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Die Kamera des Huawei Ascend P6 im Check

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Das Huawei Ascend P6 kommt mit zwei Kameras daher. Auf der Rückseite des P6 befindet sich eine 8 Megapixel-Kamera. Diese zeichnet sich durch einen Makromodus aus, mit dem es möglich sein soll, Fotos mit einem Abstand von 4cm zum Objekt aufnehmen zu können. Auf der Vorderseite über dem Display befindet sich eine 5 Megapixel Frontkamera. Diese möchte mit einem besonderen Selbstportrait-Modus mit integriertem Weichzeichner punkten. Die IMAGEsmart-Funktion des Huawei Ascend P6 soll für gute Fotos auch bei schlechten Lichtverhältnissen sorgen. Der Nutzer hat außerdem die Möglichkeit Kameraeinstellungen individuell vorzunehmen, in dem er die ISO-Werte, Belichtung, Sättigung, Kontrast und Helligkeit manuell anpassen kann. Wir haben die Kamerafunktionen und Leistung auf Herz und Nieren getestet und präsentieren euch nun unsere Meinung zur Kamera des Huawei Ascend P6.

Das Smartphone liegt sehr gut in der Hand und lässt sich beim Fotografieren gut halten und bedienen. Der Auslöser befindet sich direkt auf dem Screen oder kann durch den Laut- oder Leisebuttons an der Seite bedient werden.

Die Bedienoberfläche

Die Bedienung der Kamera empfand ich als sehr simpel und intuitiv. Die Kamera lässt sich schon im Sperrbildschirm durch Wischen öffnen. Die meisten grundlegenden Einstellungen, wie Blitz, Wahl der Kamera oder Zoom lassen sich direkt auf dem Hauptbildschirm der Kameraanwendung einstellen. Die anderen Funktionen findet man unter einem Menüpunkt in der linken oberen Ecke, der sich schnell und fließend öffnen lässt.

Die Einstellungsmöglichkeiten

Fotografiert man spontan, möchte kurzweilige Objekte einfangen oder einfache Fotos machen, reicht die Einzelbildeinstellung im Automodus. Hier passt die Kamera sich an die vorherrschenden Lichtverhältnisse an. Hat man die Zeit vorm Fotografieren und möchte die Einstellungen selbst verändern, kann man einfach in den Einstellungen die ISO-Werte regeln, die Belichtung und den Kontrast einstellen oder den Weißabgleich an die Lichtverhältnisse anpassen. Außerdem stehen neben einem HDR Modus auch Verschönerungsmodi zur Verfügung. Wir beließen die Kamera allerdings im Automodus, da dieser wohl häufiger von Hobbyknipsern genutzt wird.

Die Kamera des Huawei Ascend P6

Die Kamera auf der Rückseite des P6 hat 8MP und möchte durch einen Makromodus überzeugen. Bei guten Lichtverhältnissen macht die Kamera durchaus gute Fotos. Die Farben sind etwas zu kräftig, die Ränder scheinen etwas unscharf. Dennoch sind die Fotos durchaus gut und sehenswert. Im Gegenlicht kommt die Kamera etwas an ihre Grenzen. Ein Ausgleichen des Lichtes durch Setzen eines anderen Fokuspunktes gelang mir leider nicht. Fotos im Gegenlicht werden meist sehr dunkel und damit unschön.

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Im künstlichen Licht überzeugte mich die Kamera allerdings wieder. Hier werden die Farben realitätsgetreu aufgenommen. In der Dunkelheit rauschen die Bilder sehr stark. Auch oder gerade in dunklen Bereichen eines Bildes, welches sonst gut ausgeleuchtet ist, kommt das Rauschen besonders zum Vorschein. Schaltet man aber den zusätzlichen Blitz ein, leuchtet er das Objekt gut aus und „rettet“ somit das Foto.

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Bewegungen nimmt die Kamera sehr gut auf. Fahrende Fahrradfahrer und Autos sind kein Problem für das Huawei Ascend P6. Sie sind scharf und sehr gut zu erkennen. Allerdings sollte man darauf achten den Auslöser etwas früher zu betätigen, um genau den Moment einfangen zu können, den man gern auf dem Foto abgebildet hätte. Die Kamera löst etwas verzögert aus, sodass man sein Fotografierverhalten daran anpassen sollte. Hat man dies aber einmal im Gefühl, sollte das kein Problem mehr darstellen.

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Der Zoom ist, wie bei den meisten Smartphone-Kameras, nicht unbedingt lobenswert. Man kann das gewünschte Objekt zwar sehr weit ran holen, muss dann aber eine extrem ruhige Hand beweisen, um ein halbwegs gutes Bild zu erreichen.

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Überzeugen möchte die 8MP durch den integrierten Makromodus. Bei den meisten Smartphones gibt es die Kamera nicht her, wirklich nah an ein Objekt heran gehen zu können. Das Scharfstellen funktioniert meist nur bis zu einem bestimmten Punkt, Makroaufnahmen sind so nicht möglich. Das Huawei Ascend P6 kann hier allerdings überzeugen. Der Makromodus funktioniert sehr gut und kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Bis auf 4cm soll man sich dem Objekt nähern können und so auch Objekte einfangen, die einer normalen Smartphone-Kamera verborgen bleiben. Natürlich muss man hier eine sehr ruhige Hand beweisen, sich bewegende Objekte können kaum scharf eingefangen werden. Ansonsten macht der Makromodus wirklich etwas her.

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Die Panorama-Funktion hat mich ebenfalls überzeugt. Sie gleicht Schwankungen während der Aufnahme sehr gut aus, da sie nur Einzelfotos macht und diese dann aneinander setzt. Eine Anzeige, die in diesem Modus in der Kamera-Anwendung auftaucht, zeigt den Fortschritt und die Punkte, an denen ein Bild gemacht wird. Das P6 muss lediglich sehr langsam bewegt werden, die einzelnen Bilder werden automatisch aneinander gesetzt. Trotz meiner wackeligen Hand, habe ich ein sehr schönes Panorama-Foto einfangen können.

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Außerdem hat man schon während des Fotografierens die Möglichkeit, Filter über die Bilder zu legen. So kann man beispielsweise den Sonnenuntergang schon mit einem Sepia-Filter fotografieren. Die Kamera hat acht integrierte Filter, mit denen Fotos aufgenommen werden können. Das spart das nachträgliche Bearbeiten.

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Fazit zur Kamera des Huawei Ascend P6

Die Kamera des P6 zeigt sich stark, weist allerdings auch ein paar kleine Schwächen auf. Bilder unter guten Lichtverhältnissen können sich auf jeden Fall sehen lassen. Auch der Makromodus überzeugt auf ganzer Linie. Panoramabilder können spielend einfach aufgenommen werden und sehen einfach gut aus. Filterliebhaber kommen mit den acht integrierten Filtern auf jeden Fall auf ihre Kosten. Bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Dunkelheit überzeugte mich die Kamera leider nicht. Das Rauschen ist sehr präsent. Der Weichzeichnungseffekt der Frontkamera kann mich leider auch nicht überzeugen. Die Bilder werden damit verfälscht und wirken schon fast befremdlich. Daher kann ich der Frontkamera keine besonderen Pluspunkte zurechnen.

Über die Autorin des Artikels:

Hi, mein Name ist Nina, ich bin 22 Jahre jung und ich studiere Wirtschaftswissenschaften an der TU Chemnitz. In meiner Freizeit  lese, schreibe und fotografiere ich sehr gern und beschäftige mich neben dem Internet auch mit diversen Social Media Plattformen.

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