Airfryer sind längst nicht mehr nur für Pommes da – Social Media ist voll von Rezepten, die zeigen, dass man in der Heißluftfritteuse fast alles zubereiten kann: knuspriges Hähnchen, fluffige Muffins, Gemüsechips, ja sogar ganze Kuchen. Nach meiner Tests der Heißluftfritteuse 6.2L und des Cosori Turbo Tower Pro war klar: Cosori versteht es, Küchengeräte zu bauen, die mehr als nur heiße Luft aufwirbeln. Doch mit der Dual Blaze TwinFry kommt jetzt ein Modell, das in einer wichtigen Disziplin noch einen draufsetzt: gleichzeitig zwei verschiedene Gerichte zubereiten – ohne Kompromisse – und mit der neuen Dörrfunktion sogar Obstchips & Co. zaubern.

Im Test habe ich mir die Retail-Version in gold-weiß angesehen. Sie ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern bringt auch Funktionen mit, die man bei der Amazon-Variante nicht findet.

Design & Verarbeitung: Gold trifft Weiß – und wirkt dabei erstaunlich kompakt

Beim Auspacken fällt sofort auf: Diese Airfryer will nicht versteckt werden. Die Kombination aus glänzendem Weiß und goldfarbenen Akzenten (Griffe, Bedienelemente) wirkt edel, fast schon wie ein Designer-Küchengerät. Auf meinen Bildern sieht man, wie sich die TwinFry harmonisch in eine helle Küchenumgebung einfügen kann – sie ist ein Statement-Gerät, ohne klobig zu wirken.

Mit knapp 38 cm Breite, 32 cm Tiefe und 31 cm Höhe ist sie natürlich viel breiter als der Turbo Tower, dafür flacher und optisch horizontal ausgerichtet. Das ist nicht nur Geschmackssache, sondern kann je nach Küchenplatz entscheidend sein.

Der Griff ist ergonomisch geformt und liegt angenehm in der Hand. Der mittlere Bereich mit dem goldfarbenen Cosori-Logo trennt die beiden Garkörbe klar voneinander. Die Spaltmaße und Übergänge sind sauber gearbeitet – das Gerät macht einen wertigen, stabilen Eindruck.

Das Touchpanel sitzt leicht abgeschrägt oben, so dass man es gut ablesen kann – egal, ob die TwinFry auf einer Arbeitsplatte oder in einem niedrigen Regal steht. Beiliegende Sticker ermöglichen eine deutsche Bedienung, die englischen Begriffe sind für mich aber selbsterklärend und schnell Routine.

Ausstattung: Zwei Zonen, vier Heizelemente, neun Modi

Das Herzstück der TwinFry ist ihre Dual-Zone-Technik – und die setzt Cosori hier kompromisslos um:

  • Zwei separat steuerbare Garkörbe mit je 4,25 Litern Volumen
  • Vier Heizelemente – je zwei pro Korb, oben und unten, für gleichmäßige Hitzeverteilung
  • Neun Programme, darunter Klassiker wie Pommes, Steak, Gemüse, Fisch – und als Bonus in der Retail-Version die Dörrfunktion
  • Sync & Match – wahlweise beide Körbe gleich betreiben oder so timen, dass beide Gerichte gleichzeitig fertig sind

Retail-Exklusiv: Die gold-weiße Version, die ich getestet habe, ist nicht einfach nur ein Farbwechsel – sie bietet die Dörrfunktion, die bei der Amazon-Variante fehlt. Damit kann man bei niedrigen Temperaturen über längere Zeit schonend trocknen – perfekt für Apfelringe, Beef Jerky oder Kräuter.

