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Burgenbau: Guédelon-Doku geht weiter (YouTube-Tipp)

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Wusstet ihr, dass der Kalkmörtel einer Burg nur 1 bis 2 Millimeter pro Monat aushärtete, der ganze Gebäudekörper somit hunderte Jahre brauchte? Dies könnt ihr beim neuen Teil der Guédelon-Doku lernen. Und darüber staunen, was es für ein Aufwand ist einem Turm ein Dach zu geben oder ein Gewölbe zu errichten. Das geht nicht mit einem Klick und auch Timer werden nicht eingesetzt. Vielmehr ist viel Wissen erforderlich und ebenso viele Hände. Ja, in Burgund wird eine Burg gebaut. Und daran könnt ihr teilhaben, seit gestern steht das Video des Teil 2 online. Werbefrei und in 720p. Ein YouTube-Tipp, welcher zu Scherzen führt wie diesen von Phirei hier: “ Ich hasse Arte. Könntet ihr mal aufhören so vielen geilen Scheiß hochzuladen? Bekomme ich zeitlich nicht mehr hin.“

Treigny, das Örtchen mit nicht einmal 1000 Einwohnern würde wohl niemand kennen. Das ist nicht das Dorf von Asterix und auch nicht jenes, aus welchem die berühmte Charolais mit den goldenen Hörnern stammt. Das Geheimnis liegt in der Liste der Sehenswürdigkeiten. Dort steht neben der Kirche Saint-Symphorien aus dem 15. Jahrhundert und zwei Burgen ein mittelalterliches Burgbauprojekt aus dem 20. Jahrhundert aufgelistet: Guédelon. Ein Projekt, was wohl schon viele nach Frankreich gelockt hat, welche sonst lieber Urlaub am Strand von Palmisland gemacht hätten. Denn wo kann man sonst den Bau eines Gebäudes sehen, was anderswo nur noch als Ruine in der Landschaft steht?

Guédelon: Die Burg-Baustelle

Bekannt ist Guédelon unter Fans der Epoche sowieso. Auch unter jenen sicher, welche gern mal eine Stronghold selbst errichtet haben oder mobil die ein oder andere themenverwandte App zocken. Für Gamer ist Burgenbau ja wohl eines der Topthemen. Erst kürzlich hatten wir ja das Thema Burgenbau hier bei dieser App. Und so lernt man hier wie gesagt z.B. wie man Kalk brannte und daraus ein Fügemittel machte, was es der Burg erlaubte sich über lange Zeit zu festigen.

In vier Jahren will man fertig sein. Von 1997 bis 2023 wurde dann an einer Burg gebaut. Ein Projekt der experimentellen Archäologie. Begeleitet wurde dieser Bau natürlich umfangreich. So gab es bereits 2014 eine Doku mit dem Titel „Guédelon: Wir bauen uns eine Burg“ ausgestrahlt. Der aktuelle Teil trägt den Titel „Die Burg-Baustelle“ und der Schau-Tipp geht rüber auf YouTube, da es dort wohl permanent zu sehen sein wird. In der Arte-Mediathek hingegen ist ein Ablaufdatum 13. August genannt.

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