Multiplayer-Fans aufgepasst: In Capybara Go! steht eine spannende Neuerung an, die das Spielgefühl ordentlich aufmischt. Der brandneue Co-Op-Modus ist endlich in Sicht – zumindest in einer ersten Vorschau. Zwei Spieler, ein Bildschirm, jede Menge Monster – klingt einfach? Ist es aber nicht. Denn das neue System bringt nicht nur Teamplay, sondern auch ganz neue Mechaniken mit.
Was ist der Co-Op-Modus genau?
Im Co-Op-Modus von Capybara Go! kämpfst du Seite an Seite mit einem Mitspieler gegen Wellen von Gegnern. Einer übernimmt den oberen Bildschirmbereich, der andere den unteren – und gemeinsam pflügt ihr euch durch bis zu 16 Stockwerke. Ziel: überleben, looten, dominieren.
Besonders interessant: Der Schwierigkeitsgrad scheint dynamisch zu skalieren, sodass überpowerte Builds fast schon zu schnell durchmarschieren. Wer das Feature wirklich testen will, sollte also vielleicht nicht direkt seine stärkste Ausrüstung anlegen – sonst sieht man von den neuen Mechaniken kaum etwas.
Neue Capybara Go! Skills im Gepäck – aber was können sie?
Im Testlauf wurden zwei neue Fähigkeiten vorgestellt, allerdings ohne viele Effekte in Aktion zu sehen – die Gegner hielten schlicht nicht lange genug durch:
- Light Spear Quake: Nach zwei Konterangriffen wird ein Erdbeben ausgelöst, das Gegner mit einer 15 %igen Chance betäuben kann. Ob das in PvP oder nur im Co-Op funktioniert, bleibt noch unklar.
- Sword Chi Ring: Alle fünf Auslösungen von Sword Aura/Sword Chi führen zu einem zusätzlichen Schwertkreis. Klingt gut, sah man aber kaum in Aktion – wieder: zu starkes Team.
Die Skills wirken stark, aber auch stark situationsabhängig. Und vieles deutet darauf hin, dass wir künftig mit einem Skill-Upgrade-System arbeiten dürfen, das sich über vier Kategorien erstreckt: PvP, Kapitel, Artefakte und Reittiere.
Matchmaking, Timer, Chaos?
Spannend wird es, wenn man nicht mit einem Freund spielt, sondern per Matchmaking einen Zufallspartner bekommt. Denn: Es gibt einen 15-Sekunden-Timer für jede Auswahlphase. Wer langsam ist, nervt. Wer schnell ist, wartet. Wer AFK ist… tja. Auch die Frage, wie das Spiel mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsboni (z. B. x4-Speed durch Battle Pass) umgeht, ist noch offen.
Ein Detail, das im Test auffiel: Es scheint eine Art „Middle Target Priority“ zu geben – also wer von beiden Spielern den mittleren Gegner angreift. Der untere Spieler hatte in der Demo häufiger den Vortritt, aber das kann Zufall gewesen sein.
Belohnungen und Shop – was lohnt sich?
Am Ende der Co-Op-Runde warten Adventure Books, Mutual Aid Tokens und ein mysteriöser dritter Reward, der noch nicht erklärt wurde. Die Bücher dürften für die neue Mastery-Skill-Tree-Funktion dienen. Die Aid-Tokens kann man im neuen Shop ausgeben – was genau es dort gibt, bleibt ebenfalls abzuwarten.
Wer Geld ausgeben möchte, bekommt zwei Angebote:
- 50 $-Bundle mit zwei Arkanas, Contracts und Büchern – lohnt sich laut Tester.
- 15 $-Bundle mit Keys und S-Zeug – „sieht nach Müll aus“, so das Urteil.
Beide Bundles sind nur einmal pro Event kaufbar, also gut überlegen.
Fazit: Mehr als nur eine nette Spielerei?
Der Co-Op-Modus in Capybara Go! sieht nach einem echten Gamechanger aus – wenn die Entwickler es schaffen, Balancing, Belohnungssystem und Teamplay fair zu gestalten. Noch ist vieles unklar, von der Gegner-KI bis zur Frage, ob man gezielt mit Freunden spielen kann. Aber allein die Aussicht auf neue Skills, neue Mastery-Systeme und gemeinsame Kämpfe bringt frischen Wind ins Spiel.
Wer gerne mit anderen zusammen zockt, sollte dieses Feature unbedingt im Auge behalten.



