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Willkommen im Fearless Fiord – die neue Karte bei Rules of Survival

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Fearless Fiord. Das nenne die Akademiker unter euch Allegorie. Okay, Grundkurs Deutsch reicht wohl auch aus, um den furchtlosen Fjord als solchen zu erkennen. Wer jetzt noch in Geografie aufgepasst hat, ist schonmal genug vorgebildet, um die neue Karte bei Rules of Survival zumindest intellektuell zu erfassen. Den Kopf ausschalten müsst ihr absofort trotzdem nicht, zumindest nicht euren. Head Shots bei euren Gegnern sind hingegen ausdrücklich erlaubt. Die Erhebungen bieten gute Möglichkeiten, um sich mit der Sniper Riffle im Anschlag auf die Lauer zu legen. Die neue Karte ist natürlich nur Teil eines generellen Contentupdates, welches auch neue Waffen enthält. Und noch ein ganz besonderes Feature gibt es jetzt, was Spieler vergleichbarer Apps (und davon gibt es einige) aber sicherlich schon kennen. Durch all die Neuerungen der letzten Wochen ist Rules of Survival für mich der Pick, wenn es um PUBG-Clones geht. Während ich anfangs noch zynisch war angesichts der gleich drei Veröffentlichungen von Netease mit ähnlichem Konzept, aber leicht anderen Namen, wird dieser Titel hier wohl der überlebende sein. Offenbar hatte Netease soviele Ressourcen, dass sie sich das Experiment leisten konnten. Wie auch immer. Hier ein kleiner Rundgang durch den Fearless Fiord von der Goldmine bis zur Area 42.

Was nun ist so spektakulär? Kein langes hinauszögern den eben angedeuteten Sachen. Wir sind ja hier nicht bei Welt.d3 – also noch 300 andere leben, nachdem du in den Fearless Fiord gestartet bist. Richtig gesehen! Der erste neue Feature ist also, dass wir mit viel mehr Gegnern uns “beschäftigen” dürfen. Liegt das daran, dass wir nun viel mehr Platzen haben?

300 sollt ihr sein – mehr Gegner bei Rules of Survival

Tatsächlich sollte euch schon in der Lobby, spätestens aber im Flugzeug auffallen, dass es da mehr Gegner gibt als bisher. Da man meist nur sehr kurz in der Lobby wartet, da es so verdammt viele aktive Spieler gibt, ist euch das vielleicht gar nicht aufgefallen. Nicht aufgefallen ist es euch vielleicht ebenso nicht, da eure Leistung Desolate ist und ihr bereits nach Sekunden gekillt werdet? Wie gesagt ist die 300 kein Wow-Feature im Sinne der Programmierung und Spielmechanik. Zumal es recht schlecht umgesetzt scheint, da es auf meinem iPad nun öfters zu Rucklern beim Absprung kommt. Es ist jedenfalls faszinierend, wenn noch immer 80-100 Leute im Flugzeug sitzen, wenn man schon am Rand der Insel angekommen ist.

Onboard: 300. Die erste Neuerung ist, dass man nun gegen viel mehr Gegner kämpfen muss. Während ich bisher keine Probleme hatte unter den letzten drei Überlebenden zu sein, fliege ich derzeit schon vor der 150er Marke raus. Oftmals sogar noch zeitiger. Das liegt vor allem daran, dass viel mehr Spieler gleichzeitig abspringen. Reine Mathematik.

Mein Tipp für den höheren Wettbewerb: Landet am Wasser und sucht euch ein Boot, um damit schnell in eine Zone zu fahren, wo weniger Spieler unterwegs sind. Auto oder Motorrad geht freilich auch. Aber die Karte hat nunmal mehr Wasser. Achtet darauf, dass ihr nicht zuweit in die potentielle Todeszone kommt. Es gibt offenbar auch zwei Flugglider auf der Karte. Diese sind nicht zu empfehlen, da ich beide noch nie lebendig gesehen habe. Ihr könnt euch vorstellen, dass viele Spieler von Rules of Survival diese ausprobieren wollen und zu ihnen eilen. Achja, was das Hovercraft angeht, so gibt es das auch auf der bisherigen Karte schon. Es fährt an Land und Wasser. Hier bin ich mal an den Rand der Karte gefahren, um es auszuprobieren:

Hinweis: Ich glaube das Hoovercraft ist nicht neu, sondern war Teil dieses Updates hier. Auf der neuen Karte wird es aber eben erst richtig sinnvoll.

