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Getestet: Erfahrung mit Stromanbieterwechsel mit SwitchUp

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Smartphones, Tablets, Gadgets und selbst der Toaster. All sie brauche vor allem eins. Nein, keinen Menschen, der sie bedient. Manchmal glaube ich sogar, dass der Toaster ganz glücklich ohne mich wäre, da er sich immer öfter schwarzärgert. Übrigens könnt ihr jedes negative Wort googlen, wie eben diesen dunklen Ärger, um auf einen Artikel zum BER zu kommen. Probiert es mal aus. Strom brauchen sie. Es soll hier gar nicht weiter herumgeredet werden, auch wenn die aktuellen Werbung mit diesen bekifften Vögeln und der Stromtaube illustre Anspielungen auf Tesla und Elon Musk zulassen würde. Technisch ist der Clip ja auch voll korrekt Mann. Nein, wir wollen hier mal schauen wie der Stromanbieterwechsel mit SwitchUp läuft. Nicht da wir von denen dazu angefragt wurden. Vielmehr war uns die Ad selbst aufgefallen und die machte neugierig mit einem Versprechen. Offenbar ist das Berliner Unternehmen schon relativ bekannt, da man sich mit zahlreichen Badgets „bekannt aus“ schmückt. Eine App hat das Portal nicht. Der Beitrag ist keine Kooperation, sondern neutral ohne Verbindungen zum Anbieter (außer, dass wir es selbst nutzen/testen).

Followup: Wir schreiben November 2019 und warten auf die automatische Kündigung durch SwitchUp! Viele Stromanbieter erhöhen, deiner auch?! Hier unser aktueller Beitrag zum Thema automatische Anpassung.

Update im Januar 2020: Das war wohl nix! Wir kündigen bei SwitchUp.

Das Versprechen von SwitchUp ist, dass man nicht nur Preise vergleicht, sondern als Tarifaufpasser fungiert. Die laufenden Verträge sollen kontinuierlich optimiert werden. Anders also als bei den anderen Checkern und Füchsen. Insofern ist die Überschrift oben eigentlich falsch. Doch ist der erste Wechsel auch nur das, was hier getestet wird. Ein Update darüber, ob das mit der späteren Kontrolle auch so läuft, sollte also sein.

Die Ausgangslage beim Thema Strom ist eigentlich identisch zu der bei Versicherungen. Bei beiden zahlt man, bekommt aber entweder nur das Gefühl der Sicherheit oder eben sowas unsichtbares aus der Steckdose, was erst zum Problem wird, wenn es fehlt. Oder wenn die Rechnung gefühlt zu hoch ist. Das ist in den vergangenen Jahren ja wohl permanent der Fall. Die Gründe wollen wir hier mal aussparen, da ewiger Rattenschwanz. Eigentlich war ich mit meinem Stromanbieter Vattenfall ganz zufrieden. Der Strom kam immer frisch aus der Dose, der Preis war mit so circa 900 Euro pro Jahr für 2800 kWh abzüglich Treueboni im Rahmen. Auch hier darf man nicht weiter hinter die Kulissen gucken, also etwa was Braunkohle und Atom angeht. Schwieriges Thema. Doch etwas sparen ist wohl nicht verkehrt. Gleichsam muss ich mich entschuldigen bei den Schweden, da hier sogar eine kleine Preissenkung angekündigt war. Genauer um Nachkommastellen von 29,65 auf 29,48 Cent/kWh sollte der Tarif angepasst werden, was so um die 5 Euro gespart hätte. Ich mochte bei Vattenfall noch das gut gestaltete Onlineportal, wo man nicht nur seinen Verbrauch jederzeit eintragen kann, sondern auch Abschlagszahlen anpassen kann und man sich auch mit Gewinnspielen und Gutscheinen bemüht etwas Mehrwert zu liefern. Achja, als Kündigungsfrist wird mir mit 3 Monaten in dem Tarif Easy24 Strom angezeigt. Dummerweise hat der Vertrag hat eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten und verlängert sich jeweils um weitere 12 Monate, wenn er nicht gekündigt wird. Schauen wir mal.

SwitchUp Erfahrung mit dem Wechsel

Motivation und Ausgangslange: Größere Ersparnis durch einen Wechsel wäre nicht schlecht. Um eine Tarifempfehlung bei SwitchUp zu erhalten, muss man neben den üblichen Verbrauchsdaten schon seine Email und Name hinterlassen. Das ist für mich eigentlich ein Ausschlussgrund, da ich es von den anderen Portalen anonym kenne und besser finde. Etwas später kommt eine Mail mit der Nachricht, wonach man „den besten Stromtarif aufgespürt“ habe. Dieser von 123strom vespricht bei 2800 kWh einen Preis von 663 Euro mit eingerechneten Neukundenbonus. Für diesen entscheide ich mich also und darf die üblichen Daten wie Stromzählernummer und genaue Adresse eingeben. Läuft, denke ich.

