schneller übers Display gleiten. Ich habe schon Bedienstifte benutzt, deren Gummi sich wie eine Clownsnase anfühlte und viel Druck benötigten. Der Maglus habe laut Hersteller die “ leitfähigste Spitze“ und entsprechend schnell mit wenig Druck reagiert das Tablet. Natürlich muss man ihn nicht mit dem iPad nutzen. Ob nun Fresh Paint auf dem Surface oder Google Mail auf dem Nexus, er ist logischerweise überall einsetzbar. Denn er ist freilich nur mechanisch, ohne Batterie, NFC oder Bluetooth.

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Einsatzmöglichkeiten für einen Stylus gibt es mehr als man zunächst denken mag. Ich sehe ihn gerade bei Präsentationen oder beim Einsatz des Tablets in diesem Bereich als sinvoll an, da das Display sauber bleibt und ohne Fingerabdrücke. Schreiben lässt sich besser mit ihm, zeichnen sowieso. Aber auch für manche Puzzlespiele wie die Doodle Reihe ist er ideal, es muss ja nicht Farmville sein. Was natürlich nicht geht ist die Gestensteuerung für zwei Finger, also Zoomen und Drehen. Dafür liegt der Maglus wie ein Präzisionswerkzeug in der Hand. Mein erster Eindruck war sogar, dass er wie ein Meisel geformt ist mit seinem flachen Ende. Da kann man sich schon mal wie ein Michelangelo fühlen. Fehlt nur noch die App fürs Modellieren.

Eine besondere Funktion sehe ich auch noch – das Stylus ist ideal für Kinder, welche es mit ihm nicht ganz verlernen mit einem Stift zu schreiben.

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