Es gibt Apps, die dein Leben leichter machen.
Und dann gibt es die Arbeitsamt-App.
Oder wie sie selbst gerne sagt: „Ein unerwarteter Fehler ist aufgetreten.“
Das ist hier nicht nur eine Meldung – das ist ein Lebensmotto.

Ich hab mich durch 4.694 Bewertungen gewühlt, und das Bild ist klar:
Wenn diese App ein Auto wäre, würde sie bei 50 km/h plötzlich den Motor ausmachen und ein Schild hochhalten: „Bitte später noch mal versuchen.“
Und das Beste: Das passiert nicht nur mal. Das passiert ständig. 2.612 Leute haben 1 Stern gegeben. Kein Ausrutscher – das ist ein Dauerzustand.

Update? Ach, mach’s doch gleich schlechter

Das Wort „Update“ löst bei den Nutzern eher Stressschweiß aus.
Einer schreibt:

„Vorher war die App um Längen besser. Ich bin wirklich erschrocken, als ich die App nach dem Update geöffnet habe.“

Was kam dazu? Login-Zwang, unlogische Navigation, Suchfilter, die sich wie ein Goldfisch alles nach drei Sekunden vergessen. Und: doppelte Stellenanzeigen, obwohl man „Zeitarbeit rausfiltern“ eingestellt hat.

„Nachtrag: nutze jetzt die normale Website. Es wird einem in der App fast nur noch Zeitarbeit angezeigt. Und die auch noch doppelt.“

Das ist wie ein Kühlschrank, der nur Milch enthält – aber in zwei verschiedenen Kartons.

Die Lieblingsworte: Fehler, Fehler, Fehler

Wir haben mal gezählt: Das Wort „Fehler“ kommt über 550 Mal in den Rezensionen vor. Spitzenreiter der Meldungen:

  • Ein unerwarteter Fehler ist aufgetreten“ (18x)
  • Es ist ein Fehler aufgetreten“ (8x)
  • Vorgang nicht möglich“ (7x)

Ein Nutzer erzählt:

„Ergebnisse von 0-100 werden geladen. Ab dann ‚unerwarteter Fehler‘. Das wurde schon vor über einem Jahr bemängelt & ist nach wie vor so.“

Stell dir vor, du gehst zum Schalter, die Sachbearbeiterin sucht deine Akte, zieht sie halb raus – und schmeißt sie dann einfach weg. Mit einem Lächeln.

Login: Willkommen im Hindernisparcours

Man könnte meinen, ein Login ist einfach. Name, Passwort, fertig.
Nicht hier.

„Beim Klick auf den ‚Anmelden‘-Button verschwindet die App in den Hintergrund. Sobald man sie wieder in den Vordergrund holt, zeigt sie ‚Es ist ein Fehler aufgetreten‘.“

Und das Kuriose: Gibst du falsche Daten ein, funktioniert die Prüfung perfekt – gibst du die richtigen ein, knallt’s.
Oder wie ein anderer berichtet:

„Um sich ein paar Stellenangebote anzuschauen, muss man mit einer extra App doppelt anmelden. Wozu????“

Filter? Ja, aber andersrum

In der Theorie kannst du in der App Filter setzen. Teilzeit, 10 km Umkreis, kein Problem.
In der Praxis?

„Wenn Filter wie Teilzeit und Entfernung gesetzt werden können und dann doch Vollzeit und 30 km weit weg angezeigt werden, ist das sehr frustrierend.“

Das ist wie bei einer Dating-App „Nichtraucher“ einstellen und dann nur Kettenraucher aus Australien angezeigt bekommen.

Zeitverlauf: Es wird nicht besser

Manchmal denkt man ja: Die Entwickler lesen das, fixen das, alles wird gut.
Die Realität?
Seit 2024 jeden Monat im Schnitt 10 bis 18 frische 1-Stern-Bewertungen. Auch jetzt, im August 2025, geht das fröhlich weiter.
Kein Peak, keine Entspannung – einfach Dauerregen.

Sprachliche Perlen aus dem Frustfundus

Ein paar Highlights, die ich dir nicht vorenthalten will:

„Die App hat Alzheimer.“
„Email bekommen, dass eine Nachricht im Postfach ist – App geöffnet, Postfach leer.“
„Ich wollte mir einfach nur ein paar Jobs abspeichern – musste aber erst QR-Code scannen und Passwort mit 12 Sonderzeichen anlegen.“
„Das ist die schlechteste App, die ich je hatte!“

Man merkt: Hier hat keiner mehr Bock auf Nettformulierung.

Fazit: Brieftaube statt App

Ganz ehrlich: Wenn du wirklich was beim Arbeitsamt erledigen musst – PC nehmen oder hingehen. Die App ist aktuell mehr Beschäftigungstherapie als Hilfe.
Vielleicht wird’s irgendwann besser.
Aber Stand heute ist sie wie ein kaputtes Fahrrad: Man kann sie schieben, aber fahren macht keinen Spaß.

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