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Parrot MiniDrones: Pimp my flight

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„Drohne Nummer 1 meldet dichten Verkehr auf der Umgehungsstraße“ könnte etwa die abgewandelte Form des legendären Sounds aus SimCity lauten, wenn dort in der virtuellen Stadt die Maclane unterwegs wäre. Phantasie. Wird nicht passieren. Ebensowenig wie die Mars, die zweite bei uns durchs Büro huschende Drohne, eine erfolgreiche Rettung von Mark Watney auf dem roten Planeten ermöglicht. Denn die in der Serie „minidrones“ erhältlichen Spielzeuge von Parrot haben den Funfaktor an Bord. Ich lasse euch mal bei zweien mitfliegen und gebe euch mit diesem Artikel also ein kleines Update zum Sortiment des französischen Spezialisten.

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Parrot hat seine MiniDronen, von welchen wir hier bereits Jumping Sumo und Rolling Spider vorgestellt hatten, also nochmals mit mehr Spaß betankt sozusagen. Vorgestellt wurden gleich 13 neue Gesellen, welche in der Luft, zu Wasser und rollend auf dem Boden unterwegs sind. Verbunden per Bluetooth oder WLAN, bepowert mit Akku und gesteuert werden sie alle mit der Smartphone-App „Freeflight 3“, welche für Android, iOS und Windows Phone kostenfrei verfügbar ist.

FreeFlight Pro.
FreeFlight Pro.
Entwickler: Parrot SA
Preis: Kostenlos+

FreeFlight Pro
FreeFlight Pro
Entwickler: Parrot SA
Preis: Kostenlos+

FreeFlight 3
FreeFlight 3
Entwickler: Parrot SA
Preis: Kostenlos

Die Apps sind nicht nur zur Navigation gedacht, sondern enthalten nach Anmeldung auch eine Academy mit Lernvideos und so weiter.

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Aus dem Sortiment habe ich mich am meisten für die Airborne-Modelle interessiert. Wasser und Drohnen passt bei mir nicht so zusammen, obwohl sie die Innovation aus der Ankündigung darstellen. Aber für einen Test würde man wohl einen passenden See benötigen und auf diesem schwimmt hier noch immer der Schwanennachwuchs, welchen ich so kurz vorm Winter nicht stören möchte. Die Jumping-Modelle habe ich bereits ausführlich an der Halfpipe ausprobiert damals. Aber gerade was Flugmanöver angeht, da ist immer noch Luft nach oben. Generell wurden alle Modelle um Features wie LED´s und einer witzigeren Aufmachung versehen. Kommen wir aber konkret zur Airborne Cargo bzw. Night.

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Beide sind kleine Quadrocopter, ausgestattet mit vier Rotoren also, welche die 54 g leichten Flieger auf bis zu 18 km/h beschleunigen. Beachtliche Manöver sind möglich, wobei die Reichweite durch den Bluetooth-Standard auf so 20 Meter beschränkt ist. Da man ohnehin in Sichtweite fliegen sollte, kein Ding. Eine Besonderheit der Parrot Drohnen stellt die leichte Steuerbarkeit dar und dass man keinen extra Controller benötigt, da eben eine kostenfrei App verfügbar ist. Verbaut ist auch eine Kamera, welche direkt nach unten schaut und nur 300 Tsd. Pixel hat. Tolle Fotos macht sie nicht, sie dient zur Geschwindigkeitsmessung. Der Akku wird wie in eine Ladebucht eingeschoben und klickt dort fest ein. Er hat 55 mAh und hält zwischen 7 und 9 Minuten. Die unterschiedliche Maximaldauer wird davon bestimmt, ob man den Rotorschutz nutzt. Zwei kleine Plastikrahmen, welche einfach angeklippt werden und bei Kollisionen und Bruchlandungen die kleinen sehr dünnen Blätter schützen sollen. Soweit zum ersten Überblick.

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Parrot Minidrone – Maclane (Night Airborne)

Heiligabend in einer mittleren Kleinstadt. Auf dem Revier geht gerade eine Meldung ein, wonach eine norwegische Bande die Feier der Wassersportgemeinschaft Flamingo gekapert hat. Sie wollen Lachs aufs Brot und Wein ins Glas. Oder umgekehrt. Jedenfalls soll mal jemand vorbeikommen. Polizeimeister Müller schickt also Maclane los, der Spezialist in solchen Fällen. Durch seine bedrohlich leuchtenden Augen, seine wilden Flugmanöver mit Loopings und das Surren seiner Rotoren verscheucht er die wilden Bienen sofort vom Buffet. Okay, jetzt wird es verwirrend. Natürlich kann die kleine Drohne Maclane der Polizei nicht besonders behilflich sein. Weder in Stirb Langsam 1 oder 3. Aber um am abendlichen BBQ im Garten für etwas Spaß zu sorgen, dafür ist sie gut.