Ein Ausflug in den Fearless Fiord – die neue Karte

Die Karte hat 8 x 8 km also 64 Quadratkilomter. Wie groß ist das? Na, wie ein Dorf etwa. Also relativ klein, wenn man bedenkt, dass man mit 300 anderen konkurriert und Fahrzeuge hat, die über 100 KM/h schnell sind. Eine Reihe besonderer Spots habe ich bereits gefunden, die besonders gut zu verteidigen sind oder, wo man sich mal verkriechen kann. Naja, ob es eine gute Taktik ist sich zu verstecken, das steht auf einem anderen Blatt. Wer nicht lootet, verliert. Geht mal zu einem Schusswaffenkampf mit nem Messer, oder wie der Witz lautet.

Hier bei den Sewage Plant gibt es eine Röhre, welche ein geschlossenes Ende hat. Flucht ist nicht, aber man kann sich am Ende gut abwartend verbarrikadieren. Etwas besser finde ich die Röhren bei den Ruins, bin ih allerdings nur direkt nach dem Fallschirmsprung reingekommen. Sicherer ist man nur noch in den Kühltürmen, würde ich sagen. Leider auch komplett ohne Ausrüstung. Wer es einsam mag, findet hier in diesem Artikel auf Check-App auch weitere Orte sowie Tipps für Rules of Survival.

Ansonsten heißt es erkunden und looten, was möglich ist. Die Gebäude ansich und viele fast alle Komponenten sind ja altvertraut. Da gibt es jene Türme mit Rampe, welche ich noch nicht so gesehen habe. Oder? Enttäuschend fande ich Schauplätze wie die Goldmine, wo ich etwas mehr Tiefe im Gelände erwartet hätte.

Achja, neue Waffen. Die gibt es auch. Fragt bitte den Esel oder Elefanten unter euren Freunden, was Abkürzungen und Typenbezeichnungen wie ACR, AN94, VECTOR, MP5, P90, QBU88, M110, SAIGA-12, und WRO bedeuten. Findbar sind sie relativ leicht. Ich glaube die RPG dürfte ne Munition für nen Raktenwerfer oder so sein?

Dass es unterschiedliche Waffen gibt und diese sehr unterschiedliche Schlagkraft besitzen, ist wohl jeden klar. Die wenigsten dürften sich aber gut auskennen und sich damit zufriedenstellen, überhaupt genügend Munition zu finden. Naja. Vielleicht schaue ich mir die andermal genauer an.

Fearless Fiord – was ist die rote Linie?

Die rote Linie wurde soeben überschritten. Indem du meinen Schaumkeks gegessen hast. Ach Leute. Keine Ahnung. Kann mir jemand sagen, was die rote Linie von den Ruins und der Area 42 oben bedeuten? Was gibt es da zu finden, sind das etwa die unterirdischen Tunnel, die ich hier schon öfters mir gewünscht hatte? Oder Gebiet mit Landminen oder so? Wer ne Ahnung hat, was die roten Linien bei Rules of Survival auf der Karte bedeuten, der erhelle mich mit einem Kommentar bitte.

Fazit: Übrigens ist das Lob ganz oben im ersten Absatz etwas zu relativieren. Gerade seit dem letzten Update kritisieren viele Spieler von Rules of Survival, dass es technische Probleme gibt. Ich hatte es auch mehrfach auf dem iPad, dass ich gefroren wurde. Auch hatte ich den Effekt bei anderen Spielern beobachtet, die sich regungslos zeigten und leichte Beute selbst für Schläge mit der Bratpfanne waren. Einen Cheat für Rules of Survival hatte ich schon gedacht gefunden zu haben. Doch nix da. Eine andere Fahrt auf nem Motorrad zeigte anderes:

Ja, die Grafikfehler und so weiter sind noch immer da. Klar, bei einer App, die mehr oder weniger Alpha herausgebracht wird, sind wir alle irgendwie Tester. Ärgerlich ist es nur, wenn man Geld investiert und dann im entscheidenden Moment durch so einen “Unfall” außer gefecht gesetzt wird. Wie man treffenderweise sagen kann. Eine Zusammenstellung teils ulkiger Glitches bei Rules of Survival findest du hier.

Update:
Zwei Flugzeuge mit jeweils 150 Spielern sind es jetzt. Diese sorgen dafür, dass die Spieler besser verteilt sind auf der Insel.

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Spiele
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