Erste Reaktion nach Wechselwunsch: Wirklich seltsam finde ich dann die Mail, welche kurze Zeit später von SwitchUp kommt. Der Preis von 123 sei ein Irrtum gewesen, oder so. Jedenfalls „nicht korrekt angezeigt“. Eine Erklärung dafür gibt es in der kurzen Nachricht nicht. Ich soll mir nochmals einen anderen Anbieter aussuchen. Im Vertrauen zu SwitchUp ist das schon ein richtig großer Abzug. Eigentlich wollte ich es dann auch nicht machen, da es dadurch schon wieder kompliziert wird. Dann wäre aber der Testartikel hier nicht zustande gekommen, zudem habe ich ja schon meine Daten eingetragen. Also neuer Tarif ausgewählt. Diesmal zu KLIMA STROM ok von Bodensee Energie mit 710 Euro. Ich checke diesen Betrag nochmals über ein Vergleichsportal, wo er mir auch empfohlen wird.

Kündigung beim bisherigen Versorger: SwitchUp macht die Kündigung. Bereits zwei Tage später erhalte ich von Vattenfall eine Bestätigung, wonach der Wechsel im Jahr 2019 möglich sei. Ist also Geduld gefragt. Eigentlich ist das auch genau der Grund, weshalb viele nach dem ersten Anbieter nicht mehr wechseln. Relativ ununübersichlich wirkt die Sache mit den Boni und Auszahlungsbedingungen. Insofern ist es schon verwunderlich, dass so ein preislich durchschnittlicher Vertrag so lange Laufzeiten hat. Der Service von SwitchUp scheint dafür aber genau richtig zu sein, da man mit ihm über Vertragslaufzeiten besser den Überblick behält bzw. der Dienst das für einen macht. Doch dann…

Zeitigere Kündigung: Sensationell. Durch zwei weitere Mails mit SwitchUp, wo es eigentlich nur um den späteren Wechsel geht und ob der Tarif bis dahin reserviert sei, kommen wir darauf, dass der Wechsel auch möglich ist, wenn eine Preissenkung erfolge. Und Vattenfall senkt ja den Preis hinterm Komma. Also los! Und tatsächlich erhalte ich die Bestätigung kurze Zeit später. Soweit doch alles super, denkt man.

Bodensee Energie: Die erste Erfahrung sieht noch okay aus. Normales Begrüßungsschreiben, jedoch mit dem „falschen“ Datum im November. Ich warte und gebe SwitchUp nochmal ne Mail rein. Es ist nun die erste Dezemberwoche. Von Bodensee kommt erst eine Woche ne Mail, wonach man den „Fall“ an die Fachabteilung gegeben habe und sich melde. Ich rufe am 20.12. dann mal an. Es gibt nichts neues. Von SwitchUp kommt eine nette Weihnachtskarte. Am gleichen Tag kommt das Begrüßungsschreiben von e on, wonach man die Grundversorgung übernehme. Lustigerweise ist ein Fehler im Schreiben. Nein, nicht die 30,77 Cent für die kWh. Vielmehr schreibt man datiert auf den 17. Dez: „wir freuen uns, Sie seit dem 1. Januar 2019 zu beliefern“. Ja, Zeitreise.

Blick über den Tellerrand – das sagen andere Nutzer

Man muss nicht lange nach negativen Meinungen bei SwitchUp suchen, wenn man denn den Schalter kennt, um unter der Flut der 5-Sterne-Bewertungen jene Fälle zu finden, bei welchem nicht alles so rund lief. Wir schauen hier mal, was es so für positive und kritische Meinungen zu SwitchUp gibt. In diesem Beitrag hier haben wir außerdem die Frage beantwortet, ob die Firma SwitchUp seriös ist (Antwort: ja).

Wer nach unabhängigen SwitchUp-Erfahrungsberichten wie unseren sucht, der kommt derzeit auf nicht viele Resultate in Foren und Blogs. Der Anbieter selbst kultiviert eine Feedbackloop durch Google Reviews, indem er sie etwa auch auf seiner Homepage einbindet. Der Wertungsschnitt von 4,8 ist dafür extrem gut, besser wäre ja nur noch 5 Sterne und gibt es da jemanden, der das als Servicedienstleister in der Sparte erreicht?

Positive Meinungen zu SwitchUp

Kompetent, freundlich, schnell, zuverlässig, unkompliziert. Es gibt sehr viele positive Reviews mit nur sehr wenigen Worten. Diese eben sind etwa die Outline jener. Manche schreiben komische Sachen, die nach Autoübersetzung klingen, dabei ist der Anbieter nur in DE aktiv. Etwa hier: „Ich kann die Arbeit diese Teams in den netten Büroräumen durchaus empfehlen“. War er vor Ort?

Aufgrund der Anzahl der Reviews kann man ablesen, dass der Dienstleister sehr aktiv ist und gerade jetzt viele Wechsel durchführt. Die Dunkzelziffer positiver Erfahrungen dürfte größer sein, da sich zufriedene Kunden ja seltener dazu bewegen ein Review zu schreiben. Interessanter sind dann die negativen Cases…

Negative Meinungen zu SwitchUp

50. Derzeit gibt es gerade einmal fünf handvoll, ne zehn handvoll, negativer Meinungen. Oftmals hat der Wechsel schlicht nicht funktioniert.

