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Programmieren für Kids: 20 Spiele mit Scratch

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Neulich servierte ich gleich drei Burger hintereinader im Toca Café, vermeldet die Tochter mit einem triumphierenden Unterton in der Stimme. Darf man da stolz sein und zu H&M gehen, um die Toca-Kollektion kaufen? Es ist wohl ein Vorurteil, dass Kinder heutzutage nur zu Konsumenten von Apps und Videos erzogen werden. Denn wer spielt und schaut, der will auch selbst mal was erstellen. So hoffentlich. Das Thema Programmieren für Kinder hatten wir hier schon oft. Mal als Buchtipp Java für Kids, mal beim Anki Roboter Cozmo, welcher alsbald im Code Lab noch viel mehr konnte. Hier werfen wir mal einen Blick auf Scratch, welches mit einem Buch des Ullmann-Verlags erlernt werden kann. Es belegt Platz 9 in der Kategorie „Computer & Internet für Jugendliche“ bei Amazon. Keine Neuerscheinung, aber voll kompatibel zur aktuellen Version offenbar. Achja, in Kürze stellen wir hier mit Cubroid einen tollen Bausatz vor, welcher auch mit dieser Sprache bespielt werden kann.

Scratch aka kratzen. Das ist nicht das, was der Barbar bei Clash Royale im neuesten Emoji macht, wenn du mit dem seit neusten OP-Henker konterst. Vielmehr ist Scratch der Name einer Programmiersprache, einer visuellen. Ihr Ziel ist es Kinder und Jugendliche ans Themenfeld heranzuführen und ihr Name leitet sich aus dem Konzept des Remix ab. Durch die vorhandenen Beispiele, fertigen Programme und Blöcke kann man schnell Erfolge erzielen und muss sich keine 20teilige Serie über Do-While-Schleifen und Datentypen reinziehen.

Das Buch „Programmieren für Kids: 20 Spiele mit Scratch“ wird für Kinder ab 7 Jahren empfohlen. Der Autor Max Wainewright habe bereits über 20 Bücher für Kinder zum Thema Programmieren geschrieben. Hier auf 80 Seiten wollen also 20 Spiele programmiert werden, welche in 5 Schwierigkeitsstufen eingeteilt sind. Am Anfang ist dies der Apfelschmaus, eine Katze muss zum Apfel bewegt werden. Am Ende gibt es eine Art Katapultspiel mit Physikengine. Dazwischen: Knapp 60 Seiten. Also nicht so umfangreich. Es beginnt schon mit einer schmalen zweiseitigen Erklärung, was tolle Spiele ausmache: Figuren, Level und Herausforderungen. Nicht unbedingt eine Abhandlung über die Theorie der Computerspiele, aber wohl ausreichend.

Bunt. Sehr bunt. Mit sehr vielen Comicfiguren. Und dennoch kein Bilderbuch. Das Kind muss schon relativ gut lesen können, um allen Erklärungen folgen zu können. Ist eben ein Buch. Ob dies das richtige Medium ist, um Scratch ganz neu zu lernen. Ich würde definitiv voher zwei-drei Videos von der offiziellen Seite https://scratch.mit.edu empfehlen.

Und dann kommt der Moment, in welchem man sich erstmal fragt, ob man sein Kind allein vorm PC/MAC setzt und es machen lässt… oder aber das Buch nur als lose Vorlage benutzt, um gemeinsam Scratch zu lernen und zu erkunden. Denn es gibt hier und da kleine Fehler, wie auch schon andere Eltern bemerkt haben. Doch wer schon mal Stunden vorm (frühen) Android Studio sass, da ein Semikolon fehlte, der kennt eben genau diese Feinheiten, auf die es ankommt. Da ist es vielleicht nicht so das Problem, dass man schwarze Schrift auf lila Feldfarbe kaum lesen kann. Vielmehr aber, dass man eben die schon mega bunten Codeblöcke in eine mega bunte Umgebung eingebetet hat. Zumal es schon mega mühseelig ist die passenden Blöcke zu suchen. Manchmal hat man das Gefühl, dass es eher ein Wimmelbildspiel ist und keine Programmierung. Womit wir aber vom Buch abkommen und generell Scratch kritisieren bzw. auf die Frage kommen, wie lernt man eine Programmiersprache? Das Buch stellt einen guten Anfang dar, kann aber interaktive Formate nicht ersetzen.

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Kommentare zu Programmieren für Kids: 20 Spiele mit Scratch

  • Pingback: Cubroid Coding Blocks - Programmieren spielerisch lernen - Check-App

  • Der Beitrag gefällt mir sehr gut! Mein Sohn Ben und ich sind nämlich auch auf Scratch gekommen und programmieren seit kurzem in Scratch mit dem Buch mit der Maus (kinderprogrammieren.de/buch/5-buecher-fuer-kinder-scratch-programmierung/). Mit der Programmiersprache Scratch lernen wir gemeinsam, was Objekte, Schleifen und Funktionen sind. Sobald wir das im Grunde verstehen, werden wir uns an das Thema Robotik machen. Aber, wie in diesem Beitrag beleuchtet, ist Scratch echt eine gute Programmiersprache zum spielerisch Lernen.

    Sabine H. 27. Oktober 2019 15:43 Antworten

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