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Donnerstags-Check: Survival City frisch wie Menschenfleisch erschienen

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Die Menschheit, die Zombies und eine App. Irgendwie können es die App-Macher nicht lassen auf dem Thema herumzureiten, welches mittlerweile selbst so etwas untot wie ein Käsebrot von vor den Ferien wirkt. Dazu gleich noch die konkrete Ursache für den Hass, damit es niemand in den falschen Hals bekommt: Kennt ihr diesen nervigen Werbetrailer, bei welchem die Macher von Last Shelter euch damit täuschen, dass man in dem Shitgame angeblich an einer Mauer stehe und die herankommenden Zombies kille. Es gibt auch noch eine Variante, bei welcher ihr ne Farm wie bei Fallout Shelter baut. Beide sind der Grund, warum die Klickrate auf solche Werbung in den Bunker geht, öh Keller. Was natürlich wieder gut ist, denn dadurch seid ihr auf handverlesene App-Tipps von uns angewiesen. Wir wollen als lieber leicht beschwingt in diesen Spiele-Tipp zum Donnerstag starten. Denn bei Survival City treffen wir auf ein durchaus interessantes Konzept. Also zumindest die Entwickler von PlayStack haben damit bewiesen, dass sie noch Hirn in der Hose haben. Oder wo auch immer der Spruch gehießen haben hat.

Der Haken im Storetext von Survival City, an welchen ihr anbeißen sollt hört sich lecker an: “Leite deine Überlebendencrew Nacht für Nacht im Kampf gegen Wellen grotesker Monster und suche nach Objekten, um Schutzmaßnahmen und Bevölkerung deiner Stadt zu versorgen und zu stärken.” Ja, nachts haben wir normalerweise andere Dinge zu tun als “groteske Monster” zu killen. Nachts kommen die Zombies angeblich, da unsere Muskeln dann entspannt sind und wir dann zarter. Der Ersteindruck von Survival City ist super. Frische Grafik im Stil eines Farmspiels mit einer Prise Plants vs. Zombies

Gameplay von Survival City

Tagsüber wird aufgebaut, nachts kommen die Angreifer in die Survival City. Also eine Stadt ist ist das jetzt nicht. Vielleicht später. Es werden Helden gesammelt, gelevelt und auf Missionen geschickt. Das alles F2P, es gibt also nen Shop mit umfangreichen Kaufmöglichkeiten.

Was bei Survival City wirklich cool ist, dass ist der Humor. So heißt es etwa als Missionsbeschreibung der Plünderer:

Ein Typ von der Art Fritz Meinecke hat also ein Haus im Wald. Nein, sogar das Dach ist fertig geworden, wenn auch mit Löchern. Es reicht jedenfalls aus um die ersten Zombienangriffe abzuhalten und das ist doch schon mal ein Anfang. Ein genau solcher ist das jetzt auch, nämlich ein super einfaches Tutorial rein ins Game vom Stil Tower-Defense. Mit einer großen Prise Aufbauspiel im Stil von Clash of Clanes. Dummerweise hat man konzeptionell bereits nach 2 Minuten an Gameplay die ersten Timer gesetzt: 2 h looten gehen und 3 h nen Turm bauen. Dazu der rotbebartete Fritz: “Ich geh mal dem Bauch lauschen. Wie bringt ihr die Zeit rum?” Man kann an der Uhr drehen, dazu heißt es wieder Ads gucken oder bezahlen. Und da sicher wieder solche Clips laufen wie oben kritisiert, heißt es bezahlen. Cool ist der Effekt, wenn man die Uhr vorstellt. Es gibt hier einen Tag-Nacht-Wechsel, welcher das Spiel schön strukturiert.

Wie immer war das jetzt nur ein schneller Ersteindruck. Falls uns das Game richtig gefällt spielen wir es weiter und bringen dann auch nochmals Tipps für Survival City.

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