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Running Circles – ein Rundgang im Schnelldurchlauf

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Das Gezirkel geht weiter! In diesem Review möchten wir euch das Arkadespiel Running Circles von Boombit Games (u.a. bekannt durch Spider Square und Bird Climb) vorstellen. Es ist ähnlich aufgebaut wie das von Qplace entwickelte Circle Heroes, welches wir euch bereits hier vorgestellt haben. Auch hier zirkuliert man mit einer winzigen Spielfigur munter durch jede Menge Kreise. Running Circles hat im GooglePlay Store wesentlich mehr Bewertungen, ist aber auch schon etwa zwei Monate länger verfügbar und kann bereits mehrere Millionen Downloads vorweisen. Die App ist nicht ganz so minimalistisch gestaltet wie Circle Heroes und hat außerdem einen Multiplayer Modus zu bieten.

running circles app

(G)Rundkurs

Mit 18-25 MB ist die Running Circles nur etwas geringfügig größer als Circle Heroes. Dafür verlangt sie viel mehr Berechtigungen: Zugriff auf Identität, Fotos und Mediendateien, Dinge die mit der App eigentlich garnichts zu tun haben. Das Spiel an sich erklärt sich beim ersten Starten mittels eines kleinen Tutorials von selbst, welches man sich später mit dem Fragezeichen-Button nochmal ansehen kann. Trotzdem dauert es ein paar Anläufe, bis man in das Spiel hineinfindet. Das Spielprinzip ist, ähnlich wie bei Circle Heroes, denkbar einfach. Man muss mit der kleinen quadratischen Figur möglichst viele Kreise durchwandern.

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Unterschiede gibt es trotzdem einige: Die Kreise bei Running Circles sind verschieden groß, im ganzen aber meistens größer als bei Circle Heroes. Die Spielfigur rennt dennoch in einem manchmal unmöglichen Affenzahn darin herum. Da die Spielwelt mit jedem neuen Spiel anders aussieht, kommt keine Routine auf. Die Hindernisse, die bei bei Running Circles eure Kreise stören, sind kleine festsitzende oder herumlaufende Monster. Während es bei Circle Heroes möglich ist, auch weit entfernte Kreise anzusteuern, kann man hier nur aus dem Inneren eines Kreises zum direkt anschließenden nächsten Kreis wechseln. Läuft man außen an einem Kreis entlang und gegen den nächsten Kreis, verliert man ebenfalls. Ein weiteres Hindernis stellen die wachsenden Blasen innerhalb eines Kreises dar, welche die mit diesem Kreis erreichte Punktzahl anzeigen. Sie werden größer, sobald man in einen Ring hinein gesprungen ist und erdrücken die kleine Figur bald, wenn man nicht schnell genug zum nächsten springt. Die Kreise im Inneren stoppen ihre Ausdehnung, sobald man heraus springt. Bei jedem 5. Kreis und jedem neu erreichten Highscore werden alle Hindernisse dieses Kreises eliminiert und man kann endlos darin kreiseln. Geht die Spielfigur kaputt, kann man sie mit der Save Me Funktion im aktuellen Kreis wieder beleben. In diesem sind dann keine Hindernisse mehr und man kann einfach weiter machen. Beim ersten Mal kostet der Spaß 100 Edelsteine. Der Betrag verdoppelt sich mit jedem weiteren Mal innerhalb eines Spiels. So kann man seinen Highscore in die Höhe treiben und gleichzeitig überflüssige Edelsteine loswerden.

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Wenn man mal eine kleine Pause vom Spielen braucht, kann man sich im Hauptmenü bewusst Werbung angucken und dafür jeweils 50 Edelsteine kassieren. In App-Käufe für Edelsteine können zwischen 1,29€ und 12,94€ ausfallen. Das Freischalten des einfachereren (!) Spielmodus schlägt mit ganzen 4,68€ zu Buche. Dass der einfachere Modus eigentlich dringend benötigt wird, beweist mein kläglicher Highscore: Mit der Running Circles App schaffe ich gerade mal um die 28 Kreise, bei Circle Heroes komme ich mit relativ wenig Übung bereits auf 46.

