4 Monaten .

Kensington Orbit Optical Trackball im Praxistest

Geschrieben von:

Die Touchsteuerung ist schon eine tolle Sache. Vielleicht nicht revolutionär, aber Angry Birds und Clasher spielen sich mit ihr unmittelbarer. Fotobearbeitung mit Filtern läuft auch. Doch spätestens bei ner Tabelle oder nem Textdokument wünscht sich doch fast jeder eine Maus, oder? Oder eben ein noch besseres Zeigereingabegerät der alten Schule. Wie einen Trackball. Obwohl mein Convertible einen Touchscreen hat, nutze ich ihn extrem selten. Wer mich kennt, der kennt meinen Marble Trackball, welchen ich selbst zu Events mitgenommen habe, wenn es darum ging schnell Bilder zu editieren etwa. Interessante Gespräche ergaben sich einmal auf einem Entwicklerkongress als es sich herausstellte, dass der CEO eines bekannten Start-Ups auch so ein Teil auf dem Schreibtisch stehen hat. Meine Liebe zum Peripherie-Gerät von Logitech wurde aber eingetrübt, nicht nur durch einen technischen Defekt, der auch bei seinen Vorgängern immer auftrat. Derjenige, der daran Schuld ist, ist der Orbit Optial Trackball, über welchen ich ein kurzes Review aus dem Praxiseinsatz habe. Bei meinem Kauf war er schlicht günstiger, sodass ich es als Wagnis verstand ihn zu kaufen.

Kensington ist kein unbekannter. Das Schloss ist ja das Tempo unter den Gadgets, was den Gattungsnamen angeht. Der Trackball ist in verschiedenen Varianten verfügbar. Der Storeeintrag bei Amazon scheint ein Sammelposten zu sein, viele der Reviews beziehen sich auf andere Produktvarianten. Hier geht es nur um den Kensington Orbit Optical Trackball ohne Ringe oder Zusatztasten.

Fangen wir gleich nochmal mit der Gegenüberstellung des Logitech Marble Trackballs und dem Kensington Orbit Optical Trackball an. Vom Bild her sieht man schon, dass das Logitech-Gerät lange im Einsatz war. Ich würde mal auf so 3-4 Jahre tippen (Edit: Laut Amazon habe ich ihn im Juli 2014 gekauft, stimmt also.) Vorher hatte ich schon zwei weitere davon, sodass ich sie etwa 10+ Jahre nutze. Interessant ist ja schon mal, dass es sie zuverlässig über die Jahre zu kaufen gibt.

Die Funktionalität beider ist in etwa gleich. Hier wie da haben wir eine kabelgebundene Schachtel, welche mit zwei Tasten ausgestattet ist und einer zentralen Kugel. Diese dient dazu den Mauszeiger zu bewegen, wie überraschend. Okay, der Kensington hat keine zwei Minitasten fürs Scrollen. Hauptunterschied zwischen beiden ist die Ergonomie. Die links mit der roten Kugel (also Logitech) macht die Hand schmal, bei der Kensington kann ich Daumen und kleinen Finger leicht anwinkeln. Dadurch fühlt sich die Handposition auf ihm tatsächlich etwas natürlicher an. Bei der allerersten Nutzung nach dem Umstieg war mir noch aufgefallen, dass die Tasten beim neuen wesentlich lauter klicken, der Druckpunkt ist aber in etwa gleich. Warum bin ich überhaupt umgestiegen? Die Tasten beim Logitech gingen nicht mehr.

Der Kensington Orbit wird ohne zusätzlichen Lieferumfang verkauft. Ein Drittanbieter verkauft glaube ich ne Tasche. Da er kabelgebunden ist, braucht man keine zusätzlichen Batterien. Er ist 20,1 x 15,2 x 4,3 cm groß und hat ein modernes Design. Etwas „billig“ finde ich die Optik des Balls, welcher wie ein Auge aussieht. Muss man wohl mögen. Da fande ich die schlichten roten Bälle des Logitech mit den schwarzen Punkten besser. Dafür wird die Kugel des Kensington nachts von ner roten LED beleuchtet.

Wie macht sich der Kensington Orbit Optical nun nach einigen Monaten im Einsatz? Das Gehäuse zeigt noch keinerlei Gebrauchspuren. Die Tasten klicken fröhlich wie zu Beginn. Auf der Unterseite ist einer der drei Gummifüße verloren gegangen. Beim Logitech war mir das auch immer passiert, dort seitlich. Der Kensington wackelt nicht und hat weiterhin nen festen Stand.

Verfügar ist der Kensington Trackball drüben bei Amazon für etwa 30 Euro. Ich muss ihn wohl in einer Preisaktion erwischt haben, denn er kostete nur 25 Euro. Das war für mich der Hauptgrund, um den Logitech abzuwählen, welcher ja eine UVP von 60 Euro hat und meist für 40 Euro zu haben ist. Die Links zu Amazon spare ich mir ausnahmsweise, da sie leicht zu finden sind. Beide Geräte habe ich mir selbst gekauft.

Themen
· · · ·
Kategorien
News & Reviews
http://www.check-app.de

Hallo liebe Leser, bereits seit 2011 schreiben wir hier täglich über Apps und Gadgets und freuen uns über jedes Like / Teilen unserer Beiträge. Viel Spaß beim Stöbern im Blog! Habt ihr Fragen zu einem unserer Artikel? Dann schreibt einfach einen Kommentar!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menu Title