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Alle wollen Aibo!

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Wu… wir sparen uns mal die obligatorische Lautschmiererei, das Graffiti eines aufgeregten Vierbeiners. Denn wenn Aibo eins nicht ist, dann wohl ein Wachhund. Also zumindest keiner vor denen auf gelben Schildern an Hoftoren und Gartenzäunen gewarnt wird. Höchstens mit dem Spruch “Du bist vielleicht neidischer auf mein Haus, mein Hund ist aber niedlicher als du”. Der Diebstahl des Robohunds von Sony wäre wohl der größte Verlust bei einem Einbruch. Und so juckt es uns auch in den Fingern, den kleinen Hund einfach anzupacken und zumindest auf eine Gassi-Tour in den Sommergarten der Messe Berlin mitzunehmen, wo gerade der Rapper Kontra K oder Megaloh seine Stimme einölt für den abendlichen Auftritt. Who ever. Der eigentliche Star ist also Aibo. Ja, alle wollen Aibo!

Aibo ist nicht neu. Der Grund für die positive Einladung ist der, dass der Hund nur dann in Europa auf dem Markt komme, wenn er hier bei der IFA gut ankommt. Sagte CEO Yoshida in der Presse-Präsentation. Ja, niedlich ist er, wie gesagt. Sein Bellen hört sich an wie das Quieken eines Meerschweinchens. Und auch sein Fell erinnert ans Tierchen:

Ist das Aibo? Nein. Wohl eher die Antwort von Huawei auf den Roboterhund. Leicht zombieartig der Blick. Wir können aber beruhigt sein, die Menschheit ist nicht gefährdet. Der Hund hat nen Huawei Locator um den Hals, ein neuer GPS-Tracker fürs Haustier. Scheinen verloren zu gehen, die Tiere. Ein ähnliches Modell hatte Jasmin mit dem Girafus ja hier bereits vor einiger Zeit vorgestellt. Hier gibt es also nichts zu sehen, wieder zu Sony. So sieht Aibo aus:

Der Hund bekommt viel Aufmerksamkeit. Wir waren morgens da und er war umlagert, wir waren abends da und gespielt wurde noch immer. Was stellt Sony gleich noch aus? Öhm. Dort sind Kameras, Kopfhörer, Smartphones… ach, egal. Alle wollen Aibo streicheln.

Der Roboterhund reagiert auf Kommandos. Englisch. Angeblich umso besser, wenn man einen leicht japanischen Akzent hat. Denn nur dort ist der Hund bisher verfügbar. Und wenn wir gerade bei Sprache sind. Aibo heißt Partner. Nunja, den Wachhund hatten wir schon ausgeschlossen, wohl auch den Jagdpartner. Eher wohl den Spielpartner. Der Hund ist Spielzeug. Er reagiert auf den Menschen und dieser bildet sich ein, dass er eine emotionale Beziehung zu ihm hat. Das haben wir ja auch schon beim Tamagotchi geschafft. Oder bei dem Monchhichi, den wir als Kind ganz ohne Elektronik hatten. Zwischen den Zeilen kann man aber gerade eine Verschwörung aufdecken. Kommen alle drei aus Japan? Oha.

Zwei Stunden spielen, drei Stunden aufladen. Zwei Kameras, einer in der Nase, eine überm Schwanz überwachen die Umgebung. Man kann auch Fotos machen. Mehrere Stellen sind berührungsempfindlich, man kann ihn also tatsächlich streicheln. Programmieren wie Cozmo hingegen kann man ihn offenbar nicht, sodass der pädagogische Aspekt fehlt.

Erfolg und Verfügbarkeit. 2013 war die Vorgängerversion des Aibo aus dem Support gegangen, nachdem die Produktion 2006 eingestellt wurde. Sind nun 20.000 verkaufte Exemplare in Japan viel? So oder so dürfte der Preispunkt von etwa 3000 Euro in Europa den Absatz begrenzen. Entsprechend haben wir hier mal noch ein Video auf Twitter hochgeladen, an welchem man sich erfreuen kann. Oder man besucht Aibo noch persönlich auf der IFA 2018, Halle 20, wie immer.

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