Also, McFIT… ich wollte eigentlich nur kündigen. Ein simpler Klick, ein „Tschüss, war nett“. Stattdessen bekomme ich: eine sechsstellige Zahlenkombination in der App, den Hinweis „Bitte anrufen und Code eingeben“. Ich rufe also an, tippe brav den Code ein – und lande… richtig… in der Warteschleife.
Und nicht etwa „Die Nächste bitte“-Warteschleife, sondern diese Endlosvariante mit beruhigender Musik und dem ständigen Gefühl, dass mich irgendwo jemand vergessen hat. Nach einer halben Stunde gebe ich auf. Ergebnis: kein gekündigter Vertrag, aber ein erhöhter Puls. Also doch irgendwie Sport gemacht.
Ich dachte ja, das sei ein Einzelfall. Dann schaue ich in die Rezensionen der ALDI SPORTS- und McFIT-App – und was sehe ich?
- Leute, die genau den gleichen Mist erlebt haben.
- Verträge, die angeblich „flexibel“ sind, sich dann aber als elastische Super-Gummibänder entpuppen.
- Codes, die man brav abtippt, nur um dann ins digitale Nirwana geleitet zu werden.
- Mails mit Vertragsdaten, bei denen essentielle Infos wie der nächste Preis einfach fehlen.
Andere berichten, dass nicht mal der Login funktioniert, Vertragsverbindungen scheitern oder gleich die ganze App den Dienst verweigert. Da fragt man sich, ob die Fitness-Challenge hier eigentlich lautet: „Bleib so lange Kunde, bis du aufgibst.“
Ich sag’s mal so: Wenn die Hantelbank so stabil wäre wie der Kündigungsprozess, gäb’s hier mehr Knochenbrüche als Bizepswachstum.
Und jetzt entschuldigt mich – ich muss zurück in die Warteschleife. Irgendwann wird schon einer rangehen. Bin dann wohl bis dahin fit.



