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Puzzle im Schaukasten mit Mekorama

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Er ist klein. Er ist gelb. Er hat ein einzelnes großes Auge. Er ist…kein Minion, sondern der kleine Roboter aus „Mekorama“ von Martin Magni, einem kostenlosen Geduldsspiel für Android und iOS. Die kleine Blechbüchse stakst auf seinen dünnen Beinchen nach Hause, allerdings führt sein hindernisreicher Weg durch fünfzig mechanische Landschaften, die alle in einem 3D-Schaukastenstil gestaltet sind. Diese kann man drehen, um alle vier Seiten betrachten zu können und versteckte Schalter zu aktivieren oder Aufzüge zu verschieben. Doch Vorsicht! Der kleine Roboter kann auch herunterfallen!

Die vierseitige Welt in Mekorama

Das Spielprinzip ist leicht zu verstehen, der kleine gelbe Roboter muss zu der rot leuchtenden Zielbox gelangen und Labyrinthe durchqueren. Ob er dafür die richtige Treppe hochsteigen oder sogar mit einem Aufzug unter Wasser nach dem Weg suchen muss, ist in jedem Level anders, der Schwierigkeitsgrad steigt mit jeder freigeschalteten Levelkarte. Vorsicht geboten ist bei Kippschaltern, die den Roboter abwerfen können, so dass er aus dem Gebiet fällt und Zapper, die ihn wegschleudern. Ganz alleine ist der Roboter nicht, es gibt noch einen roten Roboterkollegen, der sich etwas anders fortbewegt als der kleine Gelbe. Der gelbe Roboter bewegt sich, in dem man ein Ziel antippt, vorausgesetzt, er kann es auch erreichen, sein roter Freund bewegt sich vorwärts, in dem er bei jeder Möglichkeit rechts abbiegt.

Mekorama_App

In-App-Käufe gibt es in Mekorama in diesem Sinne nicht, sondern eher auf einen unkonventionellen Weg: Man bezahlt, was man möchte, ansonsten nicht. Die App selbst ist kostenlos, jedoch kann man, wenn man es möchte, von 1 Euro bis 32 Euro, dafür bezahlen.

Der Diorama-Maker

Es heißt ja, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Hier, im Maker-Modus, trifft dieses Sprichwort tatsächlich zu, denn wenn einem die kniffeligen Level nicht genügen, kann man selbst die Ärmel hochkrempeln und seine eigene Welt bauen. Zum Glück ist das nicht besonders anstrengend, die zur Auswahl stehenden Baumaterialien (Steinklötze, grasbewachsene Würfel, Rohrleitungen, Treppen, …) können einfach durch Antippen ausgewählt und ebenso in die Welt gesetzt werden. Gleich von der Möglichkeit, selbst einen Hindernisparcours zu gestalten, begeistert, habe ich mal ein wenig ausprobiert. Und es stellte sich heraus, Level machen ist gar nicht so einfach! Die Baumaterialien befinden sich als Auswahlfläche am unteren Bildschirmrand, man kann diese ausziehen, um auf alle Materialien zugreifen zu können oder sie einklappen, wenn sie beim Bauen im Weg ist.

Mekorama_App_Turm Mekorama_App_Water_Level

Hat man sich doch mal vertippt, kann man natürlich überflüssige Klötze wieder löschen, dazu aktiviert man einfach die Mülltonne und berührt, was weg soll. Unendlich ist diese Welt allerdings nichts, es gibt Maximalhöhen und -weiten. Um herauszufinden, ob die erdachten Wege wirklich begehbar sind, kann man auch einen Roboter in die Welt setzen, der im Testlaufmodus versucht, die Strecken abzulaufen. Gefällt einem, was man erschaffen hat, kann man sein Level auch mit anderen Spielern teilen und speichern. Damit man den Überblick über seine Entwürfe nicht verliert, kann jeder Entwurf mit einem Titel und dem Spielernamen versehen werden. Um an neue Level zu kommen, kann man auch die QR-Codes von Levelkarten auf Facebook und Twitter einscannen oder abfotografieren. Und? Was sagt ihr zu meinem Check-App Tower?

Mekorama_App_Maker_Modus_1 Mekorama_App_Maker_Modus_3

Fazit:

Mekorama hat seinen ganz eigenen, verspielten Stil. Sowohl Grafik als auch Sound passen super zu der Atmosphäre. Der kleine Roboter watschelt tapfer durch die drehbare Schaukastenwelt und sorgt für einen entspannenden Zeitvertreib für nebenbei und benötigt nur wenig Speicherplatz. Dass es keine Werbung gibt, trägt auch zu dieser ruhigen Atmosphäre bei, ebenso dadurch, dass es kein Pay to Win gibt, da man nur, wenn man es möchte, für das Spiel bezahlt. Durch die QR-Code-Methode ist es leicht, an neue Levelkarten zu kommen und diese auszutauschen. Besonders cool ist die Möglichkeit, eigene Levelwelten im Diorama-Maker zu bauen, was zugleich dafür sorgt, dass man geradezu unendlich viele Level spielen kann.

App-Check von Mekorama
Name der App
Mekorama
Entwickler
Martin Magni
Sprache
Englisch
getestete Version
1.1 vom 19. Mai 2016
getestet für
Samsung Galaxy S4
Größe
5,2M
Positiv
+ originelle 3D-Schaukastenwelt
+ Möglichkeit, eigene Puzzle-Level zu gestalten
+ kein Pay to Win UND keine Werbung
Negativ



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Hey liebe Leser! Mein Name ist Jasmin, ich bin 28 Jahre alt und studiere Germanistik. Wer sich im Studium mit Literatur und der deutschen Sprache auseinandersetzt, schreibt natürlich auch sehr gern selbst Texte. Überwiegend zocke ich Spiele am PC, schätze aber auch Handyspiele, wenn ich unterwegs bin. Ich zeichne gern, am liebsten digital mittels Zeichentablet und verbringe so ziemlich jede freie Minute mit meinen beiden Dackeln. Euch noch viel Spaß beim Lesen!

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