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Das drahtlose Boost Up Ladegerät von Belkin mit 15 W

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Qi hört sich für viele noch immer an wie Star Trek und dennoch wird hier keine Energie aus dünner Luft oder Antimaterie gewonnen. Vielmehr unterstützen immer mehr Smartphones den bald schon zehn Jahre alten Standard, auch wir hatten hier ja schon das ein oder andere Modell vorgestellt. In den Schatten werden sie gestellt, da es auch in diesem Bereich eine stetige Weiterentwicklung gibt. Stichwort Samsung S7 und Fast Charging. Belkin hat mit einem 15 Watt Gerät ein Modell, welches die Übertragungsleistung anderer und vor allem auch das Pad der Koreaner selbst aussticht. Die dreifache Menge Energie fürs Topmodell soll es geben.

Wer es nicht so mit Watt, Volt und Ampere hat, der hat sicherlich durch die Ikea-Möbel erstmals von den Ladegeräten gehört. Das ist jetzt schon wieder eine ganze Weile her. Die Technik verspricht vor allem ein Ende des Kabelsalats und seines Dressings, der Steckerkompatibilität und besonders wichtig für die Hersteller: die Geräte könnten noch kleiner werden. Gerade bei Tracker-Gadgets, welche hohe IP-Klassen erfüllen sollen und so weiter, sehe ich persönlich das größte Potential. Aber selbst mit meinem alten Lumia 1020 (RIP) habe ich die Aufladung übers Pad gern genutzt, da es sich eben auch irgendwie futuristisch anfühlte. Natürlich gibt es auch eine Reihe von Nachteilen der Qi-Ladung. Etwa, dass das Gerät während der Ladung kaum genutzt werden kann. Es muss eben aufliegen. Auch ist die Ladungsgeschwindigkeit geringer. Und schon sind wir beim Boost Up Ladegerät von Belkin.

Viele der Ladegeräte sind im Design einer flachen Scheibe, so auch dieses von Belkin. Edel wirkt es wie es wie immer bei dem Hersteller. Es ist nicht nur ein Ladegerät, sondern auch ein Wohnaccessoire. Meist stellt man so ein Gerät ja im Wohnzimmer auf oder auf dem Schreibtisch. Leute mit Smartphone-Sucht stellen es unvernünftigerweise wohl auch ins Schlafzimmer. Es soll also schön aussehen. Eine Optik in schwarz-silber mit wenigen Details, dürfte wohl vielen gefallen. Es hat eine matte Gummioberfläche mit einem eingelassenen metallenen Ring, welcher die Ladezone anzeigt. Das Gehäuse hat etwa die Größe  eines Hamburgers. Nur in der Höhe nicht. 11 cm etwa im Durchmesser und 1 cm hoch ist es.

Strom kommt nicht aus der Luft. Auch ein Ladegerät muss mit Strom versorgt werden. Hierfür wird ein normales Steckernetzteil mit 12 V und 2000 mA mit etwa 150 cm Kabellänge zur nächsten Steckdose. Leider ist das Netzteil recht groß und der Stecker auch nicht USB, sodass eine Mitnahme auf Reisen wohl eher ausfallen soll. Ist aber wohl technisch nur so möglich. Positiv hingegen ist noch, dass es sehr leicht ist mit so etwa 50 Gramm ohne Netzteil.

Der Ladevorgang selbst wird durch Auflegen des zu ladenden Geräts gestartet. Dann leuchtet eine LED grün. Legt man ein nicht kompatibles Gerät auf, etwa ein iPhone 7 ohne extra Ladeschale, dann passiert nix und die LED leuchtet rot. Akustische Signale gibt es keine von sich. Gleichermaßen leuchtet die LED rot, wenn das zu ladendende Gerät voll ist oder es nicht mittig aufliegt. Damit es gut aufliegen kann, ist das Ladepad rutschfest, sowohl an der Oberseite als auch am Fuß selbst. Das Gehäuse ist aus Plastik, sodass Kratzer an den Kanten definitiv nicht auftreten können.

Als absolute Besonderheit bietet Belkin eine Versicherung. Aufzuladende Geräte sind mit bis zu 2000 Euro versichert. Für die Benutzung ist sicher noch interessant, dass es trotz der hohen Leistung keinen Lüfter hat wie das Modell von Samsung. Es ist natürlich abwärtskompatibel für ältere Geräte. Wenn dein Smartphone oder Tablet die volle Leistung zieht, dann wird auf dem Display des Geräts „schnelles kabelloses Laden“ angezeigt.

Verfügbar ist das Gadget hier im Shop bei Belkin für 69,99 Euro.

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