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Android-Touchscreen-Monitor AOC A2472PW4T im Check

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Monitor mit Zusatzfunktion? Mehr als das. Dieser Touchscreen-Monitor von AOC (Typ A2472PW4T) hat ein Android auf dem „Board“ und kann somit als „All-in-One“ genutzt werden. Man schließt also nicht einfach nur einem PC an und hat einen Monitor in bekannter Qualität, sondern zugleich ein Gerät für Apps, Internet und Multimedia. Natürlich ist er damit kein reiner Schreibtischtäter, sondern macht sich vor allem auch in anderen Wohnbereichen gut und sei es für YouTube auf dem Kamin, da auch Anschlüsse für Peripherie vorhanden sind. Der AOC A2472PW4T im Check. Nutzungsdauer beträgt vier Wochen, sodass das Meinungsbild ausgewogen sein sollte.

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Zur Einordnung: Wer hat das All-In-Gerät erfunden? War es Atari in den Anfangsjahren der 80er? Manche sehen im HP 9830 von 1972 mit seinem einzeiligen Display mit 32 Zeichen (in Großbuchstaben) den Pionier. Auch eine Art Widescreen. Der Vorteil solcher Kombinationen ist immer, dass man sofort ohne viel Aufbauarbeit losstarten kann, ob nun damals oder später mit den Apple Produkten. Mit der Geschichte brauchen wir uns nicht weiter beschäftigen. Jedenfalls dürften viele mit den Macs das System verbinden, bei welchem man hinterm Display die Rechenkraft findet. Durch die Popularität von Android sind auch Geräte verbreitet, bei welchen das Google-OS eingesetzt wird, so auch bei diesem Android-Touchscreen-Monitor von AOC.

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Bevor ich euch mit den technischen Details einen Background gebe, kommt sofort der Einsatzzweck. Wer das Gerät auf dem Schreibtisch stehen hat, kann sein Windows-PC/Laptop damit dauerhaft oder temporär verbinden. Nur eine Tastenberührung entfernt lässt sich ein Android hochfahren. Über das OSD wählt man dort, wo man normalerweise die Inputquelle wählt, hier auch Android als Betriebsart aus. Schon fährt es hoch und man kann all die Apps nutzen, die es vielleicht (oder ganz sicher wahrscheinlich) fürs Redmonder-OS nicht gibt. Dafür steht entweder die Touchsteuerung bereit oder man nutzt eine Maus. Ob nun Anwendungen oder Spiele. Wer den AOC ohne PC als Videoinput betreibt, z.B. in Küche, Wohnzimmer oder Wintergarten (oder auch in Business-Situationen, wie als Präsentationsgerät im Laden) kann sofort auf Videoapps oder Internetanwendungen zugreifen. Dann ist er wie ein riesiges 24 Zoll Tablet, was allerdings einen Stromanschluss benötigt, Apps jedoch in einer ungeahnten Größe darstellt. Damit siedelt er sich zwischen PC und Smart TV an.

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Die Hardware des AOC besteht aus einem 23,6-Zoll-WLED Display. Das IPS Panel mit Full HD in 16:9 (1920 x 1080) und einer Reaktionszeit von 5 ms besitzt eine Pixeldichte von etwa 100 ppi und einer Helligkeit von 250 cd/m². Das etwa 6 kg schwere Gerät wird mit einem bügelartigen Ständer aufgestellt, dieser ermöglicht einen Neigungswinkel zwischen 15 oder 57 Grad. Auch per Wandhalterung lässt er sich dank der vier integrierten Standard-Schraubengewinde befestigen.

