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Im Test ECOVACS Deebot T10+ Saug- und Wischroboter

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Die Kekskrümel unterm Sofa vom gestrigen Märchennachmittag sind verschwunden. Auch die leichten Kakaospritzer auf den Fließen. Das ist kein Wunder wie das mit den Tauben bei Aschenputtel, zumindest nicht aus Sicht eines Besitzers eines Ecovacs Saug- und Wischroboters. Denn mit der Home App lässt sich das Reinigungsgerät komfortabel bedienen und programmieren. Im Einsatz war der Deebot T10+, welcher mit seinem 4-Stufen-Reinigungssystem, die perfekte Kombination aus Kehren, Saugen, Wischen und Komfort darstellt, wie der Hersteller schreibt. Weitere Features, welche wir testen konnten sind das AIVI 3.0 System zur Hindernisserkennung, die Sprachsteuerung per YIKO-Assistent und die Absaugstation. Schauen wir mal, wie der ECOVACS Deebot T10+ Saug- und Wischroboter das Versprechen eines „intelligenten, fortschrittlichen und mühelosen Reinigungserlebnis“ hält. Und dann gibt es mit dem Lufterfrischer noch eine ganz besonderen Zusatznutzen zu entdecken.

Der T10+ ist Teil einer neuen Generation von Deebot-Reinigungsrobotern von ECOVACS, bestehend aus gleich drei Geräten. Er stellt eine Verbesserung der T9 dar und ist zur Einordnung im mittleren Preissegment unter den Flaggschiffen der X1-Familie angesiedelt. Die Gemeinsamkeit der Deebot T10 Familie sind AIVI 3.0, True Mapping 2.0, der Videomanager und die Steuerung per Sprachassistent „OK YIKO“. Während der T10 mit Ladestation ausgestattet ist, kann der T10 Turbo an der Basis seine Wischwerkzeuge selbst reinigen und der hier vorgestellte T10+ seine Staubkammer selbstständig entleeren. Wer hingegen beides wünscht, der kauft sich das Premiumgerät Deebot X1 Omni.

Also nochmals auf einen Blick – ECOVACS Deebot T10 Familie besteht aus:

  • T10 – ein Saug-Wisch-Roboter mit Basis zum Aufladen des Akku
  • T10+ ist ein Saug-Wisch-Roboter mit kompakter Absaugstation
  • T10 Turbo ist ein Saug-Wisch-Roboter mit Basis für die Reinigung und Trockung der Wischpads mit Heißluft

Der Hersteller ECOVACS hat die Mission „Roboter für alle“. Man möchte eine ganzheitliche Lebensgemeinschaft zwischen Menschen und Robotern im Alltag und der Produktion erschaffen. Daran arbeitet man nun schon über 24 Jahre mit entsprechender Erfahrung in der Forschung und dem Design, hat 22+ Millionen Geräte verkauft. In Zukunft werden diese immer mehr ins Smarthome integriert, sodass viele Aufgaben im Hintergrund ablaufen. So wie auch die Entfernung von Kekskrümeln und Kakaoflecken in unserem Testumfeld. Gelaufen ist der T10+ nun etwa 5 Tage in einer realen Testumgebung, sodass wir echte Erfahrungen für den Test haben. Bereitgestellt wurde uns der Roboter vom Hersteller, wofür wir uns herzlich bedanken.

Schnellstart gelingt

Angekommen ist der T10+ in einem großen und 14,3 Kg schweren Karton, welcher modular ausgepackt werden kann. Zum wie immer sehr gut sortierten Lieferumfang gehören zwei Module für die Rückseite des Roboters, eine deutsche Anleitung und ein Ersatzwischtuch. Die Basisstation besteht aus einer Bodenplatte und dem Gehäuse. Die Inbetriebnahme gelingt in 9 Schritten per App.

Lediglich ist der Frontbumper zu befreien vom Transportschutz und die beiden Bürsten angesteckt, wieder mit Farbmarkierung. Die Hersteller haben Verpackung und Schnellstart mittlerweile soweit vereinfacht, dass die vorgeladenen Geräte innerhalb von 5 Minuten einsetzbar sind.

