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Donnerstags-Check: Shuffle Cats frisch für iOS und Android erschienen

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Miau! Oder sollte ich rufen „Meow, Ladys and Gentlemen“? Denn in diesem Spiel wirken die Hauptdarsteller stilvoll großstädtisch wie im London der 1920er. Doch haben wir es hier weder mit einem Pflegeaufzuchtspiel noch einem Krimi-RPG zu tun. Gespielt wird Rommé. Ja, das Kartenspiel mit dem Ziel die Figuren aus gleichartigen Sätzen und Folgen zu melden. Das Live-Multiplayer-Kartenspiel ist frisch für Android und iOS erschienen und natürlich gratis spielbar. Dafür gibt es gleich zwei Währungen und ziemlich hohe Einsätze sowie eine Art Energie-Timer. Ich habe mich durch den Boulevard gespielt und auf der Lucky Lane erste Erfolge erzielt und berichte euch von meiner Reise über die Dächer der englischen Hauptstadt. Auf dem Buchdeckel meines Reviews würde stehen: King hat mit den Shuffle Cats ein neues Ass in seinem App-Angebot für euch parat. Soviel kann ich verraten. Etwas Verbesserungspotential habe ich auch. Stichworte hierfür sind unfaires Matchmaking und Verbindungsabbrüche.

Vier 7! Da zieht mein Gegner doch tatsächlich an mir vorbei zum Ziel, obwohl er die ganze Zeit hinten lag! Emotionale Momente würde man von so einem Kartenspiel wie Rommé eigentlich gar nicht erwarten. Doch ich habe mich während der etwa 50 gespielten Partien sowohl mega geärgert als auch gefreut. Das hätte ich als Level 10 Spieler vom rasanten Clash Royal gar nicht erwartet. Denn hier geht es vergleichsweise besinnlich zu. Doch neben viel Glück ist eben auch Taktik gefragt bei Shuffle Cats. Den Joker schlechthin hat King natürlich geschickt ausgespielt. Denn während sich andere Kartenspiele mit dem traditionellen Kartenrückseiten und Design begnügen, sind hier Katzen und bunte Farben allgegenwärtig. So wie man es vom Publisher von seinen Match-3 kennt. Shuffle Cats kommt übrigens vom Londoner Studio von King, welches ihr hier kennenlernen könnt. Kein Wunder also, dass die Katzen über die Dächer der Inselhauptstadt schleichen.

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Glückliche Karten bei Shuffle Cats

Montie erzählt dir alles. Die Regeln des Spiels sind denkbar einfach. Nochmal vereinfacht sogar. Wer Solitär kennt… ach Rommé kennt ihr doch sicher auch? Es geht darum die als Figuren bezeichneten Kombinationen aus mindestens drei Karten auszulegen. Zwei Spieler sind am Start. Anfangs im Tutorial gewinnst du noch gegen die KI. Doch schon hier auf dem Boulevard spielt man gegen echte Mitspieler. Und verliert auch. Denn Glück beim Kartenziehen ist ganz wichtig.

Die Partie läuft wie folgt: Es werden jedem Karten ausgeteilt. Es gibt die Möglichkeit sich für Edelsteine nochmals neue Karten geben zu lassen. Ist man an der Reihe, so zieht man eine Karte oder nimmt die abgeworfene Karte des Gegners auf, spielt Figuren aus und legt eine Karte ab. Dabei läuft ein Timer. Also schnell, schnell! Ausgespielte Karten werden noch automatisch aus dem Stapel ersetzt. Wer zuerst den vorgegebenen Punktewert erreicht hat, der gewinnt. Dabei gibt es keine wilde Rechnerei um die Kartenwerte wie beim Original, sondern alle Karten haben den gleichen Wert. Alle Karten sind gleich? Nicht alle!

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Ein besonderer Joker ist verfügbar, welcher die Kräfteverhältnisse ändert. Jeder Spieler hat ein Profil, welches durch Erfahrungspunkte hochgelevelt wird. Im Shop bei Katze Bob kann man levelabhängig nun vier Joker kaufen. Nein, eigentlich freischalten. Denn alle vier sind kostenfrei. Dies sind:

Könige und Damen ab Level 5 – doppelter Kartenwert für Damen und Könige (also 2 statt 1)
Frost ab Level 10 – wenn du eine Figur legst, frieren Karten des Gegners ein
Extrakarte ab Level 18 – bis zur ersten Meldung darf man eine Karte mehr besitzen, ideal für Sammler
Zapperkarte ab Level 30 – bereits erspielte Punkte des Gegners werden vernichtet

Im Shop gibt es ein anderes Spielelement zu kaufen, welches aber nicht erfolgsabhängig ist: Chatsprüche. Ja, wirklich. Finde ich etwas komisch, da das Feature drüben bei Supercell ja gerade durch die Stummschaltung mehr oder weniger abgeschafft wurde. Dafür sind die Sprüche hier gei den Shuffle Cats recht zahm und dürften niemanden in Rage versetzen.

Einsätze zu hoch?

Die ersten 13 Level von Shuffle Cats laufen mehr oder weniger als Tutorial. Danach geht es weiter auf dem Glücksweg. Erst dachte ich, dies wären so eine Art zusätzliche Liga-Matches. Es gibt aber offenbar keine „freien“ Spiele. Man kann hier auf dem Glücksweg lediglich seine Einsätze variabel wählen. Dafür gibt es acht Kartenclubs. Doch bereits im ersten Haus kostet es 550 ein Spiel zu starten, der Gewinn liegt bei 1000. Meine Gewinnquote liegt derzeit bei 54 Prozent, also knapp 50:50. Man bezahlt also auf Dauer etwas drauf, da der Verdienst statistisch geringer sein dürfte als die Einsätze. Einen kleinen Ausgleich stellt der Timer dar: aller vier Stunden gibt es 550 Edelsteine gratis. Daneben gibt es noch Goldbarren, welche man für den letzten Club und die Minispiele benötigt. Hier gibt es nur aller 24 Stunden ein gratis Match. Insgesamt wirkt das trotzdem recht fair, da man keine Werbung sieht und das Spiel auch nicht ganz so „PaytoWin“ ist.

