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Steckdosenschutz bei Babys und Kleinkindern: Notwendig?

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Messer, Gabel, Schere, Licht. Die Aufzählung möglicher Gefahren für eure Kleinen, ob Baby oder Kleinkind, lässt sich wohl beliebig fortsetzen. Zumal der Reim aus einer Zeit zu stammen scheint, in welchem es weder automatische Saubroboter gab noch exotische gefrässige Zimmerpflanzen. Okay, das Thema Steckdosenschutz ist natürlich ein ernsthaftes. Trotzdem wird immer wieder gefragt, ob und inwiefern man seine Steckdosen vor den wortwörtlichen Eingriff kleiner Finger schützen muss. Padägogische Aspekte lassen wir hier mal bewußt außen vor. Es gibt da z.B. das Argument, dass man nur die Steckdosen bei sich Zuhause sichert, aber nicht die Besuchen. Vielmehr wollen wir allein die Gadget für den Steckdosenschutz vorstellen. Es gibt hierbei verschiedene Systeme. Zwei davon haben wir uns mal angeschaut. Und natürlich auch Patrull von IKEA.

Vorsicht! Wir schreiben hier nichts zur Installation des Baby-Steckdosenschutz. Das ist keine Anleitung und ersetzt nicht den fachkundigen Rat / Hilfe eines Handwerkers. Zwar sind viele der Schutzsicherungen so gebaut, dass man sie selbst installieren kann, aber gerade beim Entfernen ist die Gefahr eines Stromschlags gegeben. Immer vorher die Dose deaktivieren. Auch Erwachsene können sich schwer verletzten, wenn sie unkundig an der Steckdose „herumspielen“.

Träumen darf man von ausschaltbaren Steckdosen. Die gibt es gerade im englischen Ausland fast immer. So ein kleiner Schalter an ihnen ist eine zusätzliche Barriere, um sich vor einem versehentlichen Schlag zu schützen. Das Smarthome wird wohl weiterhin Steckdosen bringen, die man per App deaktivieren kann. Zukunftmusik.

Warum Steckdosenschutz installieren?

Auf der Verpackung eines Baby-Steckdosenschutz heißt es: „Ungesicherte Steckdosen üben eine große Anziehungskraft auf Kinder aus. Ein Elektrounfall kann zu schweren Verbrennungen und inneren Verletzungen führen“.

Wenn Kinder im Haus sind, sind Gefahrenquellen manigfaltig. Ganz unterschiedlich von der Entwicklungsstufe. Erst sind es Treppen, scharfe Kanten und umfallbare Möbel. Später dann auch Chemikalien und Feuer. Strom und Steckdosen stehen relativ früh als Gefahrenquelle fest und somit braucht man auch alsbald den Baby-Steckdosenschutz. Im Kinderzimmer sowieso, im restlichen Haus gern auch. Wie würden auch empfehlen den Schutz unter benutzte Dosen zu machen, also selbst wenn eine Lampe in der Dose per Stecker verbunden ist. Stecker lassen sich leicht ziehen, gerade wenn man am Kabel als Hebel ansetzt.

Steckdosen stellen eine Gefahr da. Kühl kalkulieren kann man freilich. Wie groß ist das Risiko, welches der Baby-Steckdosenschutz abstellen soll? Ein Stromschlag mit 230 V ist mitunter tödlich. Aber zumindest ein traumatisches Erlebnis. Wobei man natürlich unterscheiden muss, dass eine Spannung der Stärke nicht die eigentliche Gefahr ist, sondern die Stromstärke in Ampere gemessen. Lassen wir mal auch dahingestellt. Kann es schnell passieren? Hm. Die Phantasie der Kleinen, was „Unsinn“ angeht ist sicherlich unbegrenzt. Nadeln, Wasser (was wieder in Bezug zur eben genannten Spannung zu sehen ist) sowie andere spitze Gegenstände können reingesteckt werden. Die Löcher sind übrigens nach Norm 4,8 mm im Durchmesser. Wie groß ist der Aufwand das zu verhindern? Vernachlässigbar. Also machen.