Deebot T10+ gelandet – Design und Funktion in Einheit

Das runde Raumschiffdesign mit Lasterturm der Saug- und Wischroboter ist mittlerweile bewährt. Es zeigt sich durchdacht, wo jedes Element seine Bedeutung hat. Unterschiede unter den Roboters findet man in Akzenten und der Verarbeitung sowie natürlich den Einsatz unterschiedlicher Wischsystemen. Der T10+ ist 35,3 x 35,3 x 10,2 cm groß und deckt mit seinen beiden Seitenbürsten, der großen Hauptbürste zwischen den Antriebsrädern und einer Saugkraft von 3000 pa sowie dem OZMO-PRO 3.0 Wischmodul einen gerätebreiten Reinigungsbereich ab.

Das Wischmodul kann optional angebracht werden, alternativ gibt es ein leicht abnehmbares Teil mit Absaugöffnung und Lufterfrischer. Hier werden Kapseln eingesetzt und der T10+ „verbreite beim Reinigen ein erfrischendes Aroma im ganzen Haus“.

Die Oberseite zeigt eine glänzende Klavierlack-Optik, wie man sie von Apple kannte. Der Deckel hält magnetisch am Gehäuse und kann komplett abgenommen werden. Dies ist eigentlich nur bei der Erstinbetriebnahme notwendig, um den den Schiebeschalter für die Aktivierung und die Pairingtaste zu betätigen und für die gelegentliche Reinigung des Staubbehälters notwendig, welcher bekanntlich bei ECOVACS seit einiger Zeit sogar mit Wasser ausgespült werden kann. Da der Roboter keine Klappe hat, wirkt das Design edler und aus einem Stück. Der Turm ist mit einem Metallring zur Zierde und ums E-Logo versehen, er selbst rundum mit dunklem Glas verschlossen, sodass man nichts mehr rotieren sieht und er wohl auch weniger empfindlich für Staub ist.

Zur Steuerung gibt es als Fallback einen Button mit Signal-LED, damit lässt er sich ohne App zur Basis schicken, die Reinigung starten und pausieren.

In der Basis steht der Roboter beim T10+ auf einer dünnen Bodenplatte und fährt nicht wie in eine Garage, dies hat den Vorteil, dass die Station mit ihren circa 36*36*35 cm recht kompakt bleibt und er auf dem wasserfesten Untergrund sein Wischpad parkt:

Komfortable Steuerung per Assistent und App

Die Ecovacs hab hatten wir zuletzt ausführlich vorgestellt und auch hier bei T10+ spielt sie ihre Stärken aus, unterstützt ein Reinigungserlebnis ohne Kenntnisnahme derselben, wenn man denn möchte. Wenn man hingegen Einstellungen vornehmen möchte auf die Wohnsituation hin, ermöglicht sie diese ohne lange Umwege über Menüs. Über die Ecovacs Home App lässt sich unmittelbar nach Start eine Auto- oder Intelligente Reinigung initiieren und der Videomanager mit Livebild öffnen. Im Kartenmanager lassen sich bis zu drei Karten speichern, diese zeigen Bereiche an (Räume), die Reihenfolge der Reinigung und Einstellungen. Man kann so direkt einen Bereich zur Reinigung auswählen oder einen Reinigungsintervall festlegen. Im Reinigungsprotokoll sieht man die Dauer und Flächen, kann festlegen, ob die Tücher getrocknet werden und der Staubbehälter geleert.

Ein echtes Highlight sind die deutsche Sprachbefehle, direkt am Roboter verfügbar, man braucht keinen Skill oder einen Echo/Home in der Nähe. Dadurch sind sie auch wesentlich umfangreicher in der Auswahl. Beinahe wie aus dem Jahr 2030 wirkt z.B. „Yiko, komm und mach hier sauber“ oder „Fahr unter das Bett und mach sauber“, da er jenes Möbelstück per AI als solches erkannt hat und auf der Karte anzeigt. Alexa und Google Home sind aber weiterhin kompatibel.

