Werbung* . Dez 29, 2022

Warum ich mich fürs neue Frozen City nicht erwärmen konnte

Geschrieben von:

Draußen ist es kalt und eisig. Es schneit wie aus Kanonen am Skihang, damit hat sich der Funfaktor aber bereits erledigt. Bei diesem Städtebauer wird es mir zu schnell grau und monoton, es spielt sich wie eine Schildkröte in Winterstarre. Neugierig war ich aufs neue Frozen City von Century Games (u.a. Family Farm Adventures, Dorfleben, King of Avalon) schon, sogar registriert hatte ich mich im Early Access. Die Enttäuschung wartete nicht weiter als der nächste Heißluftballonflug entfernt.

Die Welt vereist und etwas Endzeitstimmung im Stil von Roland Emmerich macht sich breit. Klar helfe ich dabei die letzten Überlebenden eine Siedlung mit Schlafräumen, Küche und Werkstätten aufzubauen. Wichtig ist auch das „Management“ des Feuers in der Mitte, welche die Temperaturen von tiefen Minusgraden etwas erträglich erwärmen. Wenn den genug Holz (bzw. später Kohle) da ist. Besonders nice ist die Animation, wenn sich der Screen von inne her eineist. Vom Ersteindruck hat mich Frozen City begeistert. Die Screenshots im Store entsprechen genau dem Spiel. Die Stadt sieht cute animiert aus, es gibt Details zu entdecken und übersichtliche Menüs. Alles perfekt. Auch wird man mit kleinen Dialogen abgeholt, welche den Überlebenskampf pragmatisch darstellen. Man kennt es.

Dann aber schneit mich das Gameplay ein. Es besteht gerade anfangs nur darin die „Missionen“ durchzuführen, also die Stadt in einer bestimmten Reihenfolge aufzubauen und zu leveln. Hier kommt schon der Idle Game Charakter zu tragen. Man wartet auf Rohstoffe und dass die Tage vergehen. Recht banal. Dabei fällt immer mehr auf, wie wenig Freiheiten man überhaupt hat. Spätestens dann bei Stadt Nummer 2 (man muss weiterziehen als Neustart, wie man das so vom Genre kennt) wird es schon ermüdend. Nun soll man alles erneut aufbauen?

In der Tat gibt es 7 Städte zu entdecken und man kann sogar zurück reisen, um sie sich passiv anzuschauen, sich am Werk zu erfreuen. Mit jeder Stadt gibt es neue Spielfeatures. Bei der Talstadt war das vor allem der Shop und die Werbung im Spiel. Und hier kommt der Hammer schlechthin:

Es kostet 10,99 Euro WÖCHENTLICH bzw. 22,99 Euro im Monat sich keine Werbung mehr anzeigen zu lassen. Diese Preise haben wir auch so noch nicht gesehen und lassen für den weiteren Spielverlauf nichts gutes erahnen.

Wer dennoch Frozen City kostenfrei anspielen möchte, der lädt es sich hier bei Google Play und hier bei iTunes von Apple.

Update nach 3 Tagen: Im weiteren Spielverlauf kommen dann z.B. noch „Heldenkarten“ dazu, welche die Produktion steigern und kämpfen. Es können mehr Gebäude gebaut werden, deren Upgrade dann aber auch immer mehr spezielle Items voraussetzen.

*Die Werbekennzeichnung erfolgt, da Marken von Hard- und Software genannt werden. Oftmals werden App-Codes zur Verfügung gestellt sowie Gadgets zum Test. Unsere Amazon-Links sind Affiliate-Partnerschaften. Zudem gehen wir Contentpartnerschaften oder Kooperationen ein. Es erfolgt eine Kennzeichnung.
Themen
·
Kategorien
Spiele
https://www.check-app.de

Hallo liebe Leser, bereits seit 2011 schreiben wir hier täglich über Apps und Gadgets und freuen uns über jedes Like / Teilen unserer Beiträge. Viel Spaß beim Stöbern im Blog! Habt ihr Fragen zu einem unserer Artikel? Dann schreibt einfach einen Kommentar!

Kommentare zu Warum ich mich fürs neue Frozen City nicht erwärmen konnte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert