8 Monaten .

Getestet: Erfahrung mit Stromanbieterwechsel mit SwitchUp

Geschrieben von:

Smartphones, Tablets, Gadgets und selbst der Toaster. All sie brauche vor allem eins. Nein, keinen Menschen, der sie bedient. Manchmal glaube ich sogar, dass der Toaster ganz glücklich ohne mich wäre, da er sich immer öfter schwarzärgert. Übrigens könnt ihr jedes negative Wort googlen, wie eben diesen dunklen Ärger, um auf einen Artikel zum BER zu kommen. Probiert es mal aus. Strom brauchen sie. Es soll hier gar nicht weiter herumgeredet werden, auch wenn die aktuellen Werbung mit diesen bekifften Vögeln und der Stromtaube illustre Anspielungen auf Tesla und Elon Musk zulassen würde. Technisch ist der Clip ja auch voll korrekt Mann. Nein, wir wollen hier mal schauen wie der Stromanbieterwechsel mit SwitchUp läuft. Nicht da wir von denen dazu angefragt wurden. Vielmehr war uns die Ad selbst aufgefallen und die machte neugierig mit einem Versprechen. Offenbar ist das Berliner Unternehmen schon relativ bekannt, da man sich mit zahlreichen Badgets „bekannt aus“ schmückt. Eine App hat das Portal nicht.

Das Versprechen von SwitchUp ist, dass man nicht nur Preise vergleicht, sondern als Tarifaufpasser fungiert. Die laufenden Verträge sollen kontinuierlich optimiert werden. Anders also als bei den anderen Checkern und Füchsen. Insofern ist die Überschrift oben eigentlich falsch. Doch ist der erste Wechsel auch nur das, was hier getestet wird. Ein Update darüber, ob das mit der späteren Kontrolle auch so läuft, sollte also sein.

Die Ausgangslage beim Thema Strom ist eigentlich identisch zu der bei Versicherungen. Bei beiden zahlt man, bekommt aber entweder nur das Gefühl der Sicherheit oder eben sowas unsichtbares aus der Steckdose, was erst zum Problem wird, wenn es fehlt. Oder wenn die Rechnung gefühlt zu hoch ist. Das ist in den vergangenen Jahren ja wohl permanent der Fall. Die Gründe wollen wir hier mal aussparen, da ewiger Rattenschwanz. Eigentlich war ich mit meinem Stromanbieter Vattenfall ganz zufrieden. Der Strom kam immer frisch aus der Dose, der Preis war mit so circa 900 Euro pro Jahr für 2800 kWh abzüglich Treueboni im Rahmen. Auch hier darf man nicht weiter hinter die Kulissen gucken, also etwa was Braunkohle und Atom angeht. Schwieriges Thema. Doch etwas sparen ist wohl nicht verkehrt. Gleichsam muss ich mich entschuldigen bei den Schweden, da hier sogar eine kleine Preissenkung angekündigt war. Genauer um Nachkommastellen von 29,65 auf 29,48 Cent/kWh sollte der Tarif angepasst werden, was so um die 5 Euro gespart hätte. Ich mochte bei Vattenfall noch das gut gestaltete Onlineportal, wo man nicht nur seinen Verbrauch jederzeit eintragen kann, sondern auch Abschlagszahlen anpassen kann und man sich auch mit Gewinnspielen und Gutscheinen bemüht etwas Mehrwert zu liefern. Achja, als Kündigungsfrist wird mir mit 3 Monaten in dem Tarif Easy24 Strom angezeigt. Dummerweise hat der Vertrag hat eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten und verlängert sich jeweils um weitere 12 Monate, wenn er nicht gekündigt wird. Schauen wir mal.

