Was passiert, wenn man in Apps immer das Teuerste auswählt?
Kelly alias missesvlog hat genau das in ihrem neuen YouTube-Video ausprobiert – und liefert dabei eine unterhaltsame, aber auch ernüchternde Analyse. Kein Hochglanz-Test mit gesponserten Glitzerfiltern, sondern ehrlicher Selbstversuch mit Augenrollen, Sandwich-Frust und einem verlorenen Badeanzug.

Wer ist Kelly eigentlich?

Kelly, mit bürgerlichem Namen Kelly Svirakova, ist eine der bekanntesten deutschen YouTuberinnen. Seit 2010 lädt sie Videos hoch – oft chaotisch, kreativ und mit einem klaren Gespür für absurde Alltagsfragen. Ob sie Amazon-Retourenboxen auspackt oder schlecht bewertete Friseure testet – Kelly steht für Selbstironie, Spontaneität und einen klaren Blick hinter den Influencer-Zirkus.

In ihrem aktuellen Video, das es auf Platz 40 der YouTube-Trends geschafft hat, nimmt sie sich die „Luxusoptionen“ in Apps vor: Uber, Urban Sports Club, Lieferdienste, Airbnb Luxe – und ganz nebenbei wird auch Vinted prominent platziert.

Uber Premium: Luxus? Eher nicht.

Erwartung: Schwarze Limousine, top Bewertung, Wunschtemperatur, vielleicht ein Fahrer im Anzug.
Realität: Ein normales Taxi. Nett, aber absolut nichts Besonderes.

Kellys Reaktion: leicht peinlich berührt, ein bisschen enttäuscht – und vor allem überrascht, wie viel Erwartung allein durch den Begriff „Premium“ entsteht.

Kommentar von @chriiiisssssyyyyy: „Alter war ich enttäuscht, als das Taxi angefahren kam😢😅“
Kommentar von @einfach.maddy83: „Krass, dass man für bessere Fahrer mehr bezahlen muss! Sollte das nicht Standard sein?!“

Viele Zuschauer fühlen mit ihr. Uber Premium wirkt hier wie ein Etikettenschwindel – vor allem in Deutschland, wo viele normale Taxis ohnehin schon Mercedes fahren.

Urban Sports Club Max: Der Badeanzug fehlt, der Spa ist da

Kelly probiert die teuerste Urban-Sports-Mitgliedschaft aus. 159 € monatlich, dafür Zugang zu Fitness-Studios mit Sauna, Dampfbad, Beautybereich und Proteinbar.

Problem: Kein Badeanzug, kein Akku, kein Euro für den Duftspritzer.
Ergebnis: Riesenanlage mit Spa-Flair, aber auch überfüllt, eng gestellte Geräte und kein echter „Wow“-Moment.

Ihr Fazit ist zwiegespalten – Luxus ja, aber nicht durchgängig erlebbar. Besonders der separate Login fürs Körperanalysegerät sorgt für Stirnrunzeln.

Vinted – Werbung darf nicht fehlen

Ab Minute 4:00 geht’s um Vinted – eine klare Werbeplatzierung, die eigentlisch schon unpassend stört. Kelly nutzt die App tatsächlich seit Jahren und räumt offen ein, dass sie viel zu viele ungetragene Teile besitzt.

Was gut funktioniert: Der Call-to-Action ist locker, sympathisch und wird durch persönliche Anekdoten untermalt.
Was die Community ergänzt: Sicherheitsbedenken. Kennen wir ja von Vinted.

Kommentar von @iuturnaalune:
„Zu vinted muss man nur wissen, dass man als Frau dort vorsichtig sein sollte. Keine Bilder von sich hochladen, weder im Profil noch bei der Kleidung. Schützt euch 🙏“

Ein wertvoller Hinweis, den Kelly selbst nicht anspricht – zeigt aber, wie wichtig Kommentare als Ergänzung zur Influencer-Erzählung sein können.

Lieferdienst: 20-Euro-Sandwich mit Gurke und Enttäuschung

Das teuerste Sandwich der App-Welt kommt mit Chips, Gurke und einem kurzen Hype-Moment – aber auch mit der Erkenntnis, dass es im Laden selbst günstiger gewesen wäre.

Kelly isst es genüsslich, aber fragt sich:
„Wenn ich schon 20 € für ein Sandwich bezahle – will ich dann nicht auch Teller, Besteck und Bedienung?“
Ein typisches Beispiel dafür, wie digitale Convenience nicht immer Luxus ersetzt.

Airbnb Luxe: Einmal White Lotus spielen, bitte

Zum Schluss checkt sie in ein Airbnb Luxe ein – und zwar nicht irgendwo, sondern in Paris.
Marmorplatten, Duftspray, Concierge per WhatsApp – der Wow-Faktor ist da.

Kelly ist ehrlich beeindruckt, aber merkt auch: Für diesen Preis könnte man genauso gut in ein richtiges Luxushotel gehen, das mehr Service und echte Hotel-Experience bietet.

Kommentar von @Andra18188: „Was hat denn das Airbnb in Paris gekostet?“
Leider bleibt diese Frage offen – die Transparenz fehlt an dieser Stelle etwas, was die Community auch bemerkt.

Fazit: Luxuserfahrung? Zwischen Alltagsfail und Glitzer-Realität

Kellys Video ist kein Testbericht mit klarer Sternewertung – sondern eine gefühlte Bilanz: Man zahlt viel, bekommt manchmal mehr, oft aber auch einfach nur… das Gefühl, etwas Teures getan zu haben.

Highlights? Das Airbnb. Vielleicht das Gym.
Flops? Uber Premium. Das Sandwich. Und dass sie den Badeanzug vergessen hat.

Für ihre 1,98 Mio. Abonnenten ist das Video ein weiterer Beweis dafür, dass sie sich nicht zu schade ist, sich selbst auf die Schippe zu nehmen. Und dass in Sachen App-Luxus nicht alles Gold ist, was glänzt – manchmal ist’s auch einfach nur ein Taxi mit mehr Rechnung.

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