Du bestellst ein Lama als Überraschungsgeschenk – und Alexa brüllt durchs Wohnzimmer: „Deine Lieferung mit einem Lama-Geschenk kommt morgen!“ Super. Überraschung ruiniert. Oder noch schlimmer: Sie verkündet stolz, dass die goldenen Frosta-Fischstäbchen für 59,95 € auf dem Weg sind. Peinlich, teuer, öffentlich. Danke, Alexa.
Wie du die Lieferbenachrichtigungen (und den Spoiler-Modus) ausschaltest
Amazon hat das Feature eigentlich gut gemeint: Alexa informiert dich über anstehende Lieferungen, teilweise inklusive Produktdetails. Aber wer bitte hat darum gebeten, dass alle im Haushalt mithören dürfen, was du dir nachts um drei im Halbschlaf bestellt hast?
So schaltest du das aus:
- Alexa-App öffnen
Geh auf deinem Smartphone in die Alexa-App. - Mehr → Einstellungen → Benachrichtigungen
- „Amazon Shopping“ auswählen
- Jetzt wichtig:
- Deaktiviere „Lieferbenachrichtigungen“
- Vor allem: Deaktiviere „Sag Produktnamen bei Lieferbenachrichtigungen“
(Das ist der Spoiler-Killer.)
Optional: Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, schalte alle Benachrichtigungen in diesem Bereich komplett ab.
Warum das so problematisch ist
Klar, Alexa will helfen. Aber sie benimmt sich dabei wie ein Verkäufer auf einem Ryanair-Flug – sie brüllt alles raus, ohne gefragt zu werden. Dass Alexa in dieser Form immer noch nicht zwischen „Privatsache“ und „öffentlich peinlich“ unterscheiden kann, ist ein Armutszeugnis für eine angeblich intelligente Assistentin.
Es zeigt auch, wie wenig Kontrolle man als Nutzer eigentlich über diese KI hat. Statt zu lernen, dass du bestimmte Infos nicht durchs ganze Haus plärren willst, bleibt Alexa stur. Immerhin kannst du es manuell deaktivieren – aber wer denkt im Alltag daran?
Also: Wenn du in einem Haushalt mit neugierigen Mitbewohnern oder Kindern wohnst – stell Alexa das Maul ab. Sonst ist die nächste Überraschung schneller geplatzt, als du „Alexa, sei still!“ sagen kannst.