Welchen Steckdosenschutz wählen?

Mindestens zwei Systeme sind verfügbar. Die einen, nennen wir sie Kategorie 1, sind wie kleine Stecker und verschließen die beiden runden Vertiefungen für die Kontaktstifte. Die anderen, nennen wir sie Kategorie 2, werden in die Dose wie kleine Plättchen eingesetzt. Was ist nun der Unterschied zwischen beiden?

Patrull von IKEA fällt in die Kategorie 1

Der als Patrull bei IKEA erhätliche Baby-Steckdosenschutz ist der eben genannten Kategorie 1 zuzuordnen. Sie kosten XXX Euro und sind in jedem Einrichtungsaus verfügbar, man bekommt sie aber auch unter anderem Namen in Discounter-Aktionen oder in Gesamtpaketen. Die weißen Stecker werden in die Dosen eingebracht. Das geht innerhalb von Sekunden. Mitgeliefert wird ein roter Schlüssel. Dieser kommt nicht in die Dose, sondern dient dazu die eben genannten weißen Stecker wieder zu entfernen.

Der Baby-Steckdosenschutz der Kategorie 1 ist nicht so leicht entfernbar. Weder fürs Kind, noch für Erwachsene. Wenn man die Dose nutzen will, braucht man den Schlüssel. Schnell staubsaugen oder was anstecken ist mitunter nicht möglich. Und genau das ist auch schon der einzige negative Aspekt dieser Teile. Es geht äußert schwer diesen Baby-Steckdosenschutz temporär zu entfernen, wie wir finden. Und je öfter man ihn entfernt, desto schwieriger wird es, da sie sich leicht abnutzen.

Zumal es in diesem Zusammenhang noch einen negativen Zusatzpunkt gibt. Diese Stecker gibt es von verschiedenen Herstellern, wie alles heutzutage. Leider konnten die Hersteller sich offenbar nicht auf ein gemeinsames Schlüsselprinzip einigen. Entsprechend passt immer nur der mitgelieferte Schlüssel. Geht dieser verloren, installiert man die Baby-Steckdosenschutz verschiedener Hersteller, wird es kompliziert. Wie wiederholen hier nochmal den Warnhinweis, dass man keine Zange oder ähnliches nutzen sollte, wenn die Dose am Netz hängt. Sicherung raus und vorher testen, ob der richtige Stromkreis deaktiviert ist! Gerade im Altbau.

Lieber gleich den Baby-Steckdosenschutz der Kategorie 2 wählen?

Es gibt nun viele Schutzsicherungen, welche die Weiterbenutzung der Dose ermöglichen. Sie werden entweder wie hier auf den Bilder zu sehen eingeklebt in die Dose oder sogar geschraubt. Letztere Variante ist noch besser, da der Klebestreifen in unserer Erfahrung alsbald seine Wirkung verliert und man dann beim Steckerziehen die Sicherung mit entfernt. Jedenfalls sind diese Sicherungen dafür da, damit Erwachsene weiterhin mal schnell den Staubsauger anstecken können. Der dreh- oder schiebbare Mechanismus kann aber freilich selbst für Kinder wieder zum Spiel werden, womit sich die Katze in den Schwanz beißt.

Fazit: Keinen oder welchen?

Beim Vergleich der beiden System zum Baby-Steckdosenschutz merkt man also, dass es keine absolute Sicherheit gibt. Pragmatisch wäre wohl die Empfehlung, dass man die Kategorie 1 fast nur im Kinderzimmer verbaut und die 2 dort, wo man sicher mal was ansteckt. Preilich sind sie bei Amazon etwas teurer als die einfacher Stecker. Der Komfort will bezahlt werden.

Der beste Schutz ist immer eigene Wachsamkeit.

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