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Die im flachen Karton fertig montiert gelieferte Drohne hat als Design nicht nur das typische Polizeiuniformblau verpasst bekommen. Auch kleine Sticker liegen neben Akku, Aufladekabel und Kurzanleitung bei. Gesteuert wird per App, welche verschiedene Modi zur Verfügung stellt. Insbesondere das Einstellungsmenü mit maximaler Flughöhe, Geschwindigkeit und Neigung sollte beim Erstbetrieb aufgesucht werden. Besonderes Feature des Maclane ist natürlich die Zusatzbeleuchtung, welche ihn nachts besser auffindbar macht.

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Aufgrund des geringen Eigengewichts ist sie natürlich nicht windsicher. Bereits leicht Böen können sie davontragen. Deshalb ist sie indoor gut aufgehoben, wo sie mit dem Zusatzschutz auch lange Freude bereiten dürfte. Das Gehäuse ist sehr robust, der Hersteller hat lange Erfahrung und offenbar eine sehr gute Qualitätssicherung. Lediglich einer der Rotorblätter ist bei meinem Test ganz leicht angeknickt. Austauschsets gibts bei Amazon für wenig Geld (7 Euro).

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Parrot Minidrone – Mars (Cargo Airborne)

„Hi, nice to meet you“ begrüßt einen die Mars aus ihrer Verpackung. Lieferumfang und Aufbau entsprechen der Nightvariante. Als besonderes Extra hat sie auf der Oberseite eine Fläche mit den typischen Noppen für Legosteine. Dort kann man also was drauf bauen oder jemanden mitfliegen lassen. Einen Astronauten, wie auf dem Karton abgedruckt, oder eben Steve Jobs.

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Auf dem Mars, da gibt es was zu entdecken. Doch die Maven-Sonde braucht keine Konkurrenz fürchten. Die kleine Drohne hat ebenso wie die Night eine begrenzte Reichweite durch Bluetooth und nur wenige Minuten an Flugdauer vor sich. Weitere Akkus zu kaufen, ist sicher lohnenswert, wenn man gerade unterwegs im Park auch mal eine halbe Stunde fliegen möchte.

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Einen kleinen Gag bringt die App noch mit. Wenn man sie mit der Mars nutzt, dann sieht man einen Sternenhintergrund. Das weiße Design mit dem dezenten Aufdruck lassen natürlich NASA- oder SpaceShip-Feeling aufkommen.

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Fazit: Insgesamt sind beide Airborne-Drohnen gelungene Updates des Flugmodells. Gerade für Kinder ist die Themensetzung Polzei und Weltraum natürlich super. Neben der Mars gibt es noch ein Taxi Travis sowie als Night auch noch in drei Farbvarianten und als rote logischerweise auch als Feuerwehr. Preislich liegen sie zwischen 99 und 130 Euro und alle sind hier direkt vom Hersteller verfügbar.

Außerdem haben wir von Parrot die Info erhalten, dass in den Riem Arcaden in München bis zum 15. Januar 2016 ein Pop-up-Store eröffnet wird. Dazu schreiben sie:

Parrot wird einen 25m² lichtdurchfluteten, großzügigen und offenen Stand in den Münchner Riem Arcaden eröffnen. Besucher können die Drohnen, Minidrohnen und kabellosen Kopfhörer der innovativen französischen Marke entdecken und kennenlernen.
In der Flug-Erlebniszone – geschützt durch ein Netz – können Besucher alle 30 Minuten die Choreografien von Parrot Minidrones und Bebop Drones erleben. Mittels FPV Brillen können die Besucher die Perspektive einer Parrot Bebop Drone einnehmen, die sich in luftiger Höhe befindet. Mit dem Skycontroller, eine Fernbedienung für die Bebop, lässt sich der Blickwinkel der Drohnenkamera verändern.

Geöffnet hat der Laden wie folgt: Von Montag bis Samstag, von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am Donnerstag, 24. Dezember von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr und Donnerstag, 31. Dezember von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

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