Nutzungs- und Reinigungseindruck

Der T10+ wartet auf seiner Basisstation auf eine manuell gestartete oder geplante Reinigung. Der Akku mit einer Kapazität von 5200mAh reiche abhängig von der Intensität des Modus zwischen 180 und 260 Minuten, vollständig lädt er in 6 Stunden auf. Der Roboter passt die Saugstärke in vier Stufen an den Untergrund an, ob Teppich oder Fliessen. In der Basis ist der 3,2-Liter-Einwegstaubbeutel von oben her austauschbar, das sollte erst nach mehreren Wochen der Fall sein (Herstellerangabe: 60 Tage). Auf unserer ersten Proberunde in einem gereinigten Raum brachte er dennoch schon eine beachtliche Menge an vorher unsichtbaren Staub und Tierhaaren im 400 ml fassenden Behälter zusammen:

Der Wischmobb wird nicht nur über den Boden gezogen, sondern vibriert in drei Stufen bis zu 600 Mal pro Minute. Dadurch können auch hartnäckigere Flecken entfernt werden. Die 240ml Wasser im Tank können über die App in drei Stufen je nach Raum oder Bereich verteilt werden.

Der DEEBOT T10+ nutzt die TrueMapping Navigation, erstellt sogar eine 3D-Ansicht und ist intelligenter als die Vormodele. Erkannt werden 18 unterschiedliche Objekte. Dies gelingt durch optimierte Algorithmen für eine präzise Navigation im ganzen Haus, so erkennt er kleinere Objekte 4-mal genauer als normale LDS-Sensoren ohne KI-Auswertung. Er navigiert problemlos in der Dunkelheit und bietet jederzeit eine einfache, gründliche und unterbrechungsfreie Reinigung.

Auch beim T10+ wird über die neue Frontkamera ein Echtzeitstream ans Smartphone geschickt und es gibt ein Mikro, um mit Familie oder Haustieren zu kommunizieren (Videotelefonie). Der DEEBOT T10 PLUS hat laut Hersteller die Datenschutzzertifizierung des TÜV Rheinland AG beantragt, um den Schutz der Privatsphäre zu belegen und die Datensicherheit zu gewährleisten.

Fazit und Kauf

Der ECOVACS DEEBOT T10+ Saug- & Wischroboter ist für knapp 900 Euro bei Amazon erhältlich, wobei man einen Rabattgutschein in Höhe von 100 Euro aktivieren kann direkt auf der Artikelseite. von knapp 300 Bewertungen hat der T10+ exzellente Bewertungen erhalten. Gelobt wird die enorme Akkuleistung, die Umfahrung von kleineren Objekten und leise Reinigung auch nachts.

Wer Interesse an den anderen beiden Robotern der T10-Familie hat: Der T10 von Ecovacs kostet übrigens nur 699 Euro hier auf Amazon und der T10 Turbo mit den rotierenden Wischmopps und der Reinigungsbasis ist für 899 Euro erhältlich. Weiterhin gibt es den ECOVACS DEEBOT T10 TURBO Saugroboter mit Wischfunktion hier bei Cyberport.

Check-App meint: Erstaunlich ist, wie schnell sich die KI-Objekterkennung als neuer Standard etabliert hat bei ECOVACS. Noch vor drei Jahren stellten wir den 960 von der IFA 2019 vor, welcher erstmal mit AIVI ausgestattet war. Schon damals war Datenschutz für die Kamera die Top-Priorität des Herstellers. Die einfache Handhabung per App und Assistent, die komfortable und wenig wartungsbedürftige Hardware und vor allem die flexible Einsatzmöglichkeit in allen Umgebungen durch die KI-Hinderniserkennung machen die T10-Modelle zu einem Kauf für alle, welche sich vom führenden Hersteller ein Modell heraussuchen. Wir stellen deshalb hier mit dem T10 Turbo noch ein weiteres Mitglieder der Familie vor.

*Die Werbekennzeichnung erfolgt, da Marken von Hard- und Software genannt werden. Oftmals werden App-Codes zur Verfügung gestellt sowie Gadgets zum Test. Unsere Amazon-Links sind Affiliate-Partnerschaften. Zudem gehen wir Contentpartnerschaften oder Kooperationen ein. Es erfolgt eine Kennzeichnung.
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