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Nicht ganz so? Ich bin in meinen Matches fast nur gegen Spieler mit einem höheren Level angetreten. Das Matchmaking wirkt unfair, zumal Suffle Cats in anderen Ländern wohl schon länger im Store steht als bei uns in DE. Diese haben den Vorteil, dass sie bereits die anderen Vorteile wie Eis und Extra aus dem Shop holen konnten. Derzeit bin ich aber ohnehin zufrieden mit dem QK-Joker. Er bietet die besten taktischen Möglichkeiten, wie ich finde.

Etwas nervig sind hingegen die derzeit auftretenden Verbindungsabbrüche. Ich hatte sie mehrfach im WLAN, als ich kurz davor war zu gewinnen. Naja, oder zu verlieren. Man weiß es nicht. Jedenfalls hoffe ich auf stabilere Sessions. Achja, bei Pharaos Palace (der mit dem Goldeinsatz), finde ich derzeit keine Gegner und werde manchmal unvermittelt auf die Startseite zurückversetzt.

Fazit und Download

Holt euch Shuffle Cats für Android und iOS, wenn ihr auf Kartenglücksspiele steht, die auch etwas Taktik verlangen. Gut gefällt mir, dass man auf authentische Begriffe gesetzt hat, wie z.B. melden. Das ist kein Übersetzungsfehler. King hat mit dem Titel aber endlich mal einen Multiplayer im Angebot, auf welchen ich schon lange gewartet habe. Auch die Spielidee wirkt frisch, sodass sie einen Platz in meinem Game Cycle bekommt.

App-Check von Shuffle Cats
Name der App
Shuffle Cats
Entwickler
King
Sprache
Deutsch
getestete Version
0.21.48 vom 04.10.16
getestet für
Gigaset ME Pro
Größe
61 MB
Positiv
+ tolle Grafik
+ Taktik und Glück erforderlich
+ gratis spielbar
Negativ
- Matchmaking unfair
- Verbindungsabbrüche

iOS Download
Android Download
Kategorien
Android · Check · iOS · Spiele
https://www.check-app.de

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Kommentare zu Donnerstags-Check: Shuffle Cats frisch für iOS und Android erschienen

  • Fehler: „Das ist keine Meldung“ hä???

    judith 14. Oktober 2016 16:49 Antworten
    • klingt komisch, heißt aber nur, dass du die Kombination nicht ausspielen kannst (siehe oben im Text)

      Check-App 14. Oktober 2016 17:39 Antworten
  • Pingback: App Neuheiten der Woche für Android, iOS und Windows Phone - Check-App

  • Pingback: Walter´s Workshop Event in Shuffle Cats (Infos + Preise) - Check-App

  • Das Spiel ist wirklich nett, aber einfach stark überteuert. Hier zeigt King einen doch sehr extremen Weg die Kasse klingeln zu lassen.
    Pro Tag gibt es einmal 1000 Diamanten und etwa 3 bis 4 mal 550.
    Mitb diesen kann man etwa 6 mal verlieren. Im Schnitt sind es also etwa 12 spiele à 2 Minuten. Also etwa eine halbe Stunde. Wenn man 2 Stunden pro Tag spielen möchte, und das Spiel fesselt wirklich sehr, muss man etwa 2 bis 3 Euro ausgeben. Das ist wirklich zu teuer auch wenn das Spiel echt gelungen ist und Spaß macht.
    Der Clou, und das ist besonders dreist: wenn man ein paar mal Glück hat und dadurch mehr Diamanten wird jedes Spiel einfach teurer. Auch mit wirklich viel Diamanten kann man also nicht wirklich viel länger spielen.
    Zusammenfassend: super Spiel aber extreme anzockele.

    Dora 23. Oktober 2016 22:19 Antworten
    • Sehe ich wie mein Vorgänger! Absolute Abzocke!!! Leider.

      Sinny 24. Oktober 2016 00:09 Antworten
      • Sehen wir differenzierter. Gratis Edelsteine (sagen wir mal 2 x 550 vom Timer) sowie die 1100 von Herz oder Pik (meistens mehr), ermöglichen mindestens zwei Spiele pro Tag. Dazu kommt noch das Wochenende-Event mit Gewinnen um die 5000 Edelsteine, wenn man schlecht ist. Klar, das ist trotzdem wenig. Wer mehr möchte, muss tatsächlich zahlen. Aber zwei Stunden pro Tag? Meine Statistik: Man verliert im Schnitt wohl 47 Prozent der Spiele. Ich habe bisher etwa 200 Spiele absolviert und damit 326670 Edelsteine gewonnen. Konnte also meinen Einsatz trotzdem meist halten, meist aber vermehren. Ich kann mich bisher nicht über Mangel beklagen. Etwas ärgerlich finde ich auch, dass man gezwungen wird mehr zu riskieren, also die vorherigen Arenen plötzlich geschlossen sind. Insgesamt würde ich mir auch noch kostenfreie Freundschaftspiele wünschen. Da man aber keine Level in einer bestimmten Reihenfolge freispielen muss und es keine Konkurrenz ums höchste HQ z.B. gibt, finde ich den Druck zu bezahlen wesentlich geringer als bei anderen F2P-Titeln.

        Check-App 24. Oktober 2016 15:39 Antworten
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