Lieferumfang: Alles dabei, um sofort loszulegen

Cosori legt der TwinFry nicht nur das Gerät selbst bei, sondern auch praktisches Zubehör, mit dem man direkt starten kann:

  • Zwei Knuspergitter für die Körbe – sorgen dafür, dass die heiße Luft von allen Seiten ans Gargut kommt und Fett oder Flüssigkeit darunter abtropfen kann.
  • Trenneinsatz aus stabilem Metall mit gummierten Kanten – sitzt fest in der Führung und teilt den Garraum zuverlässig in zwei Zonen.
  • Silikonzange – ideal, um heiße Speisen sicher aus den Körben zu holen, ohne die Beschichtung zu beschädigen.
  • Gedruckte Anleitung – übersichtlich und leicht verständlich, mit allen wichtigen Funktionen erklärt.
  • Rezeptheft – liefert erste Inspirationen und erleichtert besonders Einsteigern den Start.

Damit ist die TwinFry ab Werk voll einsatzbereit – es braucht weder zusätzliches Werkzeug noch Zubehör, um die wichtigsten Funktionen zu nutzen.

Technik & Leistung: Dual Blaze auf zwei Zonen erweitert

Die Dual Blaze-Technologie kennt man schon von Cosoris Single-Zone-Modellen: Durch Heizelemente oben und unten wird das Gargut gleichmäßiger erhitzt, ohne dass man zwischendurch schütteln muss. Die TwinFry geht einen Schritt weiter – sie verdoppelt das Ganze auf zwei Garkörbe. Das heißt: Jede Zone bekommt ihre eigene Dual-Beheizung.

Im Test bedeutet das:

  • Pommes oben wie unten gleichmäßig goldbraun, ohne zu wenden
  • Steaks mit Grillrost unten saftig & mit schöner Kruste, während oben Gemüse gleichzeitig fertig wird
  • Keine Energieverschwendung durch große, ungenutzte Garflächen wie im Backofen

Die Leistung liegt bei 2.850 Watt – das merkt man bei der Geschwindigkeit. Selbst gefrorene Pommes sind in unter 20 Minuten perfekt, frisches Gemüse braucht oft nicht mal 10 Minuten.

Alltagstest: Snacks, Gemüse und eine Portion Landleben

Diesmal stand kein Fleisch auf dem Plan – stattdessen habe ich die TwinFry für vier komplett unterschiedliche Projekte genutzt. Das zeigt, wie flexibel das Gerät im Alltag einsetzbar ist.

Popcorn:
Einfach eine kleine Menge Mais in den Korb, Programm „Airfry“ bei 200 °C starten – und nach wenigen Minuten füllt sich die Küche mit dem typischen Duft. Kein Anbrennen, keine harten Körner zwischen den Zähnen, alles gleichmäßig aufgepoppt. Ideal für einen spontanen Filmabend.

Gedörrte Apfelscheiben:
Die kleinen, leicht säuerlichen Äpfel von der Mühle wollten schon lange verarbeitet werden. Superdünn geschnitten, auf beiden Körben verteilt und bei 55 °C für 4 Stunden laufen lassen – diesmal komplett mit Solarstrom vom Balkon. Ergebnis: knackige, aromatische Apfelchips, perfekt als Snack oder fürs Müsli. Normalerweise würde man 12 Stunden rechnen, aber dünn geschnitten geht es deutlich schneller.

Rote Beete:
Frisch aus dem eigenen Garten, geschält, in dünne Scheiben geschnitten, leicht mit Olivenöl bepinselt. 180 °C, etwa 12 Minuten – danach auf einem Teller mit körnigem Frischkäse angerichtet. Wer mag, kann statt Frischkäse auch Feta verwenden – beides passt perfekt zur süß-erdigen Note der Rüben.

Zucchini:
Vom kleinen Straßenverkaufsstand in der Nachbarschaft – in gleichmäßige Scheiben geschnitten, die Mitte gesondert verwertet, mit Kräutern und etwas Meersalz bestreut. 170 °C, rund 10 Minuten. Außen leicht kross, innen saftig – und in Kombination mit der roten Beete ein wunderbar leichter Sommersnack.