Nutzer Dirgni schreibt, dass er von vier Verträgen nur einen Wechseln konnte. Nicht soo der typische Fall, wer hat schon vier Verträge? Jedenfalls spricht er von einer Excelliste und einem recht manuellen Vorgang. Naja.

Michael konstatiert, wonach SwitchUp zuviel verspreche und nicht einhalte.

Ein Nutzer mit dem seltsamen Namen „Russische-Orthodoxe Kirche“ schreibt, dass es bei ihm komplett schief ging. Der Wechsel führte zu einer Doppelrechnung und die Konditionen seien schlechter gewesen. Seit wann sind solche Kunstnamen auf Google noch erlaubt?

Ein Frank berichtet, dass ihm der alte Anbieter nicht gehen lassen wollte, dann doch und kein neuer Lieferant vorhanden war. Hört sich chaotisch an.

Oskar schreibt über einen offenbar komplett schief gelaufenen Wechsel, welcher beinahe unglaubwürdig klingt. Er sei zu seinem bisherigen Anbieter mit schlechteren Konditionen gewechselt. Ja, wirklich?!

Air King hat eine Überlastung des Service erlebt und empfiehlt offen die Konkurrenz von Check-App nee Check25einhalb.

Anita hat einen Fehler beim Wechseln bemerkt, wonach dieser nur mit Boni rechnerisch besser ist und der neue Anbieter bereits in Kürze den Preis erhöhen würde. Hm. Auch eine Andrea meint zu einem teureren Vertrag vermittelt worden zu sein. Ihr Zahlen lesen sich glaubwürdig.

Oleg gibt einen offenbar validen Punkt wieder. Es fehle an einer längeren Preisgarantie

Und nochmal eine Zeitreise – ein Jahr später im November 2019 und Januar 2020 haben wir neue Erfahrungen mit SwitchUp.

*Die Werbekennzeichnung erfolgt, da Marken von Hard- und Software genannt werden. Oftmals werden App-Codes zur Verfügung gestellt sowie Gadgets zum Test. Unsere Amazon-Links sind Affiliate-Partnerschaften. Zudem gehen wir Contentpartnerschaften oder Kooperationen ein. Es erfolgt eine Kennzeichnung.
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Kommentare zu Getestet: Erfahrung mit Stromanbieterwechsel mit SwitchUp

  • Über die automatische Vertragsoptimierung hat mir SwitchUp einen höherpreisigen Tarif angedreht, den ich nun erst wieder kündigen muss. Es geht letztlich nur um deren Provision.

    Franz Bauman 27. November 2019 17:18 Antworten
    • Ja, möglich. Provision müssen die wohl schon verdienen. Kann man da objektiv einen Vergleich machen? Müsste man wissen, ob alle Anbieter die gleichen Provisionen zahlen, ob nun hoher Preis oder niedriger. Schwierig. Jedenfalls warte ich gerade auf die „automatische Vertragsoptimierung“ nach dem ersten Jahr und da ist bisher nix passiert. Falls da nix kommt, werde ich auch SwitchUp noch kritischer sehen müssen: https://www.check-app.de/2019/11/22/switchup-erfahrung-automatische-tarifoptimierung/

      Check-App 27. November 2019 20:09 Antworten
  • switchup hat mir beim Stromanbieter wechsel einen neuen Vertrag mit meinem alten Anbieter untergejubelt, der teurer ist als der alte. Bei Swtchup ist niemand zu erreichen, ich habe keine Vertragsunterlagen und der Anbieter bucht munter ab. Die Werbwversprechungen von Switchup sind nach meiner Erfahrung nur warme Luft. Ich kann vor dieser Firma nur warnen

    Oskar Sachs 20. Februar 2020 08:47 Antworten
  • Hallo zusammen,
    bin seit 2017 bei switchup, zweimal haben sie für mich den alten Stromanbieter gekuendigt und einen „anderen“ fuer mich übernomme ! Gut, ich glaube ich hätte einen anderen genommen, nun gut. Auch die Kuendigungen haben sie ja uebernommen, und ich habe mich um nichts gekuemmert.

    Jetzt zum 01.03.2020 wäre ein neuer Stromanbieter drann, im Dezember 2019 wurde für mich durch switchu gekündigt, der neue Anbieter standt schon bereit – von switch augesucht, nur der alte Stromanbieter hat nicht auf 28.02.2020 reagiert, sondern in der Kuendigunsbestätigung einfach den 28.02.2021 taxiert , widerlich ! Und swichu hat nicht reagiert ! Was macht man am besten ? Kann jemand etwas dazu sagen, da wäre ich sehr dankbar.

    Liebe Grüße, Herbert

    Herbert Matthes 11. März 2020 16:44 Antworten
    • Hi, hört sich nach einer rechtlichen Beratung an, es fehlen auch noch Infos, etwa wie die Frist war. Also die können wir hier nicht leisten. Wende dich am besten an die Verbraucherzentrale… kostet aber wohl was die Beratung.

      Check-App 12. März 2020 08:10 Antworten

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