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Reolink Duo 2 eröffnet neue Perspektiven

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Der Waschbär war es nicht. Nicht blicken lassen hat er sich diese Nacht. Es ist schon rätselhaft wie der diebische Racoon so ein niedliches Image bekomme hat, an unserem kann es nicht liegen. Er streunt durch die Dunkelheit und frisst den Katzen das Futter weg. Falls er aber da gewesen wäre, hätte die Reolink Duo ihn nicht nur gesehen mit der Optik mit 150° Ultra-Weitwinkel, sondern sogar als Tier identifiziert. Aber vielleicht war es der bedrohliche Anblick dieser Überwachungskamera, welcher sicher nicht nur ihn abschreckt. Wir stellen die verbesserte Reolink Duo 2 hier vor, was kein Tippfehler ist, da sie nunmehr mit 8MP auflöst. Außerdem gibt es Neuigkeiten aus der Cloud. vom Anbieter.

Die Reolink Duo 2 ist eine ausgewachsene „richtig“ Überwachungskamera, was schon durch die große Verpackung deutlich wird. Im Ersteindruck zeigt sich das futuristische Gehäuse in kantiger Diamantform wie aus dem Zukunftskatalog. Das Gehäuse in schwarz-weiß könnte beinahe das Gesicht eines Roboters sein. Es gibt sie in mehreren Varianten, etwa als PoE (Power over Ethernet) bzw. wie hier in der Vorstellung mit WiFi und den mächtigen Antennen rechts und links. Dazu gibt es die hervorragende Reolink App kostenfrei für Android und iOS in den Stores, welche eine autarke lokale Nutzung ermöglicht, neuerdings aber auch einen vorzüglichen Clouddienst enthält (wenn man denn möchte). Reolink hat nicht nur sehr gute Überwachungskameras nach unserer Erfahrung (vgl. Review der E1 Pro), sondern den Ruf auf Datenschutz restriktiv zu behandeln.

An Features bietet die Kamera u.a. Zwei-Wege-Audio, Nachtsicht farbig und per Infarot, einen horizontalen Blickbereich von 150° und vertikal 44°. Die App ermöglicht die Konfiguration von benutzerdefinierte Bewegungszonen, individuelle Sprachansagen

Die Kamera verfügt über zwei Objekte an der schwarzen Front, welche versetzt angeordnet sind und von jeweils 4 Infarot-LED und Scheinwerfer-LED. Mittig ist ein Mirkofon und der Tageslichtsensor. Auf der Unterseite ist unter einen verschraubten Deckel die SD-Karte und der Hardreset versteckt. Ansonsten sind keine Tasten an der Kamera, keine Spalten oder Öffnungen, sodass eine IP66 Zertifizierung erreicht wird (geschützt gegen starkes Strahlwasser). Ein Kabel für die Stromversorgung wird rückseitig geführt. Mit Maßen von circa 20x10x5 cm und einem Gewicht von 650 g ist die Kamera klar als wirkungsvolle Überwachungslösung erkennbar.

Im gut sortierten Lieferumfang sind ein Ethernet-Kabel, ein Netzteil mit extra 4,5 m Stromverlängerungskabel, ein wasserfester Verbinder für diese, eine Montageplatte mit dreh und neigbaren Fuß, Schrauben und sogar ein Schraubendreher enthalten. Auch wird der Aufkleber „24 Stunden Videoüberwachung“ noch immer beigelegt. Zur Inbetriebnahme braucht man in der deutschen Anleitung nur den Link zur App folgen. Ansonsten scheint es nicht viel zu erklären zu geben und ein Support Center in der App.

Die Initialisierung der Kamera gelingt in 30 Sekunden per App. Man benennt sie und verbindet mit dem WLAN. Wer eine SD-Karte nutzen will, sollte sie vorher einsetzen und formatieren. Schon sind die Live-Bilder in der App.

Für die Nutzung ist eine datensparende Registrierung mit Email und Passwort erforderlich. Hier wird neben umfangreichen Einstellungen, Live-View und Zugriff auf die im Gerät gespeicherten Aufnahmen auch eine kostenfreie Cloudspeicherung angeboten. Der Basic Plan bietet für eine Kamera eine Speicherung von 1 GB über 7 Tage hin. Wer mehr Speicher und Benachrichtigungen für mehr Kameras benötigt ist schon mit 4,19 Euro im Abo pro Monat dabei.

Die Montage der Kamera ist an der Wand und an der Decke möglich. Hierfür gibt es zwei alternative Schraubgewinde für die Halterung. Das Kabel muss natürlich im Fall der WiFi-Version trotzdem zur Stromquelle geführt werden. Der Radius ohne Verlängerung sind circa 6 m.

In der Reolink-App kann man nun die Sensibilität des Bewegunsalarms einstellen. Im mittleren Bereich erkennt die Kamera „offensichtliche Bewegungen“ wie Haustiere und Personen, im hochsensiblen Bereich werden sogar vorbeifliegende Insekten gemeldet. Die „intelligente Erkennung“ ermöglicht es nochmals für Personen, Fahrzeuge und Tiere einen Empfindlichkeitsbereich festzulegen. Als Beta ist eine Haustier-Sicherheit verfügbar, welches automatisch die Aufnahmen mit einem Icon versieht:

Die Erkennung mit Benachrichtigung, Speicherung der Clips und die Option diese aufs Smartphone zu laden, funktioniert äußerst zuverlässig. In der App werden beide Kameransichten zu einem Bild zusammengesetzt, sodass man nur einem Stream folgen muss. Offenbar ist dies eine Verbesserung der Funktionsweise, da ich zur ersten Version hierzu Verbesserungswünsche gelesen habe. Was die 150 Grad an zusätzlichen Blick bietete, dass zeigt der Vergleich mit der E1, wo sich die Katze unten rechts noch unterm Bildrand durchschleichen konnte. Das breite Panorama ist beeindruckend und nützlich:

Der vergrößerte Sichtbereich der Optik ist im direkten Vergleich mit einer „normalen“ Kamera beeindruckend. Der Nachtmodus per IR ist klar und mit hohem Kontrast, der Farbmodus in der Nacht setzt die Nutzung der Scheinwerfer voraus. Was immer wieder zu lesen ist, aber völlig normal, dass ist die Erhitzung der Front durch die IR-LED.

Check-App meint: Die super einfach installierbare und nutzerfreundliche Kamera bietet ein verlässliche und bildstarke Überwachungslösung für private Haushalte und weitere Grundstücksbereiche aller Art. Der große Sichtbereich erleichtert die Positionierung und erspart einen den Einsatz mehrerer Kameras. Die im Außenbereich einsetzbare Kamera wirkt robust und mit ihrem futuristischen Gehäuse abschreckend, das Alarmsignal ist laut und nicht zu überhören. Durch die Push-Benachrichtigungen aufs Smartphone hat man jederzeit Bewegungen im Auge und kann über die App auf die Aufnahmen zugreifen. Wer es ganz sicher möchte, der nutzt den neuen Clouddienst, da hierbei kein Verlust der Beweise durch den Diebstahl der Kamera erfolgen kann. Sobald die Kamera auf Amazon verfügbar ist, kommt hier noch der Kauflink.

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