Update 2025: Airbnb will jetzt mehr sein als nur Buchungsplattform für Übernachtungen – sie wollen dein kompletter Lifestyle werden. Klingt spannend? Klar. Aber mal ehrlich: Während die App sich zu einem Gemischtwarenladen aus Fotografen, Fitnesscoaches und Sterneköchen aufbläst, klappt das Kerngeschäft oft nicht mal richtig. Ich hab mir den neuen Service-Bereich angesehen – und ein paar Gedanken dazu aufgeschrieben, die du vielleicht lieber vor deiner nächsten Buchung lesen solltest.

Vom Gastgeber zum Personaltrainer – Airbnb greift nach allem

Airbnb hat jetzt nicht nur Wohnungen und Erlebnisse („Experiences“) im Angebot, sondern auch Services. Du kannst dir also in Berlin einen privaten Fotografen für dein Insta-Shooting buchen – oder einen Koch, Friseur, Yogalehrer, Stylisten und sogar eine Massage. Klingt wie GetYourGuide? Oder Jochen Schweizer? Richtig. Nur dass Airbnb eben keine Plattform für Profis ist – sondern… Airbnb.

Der Clou: Du musst gar nicht in einer Airbnb-Unterkunft wohnen, um die Services zu buchen. Die App wird zur Service-Suchmaschine auf Speed. Berlin ist Startstadt, bald sollen viele weitere folgen. Ein Fotoshooting bekommst du ab 40 Euro, eine Weinprobe mit Historikerin ab 77 Euro – alles ziemlich glatt gebügelt, mit Bewertungsdurchschnitt 4,97 und „authentisch“ als Verkaufsargument.

Aber Moment: Authentizität? Bei einem Shooting „mit einem Berliner Fotografen“, der fünf Slots am Tag abwickelt? Da hat selbst Instagram weniger Filter.

Wachstum um jeden Preis – aber bitte ohne Login-Bugs

Was mich stört: Während Airbnb an der Angebotsfront expandiert, kriegen sie die Basics einfach nicht hin. Nutzer klagen 2025 immer noch über Login-Probleme, Verifizierungs-Schikanen, Abzocke bei Gebühren und schlechten Support. Ich hab über 1000 neue App-Bewertungen ausgewertet – da war kein einziger Koch dabei, aber viele frustrierte Gäste. Die neue Re-Verifikation sorgt aktuell dafür, dass langjährige User plötzlich ausgesperrt werden. Und wenn du Hilfe brauchst, bekommst du Chatbots statt Lösungen.

Klar, neue Features sind schön – aber vielleicht hätte man erstmal die App funktionstüchtig machen sollen, bevor man Wellnessbehandlungen in Paris verkauft.

Was Airbnb vergisst: Spezialisten sind besser – und ehrlicher

Anbieter wie GetYourGuide oder Jochen Schweizer machen das Service-Ding nicht erst seit gestern. Sie setzen auf Qualität, Transparenz und Support. Airbnb hingegen will offenbar alles – nur keine Kritik hören. Wer als Serviceanbieter mitmacht, muss zehn Jahre Erfahrung nachweisen. Klingt top. Aber wer prüft das? Airbnb selbst? Das wirkt alles ein bisschen wie: „Wir machen jetzt auch Hochzeiten. Warum? Weil wir’s können.“

Die Plattform verzettelt sich. Und bei aller Lust auf Innovation fragt man sich: Wollen wir wirklich, dass Airbnb unser Leben organisiert – wenn nicht mal die Buchungsbestätigung zuverlässig kommt?

Mein Fazit: Nett gedacht, aber mach erstmal deine Hausaufgaben, Airbnb

Ich bin der Letzte, der sich über kreative Services aufregt. Klar, ein Techno-Malworkshop in Berlin oder ein Fotoshooting mit einem Duo klingt geil. Aber wenn ich dafür durch sieben Verifizierungsrunden muss, keine ordentliche Stornierungsübersicht sehe und mich der Support mit Copy-Paste abspeist – dann ist der Yoga-Vibe schneller weg als der Host aus dem Chat.

Was ich mir wünsche? Weniger Glamour in der PR und mehr Fokus auf das, was die App mal gut gemacht hat: einfache, sichere, persönliche Buchungen. Und wenn ihr schon alles auf eine Karte setzt, dann wenigstens mit echtem Mehrwert – nicht mit FOMO-Häppchen aus der Marketingabteilung.

Wenn du wissen willst, wie die Airbnb-App aktuell wirklich läuft – und worauf du achten musst, bevor du auf „Buchen“ klickst, dann lies hier weiter: Airbnb App Probleme – wo 5-Sterne-Träume auf 1-Stern-Alpträume treffen

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