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Italienisches Design: Ocarina – MP3 Player für Kinder im Praxistest

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Ocarina, das ist eine Flöte und heißt übersetzt „Kleine Gans“. Kennt sicher der ein oder andere von Zelda. Dies ist ja mal wohl mal die ungewöhnlichste Bezeichnung für ein elektronisches Gadget und dennoch nicht die einzige überraschende Produkteigenschaft. Sieht man mal davon ab, dass viele Lautsprecher einen Standard nutzen, der nach einem dänischen König benannt ist. Die Himmelsrichtung, aus welcher die Ocarina angeflogen kam, ist eine andere. Okay, das Berliner Amazon Lager in Brieselang liegt zufällig gen Süden, wo er auch verfügbar ist. Der Hersteller jedoch kommt aus Firenze, Florenz, was sich für unsere deutschen Ohren noch malerischer anhört. Er verspricht: „100% in Italien hergestellt.“

Heeeeyyy Macarena! Diesen Ohrwurm der 90er werden wohl nur die wenigsten Nutzer von sich aus mit diesem Musikplayer hören, schließlich liegt für sie das Jahrzehnt so weit zurück wie die Dinosaurier. Als Elternteil ist er mir trotzdem eingefallen, als ich „Ocarina“ erstmals hörte, während ich mich nach Kinderlautsprechern umsah. Die Namensaufklärung als Hintergrund zur Ocarina geht anders. Tatsächlich heißen Gefäßflöten so, welche keine spanische, sondern passenderweise eine italienische Erfindung sind. Genauer des italienischen Tonbrenners Giuseppe Donati aus Budrio. Ich bin mir nun nicht sicher, ob sich der Kinderlautspecher Ocarina an einer der Bauformen der Flöte orientiert hat.

Der Ersteindruck von der Ocarina ist jedoch so einer, dass wir hier „italienisches Design“ vorliegen haben. Hach, keine Ahnung. Jedenfalls ist die Bauform im Stil einer Acht schon extrem außergewöhnlich. Kein Würfel, wie ihn die deutschen Hersteller gebracht haben und kein niedlicher Comic-Biber der Asiaten, sondern dynamisch und wunderbar praktisch.

Kleiner Einschub: Wer wie ich noch nie etwas von der Okarina, dem Instrument, gehört hat, für den habe ich hier mal ein Video mit einem unterhaltsamen Albert ähm Hans herausgesucht, welcher neben einem gespielten Stück auf der Okarina für die Ohren auch gleich noch Appetit auf eine Pizza mit Mozzarella macht (oder so) und wie einige Kommentatoren schreiben, eine gewisse Ähnlichkeit mit Einstein hat.

Außen eine Acht

Notenschlüssel? Acht? Übergroßer Anhänger? Er ist 18 x 8 x 2,7 cm groß und cira 200 g leicht. Im oberen Bereich ist die „Acht“ offen, sodass man witzige Spiele damit machen oder ihn bequem am Handgelenk tragen kann wie eine Tasche. Ein 2-jähriges Kind kann bequem die Hand durchstecken. Ein kleiner Elefant kann durchgucken. Lol.

Die Bauform lädt zum spielen ein. Ein ganz klein wenig erinnert das Design dieses Kinderlautsprechers an ein Babyspielzeug, was auch als Kauring benutzt werden kann. Und tatsächlich findet man auf der Produktseite von Ocarina solche Bilder, bei welchem das Kind auch mal probiert ihn in den Mund zu nehmen. Robust ist als Bauweise wohl keine Übertreibung. Das Material ist Plastik, klar. Es fühlt sich aber wie Silikon an.

Auch erinnert die Bauform des Ocarina Kinderlautsprecher etwas an einen Telefonhörer, sodass ihn viele Kinder direkt ans Ohr halten oder das Plüschtier hören lassen, was der Hersteller mit einem speziellen Lautstärkemodus bedacht hat.

Born to play

Der Slogan auf der Verpackung heißt natürlich, dass hier gleich auf den Playbutton gedrückt wird, woraufhin eine Ente „Nak, Nak“ von der Aktivierung kündet, das Display blau beleuchtet ist und sofort Musik ertönt. Aus der Verpackung heraus, ohne die vorherige Installation einer App, des Abos eines Streamings oder der Bestückung einer Speicherkarte.

Ja, dieser Kinderlautsprecher hat auf seinem internen Speicher schon Songs aufgespielt. Genauer Tracks, von denen einige Musik sind, andere Hörbücher. Per USB kann man ihn am PC anschließen, um Songs auszusortieren oder neue im Format MP3 (oder WAV, OGG und ACC) aufzuspielen. Bei 4GB an Speicher passt da ordentlich was drauf, wir brauchen es gar nicht ausrechnen, da es mehr ist, als man als Kind hören wird in einer Session. Unterstützt werden 20 Playlisten mit jeweils 40 Songs. Per USB kann man den verbauten Akku laden, per Netzteil oder Powerbank.

Uns liegt die Sonderedition Ocarina Dodo vor, welche ein blaues Gehäuse hat, insgesamt 58 vorgespeicherte Tracks, wovon einige Schlaflieder sind, auch der Art „White Noise“. Insbesondere die Märchen sind übrigens sehr schön ausgewählt, offenbar in Kooperation mit Vorleser.net ausgewählt. Die Songs sind auch in anderen Sprachen und es ist schon lustig „Old McDonald“ mal auf Italienisch zu hören.

Weinrot, grün und gelborange sind weitere Farben, in welchen es den Ocarina hier auf Amazon für 94 Euro gibt. Der Dodo ist hier für 5 Euro mehr (beides Aff.-Links) zu haben. Der Hersteller hat uns für den Bericht hier den Kinderlautsprecher kostenfrei zur Verfügung gestellt. Getestet haben wir den Lautsprecher eine Woche bzw. nicht der Schreiber, sondern ein Kleinkind selbstverständlich.

Nutzung und Bedienung des Ocarina

Vier Tasten. Ein Klinkeausgang für Kopfhörer, der USB-Anschluss. Sowie ein Display. Ja, ein blau beleuchtetes Display erleichtert die Bedienung und Trackauswahl für Eltern. Auch zeigt es den Ladezustand an. Auf Amazon schrieb eine Rezensentin, wonach das Kind das Display ohnehin nicht lesen könne. Dafür ist es wohl aber eben auch gar nicht gedacht. Für mich ist es ein großer Pluspunkt. Andere Geräte haben es nicht.

Die Soundausgabe ist klanglich gut und mehrstufig in der Lauttstärke verstellbar. Es gibt einen leisen Modus, bei welchem man den Ocarina Kinderlautsprecher auch mal ans Ohr halten kann sowie einen Outdoor-Modus mit mehr Lautstärkepower von bis zu 90 dB. Hier sollte man natürlich die Nutzung überwachen.

Neue Songs lassen sich super einfach aufspielen, dabei ist mir noch aufgefallen, dass man sogar den Startsound ändern kann. Wuff, Wuff!

Eine Kurzanleitung liegt dem Ocarina Kinderlautsprecher bei. Sie ist auf Deutsch und durch die Grafiken zur Menüführung leicht verständlich. Die Wiedergabesteuerung erlaubt es auch durch Ordner zu navigieren, sodass man Playlisten hat. Ebenso ein großer Pluspunkt, da ich bei anderen Geräten öfters von Problemen der Ordnung von Hörbüchern gelesen habe. Das Kind selbst kann man per Tastensperre daran hindern, die Buttons „wild“ zu drücken. Auf dem Ocarina selbst ist noch ein PDF mit vollständiger Anleitung. Besonderheiten sind etwa der Sleeptimer und der… Aufnahmemodus.

Ja, ein besonderes Feature des Ocarina ist noch der Aufnahmemodus per eingebautem Mikro von bis zu 100 Minuten. Das regt gerade wohl ältere Kinder dazu an kleine Nachrichten aufzusprechen, mit dem Gerät zu spielen. Um ihn selbstständig nutzen zu können, muss man das Menü bedienen können. Die aufgenommenen Sounds werden per WAV auf dem Gerät gespeichert und können per USB auch entnommen werden vom Ordner „MyRec“.

Check-Urteil zum Ocarina

Der Ocarina Kinderlautsprecher ist die Wahl für alle Eltern, welche einen robusten und schön gestalteten Lautsprecher/Abspielgerät suchen. Er funktioniert komplett „offline“ und ohne Zusatzkosten für Abos oder Streams. Man benötigt auch kein Smartphone als Abspielgerät, sondern kann ihn direkt nutzen. Pluspunkte sind das beleuchtete Display, der Haltegriff, die Aufnahmefunktion sowie die bereits aufgespielten Songs. Der Ocarina ist bereits die 2. Version der Grundidee eines haltbaren und leichten Abspielgeräts. Was ich mir für die 3. wünschen würde, wäre noch eine Schutzklasse für Wasser und Staub.

Hergestellt werden die Ocarina in Florence, sodass man höchste Standards erwarten darf, was Umweltschutz und Sicherheit angeht und wie auf der Homepage versprochen wird.

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