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Jawbone UP vs. Fitbit Flex im Vergleich

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Wer sich einen Aktivitätstracker zulegen möchte, steht z.B. vor der Wahl, ob es das UP von Jawbone oder das Flex von Fitbit sein soll. Beide Armbänder haben wir jeweils über einen längeren Zeitraum (> 4 Wochen) getestet. Das Resultat ist gleich vorweg, dass beide gleichwertig sind, was den Nutzen angeht. Bei den Details wie der Verarbeitung, dem Design, Tragekomfort und Bedienungsfreundlichkeit gibt es allerdings kleine Unterschiede. Diese wollen wir hier aufzeigen, um euch die Kaufentscheidung zu erleichtern.

Das Jawbone UP ist etwas länger auf dem Markt als das Fitbit Flex. Die Funktionen beider sind jedoch identisch. Beide zählen Schritte und Bewegungen im Schlaf. Daraus berechnen die Apps und die Webanwendung diverse Daten zur Bewegungsaktivität deines Alltags. Die Frage nach der Akkuratesse beider Bänder stellt sich eigentlich nicht. Denn um Genauigkeit kann es bei keinem von beiden gehen. Schließlich messen die Tracker nur die Schritte, nicht jedoch Puls und Höhenunterschiede. Somit kann man den Kalorienverbrauch auch nur als Index nutzen. Das heißt man vergleicht seine Aktivität mit der anderer und über den Zeitverlauf. Es kommt nicht darauf an, ob hier auch Bewegungen des Arms am Schreibtisch gemessen werden, wenn man täglich ungefähr die gleichen Abläufe hat. Wer genau seine Kalorien zählen möchte, sollte ohnehin eher ins nächste Sportinstitut fahren und beim Essen die Goldwaage nicht vergessen. Zur Motivation sind beide geeignet. Das UP bringt einen mit einer Vibration in Bewegung, wenn man zu lange ruht. Mit dem Flex hat man dank der fünf Lichter ständig das Tagesziel vor Augen.

Im Alltag zählt wohl vor allem der Komfort beim Tragen. Hier punktet das Flex durch einen sicheren Halt, es lässt sich wie eine Armbanduhr umlegen und geht praktisch nie zufällig ab. Das UP ist wie eine Klammer und kann beim Ausziehen eines Mantels schonmal verrutschen. Gleichzeitig ist das Flex noch etwas flexibler, da man die Größe konkreter einstellen und das Armband auch wechseln kann, ohne den Tracker zu ersetzen. Beim UP ist dieser ja das gesamte Armband, beim Flex nur der kleine einsetzbare Clip. Beim Design liegt das UP klar vorn. Es wirkt modisch wie ein Accessoire, während das Flex eher wie ein Pulsmesser daher kommt und der Kunststoff billiger wirkt. Strapazierfähiger und wasserresistenter ist allerdings das Flex, da es auf Tasten verzichtet und auch keine Verschlusskappe besitzt.

Die Synchronisation erfolgt beim Flex über Bluetooth, beim UP über Klinke. Was ist besser? Die Akkulaufzeit des Flex ist durch die drahtlose Übertragung geringer, es hat dafür eben keine verlierbaren Teile. Auch das ist eine Geschmacksfrage. Dies gilt auch für die Usability bei den jeweils kostenfrei verfügbaren Apps für Android und iOS.

Fazit: Welchen von beiden Trackern sollte man sich kaufen? Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort. Das Jawbone UP wirkt edler, die App gefällt uns mehr. Das Fitbit Flex wirkt alltagstauglicher, sportlicher und etwas robuster. Letztlich gibt es hierbei einen Gruppenzwang-Faktor, da man sich mit Freunden nur dann vergleichen kann, wenn sie das identische System nutzen. Günstiger ist das Flex, nämlich derzeit ganze 30 Euro.

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