Der große Vorteil: Durch die zwei separaten Körbe konnte ich Apfel und Zucchini gleichzeitig zubereiten, ohne dass sich die Aromen vermischten. Genau hier spielt die TwinFry ihre Stärke als echtes Mehrzonen-Gerät aus.

App & Bedienung: VeSync als Rezept- und Steuerzentrale

Wie beim Turbo Tower bietet die VeSync-App auch hier:

  • Fernsteuerung (Start, Stopp, Anpassung der Temperatur/Zeit)
  • Rezepte mit Direktstart – einfach auswählen, und die TwinFry stellt sich automatisch ein
  • Sync-/Match-Steuerung auch vom Handy aus

Das Touchpanel am Gerät ist selbsterklärend, reagiert schnell und zeigt klare Symbole. Sprache ist wie gewohnt Englisch, aber Piktogramme machen die Bedienung intuitiv.

Reinigung & Handling: Alles spülmaschinenfest

Die beiden Körbe und Einsätze sind spülmaschinengeeignet und durch ihre Antihaft-Beschichtung leicht zu reinigen. Fett oder Marinaden haften kaum an – ein schneller Wisch mit dem Schwamm reicht oft schon.

Mit gut 7,5 kg Gewicht ist die TwinFry stabil, aber noch leicht genug, um sie bei Bedarf in den Schrank zu räumen.

Vergleich: TwinFry vs. Turbo Tower Pro

MerkmalTwinFry (Retail)Turbo Tower Pro
Zonen2 nebeneinander2 übereinander + 3. Ebene
Heizelemente pro Zone2 (oben & unten)1 oben, 1 unten (gesamt)
Dörrfunktion✅ Retail exklusiv
OptikGold-Weiß (Retail)Dunkelgrau/Silber
PlatzbedarfBreiter, flacherSchlanker, höher
App-Steuerung✅ (Smart-Version)✅ (Pro Smart)

Fazit: Doppelpower mit Extra-Funktion

Die COSORI Dual Blaze TwinFry Retail-Version ist für mich aktuell einer der vielseitigsten Airfryer auf dem Markt.
Zwei echte Garräume mit eigener Ober- und Unterhitze, Sync-/Match-Modus und die exklusive Dörrfunktion machen sie zu einem Gerät, das sowohl Familien als auch Foodies anspricht.

Wer nur gelegentlich Pommes macht, ist mit einer einfachen Single-Zone-Fritteuse gut bedient.
Aber wer gleichzeitig zwei komplette Gerichte zubereiten will oder Lust auf Snacks wie Obstchips hat, wird die TwinFry lieben.

Für wen lohnt sich die TwinFry?

ZielgruppeEmpfehlung
Familien✔ Zwei Körbe für mehrere Portionen, kein Nachkochen
Meal-Prepper✔ Sync-/Match-Funktion, Dörren für Vorrat
Technik-Fans✔ App-Steuerung, Dual-Heizelemente
Design-Freunde✔ Gold-Weiß als Küchenhighlight
Snack-Liebhaber✔ Dörrfunktion für Chips & Trockenfrüchte
Einsteiger✔ Intuitive Bedienung, viele Rezepte in App

Gesamtwertung: „Eine durchdachte, leistungsstarke Dual-Zone-Heißluftfritteuse, die mit der Dörrfunktion ein echtes Alleinstellungsmerkmal hat.“

Wo kann man die Cosori TwinFry kaufen?
Die Cosori DualBlaze TwinFry CAF-TF101S-WEUR ist aktuell sowohl online als auch im stationären Fachhandel erhältlich. Online findet man sie zum Beispiel bei Euronics und Expert, oft auch in regionalen Filialen vorrätig. Dort kann man sie direkt mitnehmen oder bequem nach Hause liefern lassen. Die Preise variieren je nach Anbieter und Aktionen, in der Regel liegt das Modell zwischen 219 und 239 €.

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