3 Monaten .

Last Shelter: Survival

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“Ooooh, die Zombies kommen…” steht da im Storetext von “Last Shelter: Survival” gleich zum Start und irgendwie hört sich das so an als hätte einer der Teletubbies gerade “Puh” gemacht. Ich habe aber auch noch eine Nachricht für euch, falls das jetzt nicht schon zu komplex war. Oooooh, ein schlechtes Zombie-Aufbauspiel kommt auch noch. Oder es fliegt. Wieder vom Gerät. Aber das geht jetzt vielleicht selbst dem Smartesten zu schnell. Warum “Last Shelter: Survival” einfach kein gutes Spiel ist, erfahrt ihr in diesem App-Review. Verfügbar ist das Aufbauspiel für Android und iOS gratis, wobei der Entwickler einmal Long Tech und einmal IM30 heißt. Beides irgendwelche chinesischen Hütten.

Neulich hatte ich Mitleid. Ich hatte nun schon gefühlt 1000 Ads zu dem Spiel gesehen, auch hier bei uns auf der Seite. Ihr hoffentlich auch, es sei denn ihr habt nen Ad-Blocker euch bei Chip geholt. Was komischerweise in dem Fall sogar ganz zweckmäßig gewesen wäre. Denn versprochen wird ja so eine Art Survival mit Untoten. Da erwartet man etwas Action, vielleicht Crafting und durchaus auch Emotionen wie Ekel, Angst und Horror. Vielmehr aber trefft ihr auf drei andere Verkünder des Wahnsinns. Nämlich auf Timer, Bezahloptionen und süchtig machende Features. Um es kurz zu machen. Last Shelter ist eigentlich nur ein “Reskin” von Game of War und Co. Also lustiger Basisbau und Level-Up.

Gameplay von Last Shelter: Survival

Hauptquartier, ringsum ein Zaun und viel Platz. Es kommen verschiedene Figuren zu Wort, welche durchaus ein klein wenig Endzeitstimmung verbreiten. Da man aber die Story schon zu oft gelesen hat, fehlt der Sinn dann doch. Zumal wir uns alsbald im Alltagsgeschäft des Überlebens befinden. Es hört sich ja immer so spannend an, Survival. Letztlich geht es dann aber auch nur ums Essen, Trinken und Katzen füttern. Man baut also immer mehr Gebäude. Solche etwa für die Beschaffung der Rohstoffe und solche für Forschung, Militär und Allianzzwecke. Eigentlich kann man sagen, dass die Gebäude 1:1 denen andere Spiele gleichen. Eine Besonderheit ist, dass man seine Basis wie von CoC recht frei bauen kann. Rohstoffgebäude müssen an die Quellen, Straßen dürfen auch nicht fehlen.

Anfangs spielt man das Tutorial und braucht immer nur das machen und bauen, was gefordert ist. Nach etwa einer Woche im Spiel ist das noch immer so. Hört sich langweilig an, ist auch so. Nervig wird das Spiel dadurch, dass man bei jedem Baujob zweifach tippen muss. Erst fürs hochleveln, dann für die Zuteilung eines Teams. Zwei davon gibt es bis Level 7 und so ist man eigentlich immer damit beschäftigt zu warten. Dummerweise verlangt die Kantine und das Kraftwerk regelmässig Nachschub, so nach 4 Stunden. Dann muss man mühselig die Schieber für Wasser und Korn maximieren und nochmals tippen für den Transport. Das fühlt sich bereits jetzt so nervig an wie eine Wespe in der Socke.

Wer hat Schuld daran, dass “Last Shelter: Survival” so ein müdes Spiel ist? Der Erfinder des Zombie vielleicht. Aber dann hätte man eben ein Spiel mit Aliens gemacht oder Elfen. Also die Zombies sind in diesem Spiel noch die sympathischsten Mitspieler, da sie völlig unschuldig am PaytoWin sind.

App-Check von Last Shelter: Survival
Name der App
Last Shelter: Survival
Entwickler
Long Tech / IM30
Sprache
Deutsch/Englisch
getestete Version
1.250.087 vom 22.09.2018
getestet für
Gigaset GS 270 RIP
Größe
100 MB
Positiv
+ man kann es deinstallieren


Negativ
- Aufbauspiel nach altbekanntem Schema


iPhone, iPod, iPad Download
Android Download
Kategorien
Android · Check · iOS · Spiele
https://www.check-app.de

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Kommentare zu Last Shelter: Survival

  • Pingback: Donnerstags-Check: Survival City frisch wie Menschenfleisch erschienen - Check-App

  • Wenn man sich näher mit dem Spiel beschäftigt kommt man desweiteren noch zum Schluß, daß es modifizierte Accounts im Spiel gibt, welche durch ihre aggressive Spielweise und ihre Unverwundbarkeit weitere Einnahmen generieren sollen. In China scheinbar legales Mittel, um den Durchschnittsspieler zusätzlich Geld aus dem Portemonnaie zu fingern.

    Hans 4. Dezember 2018 19:50 Antworten

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