Mit den Edelsteinen kann man, wie bei Circle Heroes auch, weitere Figuren freischalten. Diese sieht man hier allerdings nur ausgegraut, wodurch man nicht genau weiß, worauf man sich einlässt. Um manche Figuren freischalten zu können, sind bis zu 30.000 Edelsteine nötig. Bestimmte Figuren bekommt man für das Spielen an Tag drei oder an Tag sieben freigeschaltet. Außerdem sind einige nicht im Game erspielbar, sondern nur erhältlich, wenn man sich ein anderes BoomBit Game lädt. Dennoch gibt es insgesamt mehr Figuren als bei Running Circles und es scheinen künftig auch noch weitere hinzuzukommen. Unsere erste selbst erspielte Figur ist eine kleine Haifischflosse mit blauen Blubberblasen.

Neben dem Design ist auch der Sound der kleinen Kreisrenner sehr schlicht gehalten. Die Figur hüpft mit einem Plopp von Kreis zu Kreis, mit einem Klingeln werden die Edelsteine eingesammelt. Stirbt die Figur, gibt es ebenfalls einen Plopp, ansonsten herrscht Ruhe, die man für seine Konzentration auch bitternötig hat.

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Ringelringelreihe, wir sind der Kinder Zweie

Eine Besonderheit der Running Circles App ist der Multiplayermodus. Hier kann man gegen Facebook-Freunde oder zufällig ausgewählte Gegner im Kreis rennen. Multiplayemodus ist eigentlich schon zu viel gesagt, denn man kann immer nur zu zweit gegeneinander antreten. Der Gegner erscheint meist in einer anderen, etwas helleren Farbe und hüpft mal schneller und mal langsamer durch die Ringe. Aus diesem Grund und weil man unterschiedliche Wege nehmen kann, verliert man den Gegner recht fix aus den Augen. Manchmal ist ein Gegner auch gerade nicht da, womit der Multiplayermodus etwas an seinem Charme verliert. Gegenseitig in die Quere kommen kann man sich nicht, die gegnerische Figur läuft einfach durch einen hindurch. Stirbt man durch eine der vielen Möglichkeiten, ist das Match logischerweise vorbei. Der jeweils andere kann aber noch bis zu seinem eigenen Todes-Plopp weiter rennen. Nach einem Spiel kann man den Gegner zu einem Rematch herausfordern, wobei dieser hier meistens auch nicht anwesend ist und den Parkour zu einem späteren Zeitpunkt durchläuft oder dies bereits getan hat. Punkte gibt es je nach Anzahl der bewältigten Kreise und man sieht gleich in der Zusammenfassung, ob man im Ranking auf- oder abgestiegen ist. Über einen Share Button kann man alle virtuell vorhandenen Freunde zum Herunterladen der App und zum Mitspielen einladen.

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Running Circles ist als One Tap Game zwar sehr einfach gehalten, an sich aber ein sehr schönes Spiel, zu dem man gerne immer wieder zurückkehrt. Die Grafik wirkt etwas liebevoller gestaltet als im ähnlichen Circle Heroes und die Multiplayerfunktion bildet ein besonderes Highlight dieser App. Einzig der Preis von 4,68€ für den einfacheren Spielmodus dämpft die Begeisterung ein wenig. Da Circle Heroes nur im Google Play Store angeboten wird, ist Running Circles eine echte Alternative für Windows Phone Nutzer. BoomBit Games hat bereits angekündigt demnächst auch im App Store für iOS verfügbar zu sein.

Update, November 2015: Die Running Circles App ist nun auch für iPhone, iPod Touch und iPad verfügbar.

App-Check von Running Circles
Name der App
Running Circles
Entwickler
BoomBit
Sprache
Englisch
getestete Version
1.1.0
getestet für
Flow
Größe
25 MB
Positiv
+ Multiplayer Modus
+ täglicher Bonus

Negativ
- unnötige Berechtigungen
- schwierig und easy Modus kostet Geld

iPhone, iPod, iPad Download
Android Download
Windows-Phone Download
Kategorien
Android · Check · iOS · Spiele · Windows

Hallo! Ich bin Patricia und spiele gerne Apps für Euch. Momentan auf dem Honor 6. In meiner Freizeit mag ich außerdem gutes Essen und Handball. Vielen Dank fürs Lesen und noch ganz viel Spaß!

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