SwitchUp Erfahrung mit dem Wechsel

Motivation und Ausgangslange: Größere Ersparnis durch einen Wechsel wäre nicht schlecht. Um eine Tarifempfehlung bei SwitchUp zu erhalten, muss man neben den üblichen Verbrauchsdaten schon seine Email und Name hinterlassen. Das ist für mich eigentlich ein Ausschlussgrund, da ich es von den anderen Portalen anonym kenne und besser finde. Etwas später kommt eine Mail mit der Nachricht, wonach man „den besten Stromtarif aufgespürt“ habe. Dieser von 123strom vespricht bei 2800 kWh einen Preis von 663 Euro mit eingerechneten Neukundenbonus. Für diesen entscheide ich mich also und darf die üblichen Daten wie Stromzählernummer und genaue Adresse eingeben. Läuft, denke ich.

Erste Reaktion nach Wechselwunsch: Wirklich seltsam finde ich dann die Mail, welche kurze Zeit später von SwitchUp kommt. Der Preis von 123 sei ein Irrtum gewesen, oder so. Jedenfalls „nicht korrekt angezeigt“. Eine Erklärung dafür gibt es in der kurzen Nachricht nicht. Ich soll mir nochmals einen anderen Anbieter aussuchen. Im Vertrauen zu SwitchUp ist das schon ein richtig großer Abzug. Eigentlich wollte ich es dann auch nicht machen, da es dadurch schon wieder kompliziert wird. Dann wäre aber der Testartikel hier nicht zustande gekommen, zudem habe ich ja schon meine Daten eingetragen. Also neuer Tarif ausgewählt. Diesmal zu KLIMA STROM ok von Bodensee Energie mit 710 Euro. Ich checke diesen Betrag nochmals über ein Vergleichsportal, wo er mir auch empfohlen wird.

Kündigung beim bisherigen Versorger: SwitchUp macht die Kündigung. Bereits zwei Tage später erhalte ich von Vattenfall eine Bestätigung, wonach der Wechsel im Jahr 2019 möglich sei. Ist also Geduld gefragt. Eigentlich ist das auch genau der Grund, weshalb viele nach dem ersten Anbieter nicht mehr wechseln. Relativ ununübersichlich wirkt die Sache mit den Boni und Auszahlungsbedingungen. Insofern ist es schon verwunderlich, dass so ein preislich durchschnittlicher Vertrag so lange Laufzeiten hat. Der Service von SwitchUp scheint dafür aber genau richtig zu sein, da man mit ihm über Vertragslaufzeiten besser den Überblick behält bzw. der Dienst das für einen macht. Doch dann…

Zeitigere Kündigung: Sensationell. Durch zwei weitere Mails mit SwitchUp, wo es eigentlich nur um den späteren Wechsel geht und ob der Tarif bis dahin reserviert sei, kommen wir darauf, dass der Wechsel auch möglich ist, wenn eine Preissenkung erfolge. Und Vattenfall senkt ja den Preis hinterm Komma. Also los! Und tatsächlich erhalte ich die Bestätigung kurze Zeit später. Soweit doch alles super, denkt man.

Bodensee Energie: Die erste Erfahrung sieht noch okay aus. Normales Begrüßungsschreiben, jedoch mit dem „falschen“ Datum im November. Ich warte und gebe SwitchUp nochmal ne Mail rein. Es ist Nun die erste Dezemberwoche. Von Bodensee kommt erst eine Woche ne Mail, wonach man den „Fall“ an die Fachabteilung gegeben habe und sich melde. Ich rufe am 20.12. dann mal an. Es gibt nichts neues. Von SwitchUp kommt eine nette Weihnachtskarte. Am gleichen Tag kommt das Begrüßungsschreiben von e on, wonach man die Grundversorgung übernehme. Lustigerweise ist ein Fehler im Schreiben. Nein, nicht die 30,77 Cent für die kWh. Vielmehr schreibt man datiert auf den 17. Dez: „wir freuen uns, Sie seit dem 1. Januar 2019 zu beliefern“. Ja, Zeitreise.

Kategorien
News & Reviews
https://www.check-app.de

Hallo liebe Leser, bereits seit 2011 schreiben wir hier täglich über Apps und Gadgets und freuen uns über jedes Like / Teilen unserer Beiträge. Viel Spaß beim Stöbern im Blog! Habt ihr Fragen zu einem unserer Artikel? Dann schreibt einfach einen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menu Title