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Per Netzteil (Kabellänge etwa 3 m) bekommt es Strom, einen Akku für kurzzeitig autarken Betrieb hat das Gerät nicht. Im Lieferumfang enthalten sind weitere Kabel für USB, VGA/HDMI für den PC-Anschluss sowie Audio. Auf der Vorderseite sind unten rechts fünf touchsensitive Tasten sowie oben mittig im relativ breiten Rahmen die 1,0-Megapixel-Kamera mit Mikrofon und LED-Indikator eingebaut. Seitlich findet man zwei USB-Anschlüsse, einen kleineren USB-B sowie 3,5 mm Audioein- und ausgang. Rückseitig sind neben zwei Lautsprechern sowie den Videoinputs auch eine LAN-Buchse sowie ein SD-Steckplatz für Speichererweiterungen.

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Hinterm Display arbeitet ein Nvidia-Quadcore (Tegra T33, auch verbaut in der Ouya-Konsole oder im HTC One X+) mit 1,6 Ghz und 2 GB DDR3 SDRAM als Arbeitsspeicher. Intern ist der Speicher mit 8 GB recht knapp bemessen, da davon nur 4,63 GB frei zur Verfügung stehen. Erweiterung üblich auf Android per SD.

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Umschalten lässt sich der Modus vom normalen Monitor aufs Android über die OSD-Tasten…

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Man wird begrüßt beim Erststart mit den üblichen Einrichtungsschritten von Sprache, über WLAN bis hin um Google Konto. Das Android 4.2.2 Jelly Bean ermöglicht die Einrichtung mehrerer Nutzer, was gerade bei dem Gerät recht praktisch ist, wenn man es in der Familie gemeinsam nutzt.

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Das Gerät startet in 32 Sekunden aus dem ausgeschalteten Zustand in die Android Oberfläche. Vorinstalliert ist lediglich das Spiel Alphie, dessen Beschreibung lautet: „Begleite Alphie, ein niedliches Tintenfischbaby, wie es seine ersten Schritte in das Abenteuer seines Lebens unternimmt, bis er schließlich ein riesiger Tintenfisch wird.“ Das Spiel ist übrigens ziemlich nett, da die Musik von David Ari Leon stammt, der nicht nur für Marvel-Filme komponiert hat, sondern z.B. auch für Contre Jour. Spiele im hochkant Porträtmodus, wie das aktuelle von King (Blossom Saga), lassen sich allerdings im Standmodus nicht spielen, da eben nicht drehbar. Generell sind die Wege bei einem solchen großen Display für die Arme natürlich länger und die schräge Position des Displays ist eine Frage der Gewöhnung. Gerade die mega große Bildschirmtastatur und Bedienelemente sind schon krass. Die Performance ist jedoch für die Darstellungsgröße erstaunlich gut, so läuft sowohl Activisions Aufbau-Clasher „Call of Duty Heroes“ ohne Ruckler als auch das aktuelle Dead Effect 2, wobei Shadow und Bloom auf Low gesetzt wurden und ansonsten alles in der Videoqualität auf High. Bei solchen Spielen ist dann logischerweise trotzdem die Ladezeit beim Start höher. Insbesondere der indirekte Sound gefällt mir ausgesprochen gut und lässt die Musik und Geräuche wesentlich räumlicher wirken. Eine Skurrilität gibts noch zum Schluss – wer „Tilt to Stear“ in Rennspielen nutzen möchte, braucht ordentlich Muckies in den Armen.

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Fazit: Als Standalone oder für PC-Nutzer, welche öfters mal performant ohne Emulator eine Android App benötigen, ist der Android-Touchscreen-Monitor AOC A2472PW4T ideal. Gelegentliches Videoschauen oder Surfen ist ebenso sehr gut erlebar. Für Officelösungen ist sicherlich eine zusätzliche Tastatur und Maus (per Bluetooth oder USB) sinnvoll. Natürlich rangiert das System insgesamt nicht auf dem höchsten Leistungsniveau, hat aber bei den getesteten Apps keine größeren Schwächen gezeigt. Für derzeit knapp 400 Euro ist das Gerät hier bei Amazon erhältich. Der Hersteller gibt komfortable drei Jahre Garantie.

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