In Survivor.io hat sich mit den neuen Xeno-Haustieren (Xenopads) einiges getan. Viele Spieler stehen jetzt vor der Frage:
Soll ich mein bewährtes normales Haustier – zum Beispiel Rex mit 5 roten Sternen – behalten, oder ist jetzt der Moment für den Umstieg gekommen?
Gerade, wenn man schon unzählige Ressourcen in die alten Begleiter gesteckt hat, will der Wechsel gut überlegt sein. Dieser Guide zeigt dir, wie du Xeno-Haustiere freischaltest, welche Besonderheiten sie haben und ab wann sie Rex & Co. tatsächlich übertrumpfen.
So schaltest du Xeno-Haustiere frei
Bevor du überhaupt vergleichen kannst, musst du die neuen Haustiere erst einmal freischalten.
Die Voraussetzung: Vier verschiedene Haustier-Typen müssen auf 5 Sterne erweckt werden – und zwar jeweils mindestens eines pro Typ. Es reicht also, z. B. nur Shelly oder nur Nemo auf 5 Sterne zu bringen, nicht beide.
Sind diese Bedingungen erfüllt, erscheinen die Xeno-Haustiere in deiner Haustierliste. Bekommen kannst du sie dann über spezielle Xeno-Haustier-Kristalle, die du beim Öffnen von Kisten einsetzt.
Xeno-Haustiere bekommen – so geht’s
Die Kristalle erhältst du, indem du bestehende Haustiere entlässt.
- Das geht über den neuen „Pet Dismissal“-Button in der Liste.
- Ab Level 2 bekommst du beim Entlassen die eingesetzten Cookies zurück.
- Xenopads kannst du übrigens ebenfalls entlassen, falls sie schlechte Skills haben – dazu gleich mehr.
Hast du genug Kristalle, kannst du sie in den Xeno-Haustier-Kisten einsetzen.
Es gibt auch einen SS-Filter, mit dem du bis zu zwei unerwünschte SS-Skills ausschließen kannst. Der Haken: Dadurch steigen die Kosten fürs Öffnen. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie gezielt du auf bestimmte Skills hinarbeiten willst.
Skills verstehen – der Schlüssel zur Stärke
Xeno-Haustiere bringen drei Skill-Arten mit:
- Main Skill – aktiv, wenn das Haustier im Einsatz ist.
- Xeno-Skill – ebenfalls nur aktiv, wenn das Tier eingesetzt ist.
- Assist Skills – passive Effekte, die sowohl für das aktive als auch für die Assist-Haustiere gelten.
Gerade die Assist Skills sind entscheidend für deinen Gesamtschaden oder deine Defensive. Wer Pech beim Rollen der Skills hat, kann Xeno-Haustiere wieder entlassen, um es erneut zu versuchen. Ziel ist es, langfristig ein Setup zu haben, bei dem alle relevanten Werte (z. B. Angriff, Schildschaden) optimal verstärkt werden.
Aufwerten und Erwecken – die harte Realität
Xeno-Haustiere lassen sich wie normale Haustiere erwecken, brauchen aber zusätzlich neue Cores, die schon ab dem ersten Stern fällig werden.
Das bedeutet:
- Aufleveln kostet nicht nur Kristalle, sondern auch Cores.
- Cookies bekommst du nur durch Entlassen von Haustieren zurück.
- Skills beim Erwecken kommen zufällig – hier ist Geduld gefragt.
Erwachens-Skills gibt es bei 4 und 10 Sternen. Sie verleihen Buffs oder Debuffs, die deinen Spielstil stark beeinflussen können. Hast du z. B. wenig Fertigkeitsschaden, ist Cappy als Buff-Lieferant interessant.
Der direkte Vergleich: Rex vs. Clocker (Xeno-Haustier)
Im Praxistest wurde ein Clocker mit vier Erwachungssternen (Level 1, Assist-Tiere ebenfalls Level 1) gegen einen Rex mit maximalen fünf roten Sternen und Level 110 gestellt.
Die Erkenntnisse:
- Bei 1 oder 3 Sternen haben Xeno-Haustiere keine Chance gegen Rex.
- Mit vier Sternen kann Clocker in manchen Modi gleichziehen oder sogar leicht übertreffen – und das trotz niedrigem Level.
- Rex punktet nach wie vor durch den Erfahrungsbonus, was in Modi wie der Luna-Mine-Expedition den Unterschied machen kann.
Empfehlung: Ab wann umsteigen?
- Unter 4 Sternen: Beim normalen Haustier bleiben.
- Ab 4 Sternen: Wechsel ist möglich – idealerweise nach etwas Level- und Schmiedearbeit.
- Auf die Skills achten! Ein Xeno-Haustier mit schlechten passiven Werten kann selbst auf hohem Stern-Level hinterherhinken.
Erste Einschätzungen zu den neuen Xeno-Haustieren
- Clocker: Erinnert an America, starker Allrounder, aber kein reiner Schadensmonster.
- Buffer: Vergiftet Gegner und schwächt Buffs.
- Cappy: Wirkt stärker gegen große Gegnergruppen (Mobs) und kann Fertigkeitsschaden pushen.
Noch sind nicht alle Werte durchgetestet – gerade bei hohen Sternstufen könnten sich Rankings verschieben.
Fazit
Xeno-Haustiere sind keine bloße Spielerei, sondern können mit dem richtigen Setup und genügend Sternen die alten Haustiere ablösen. Der Weg dorthin ist allerdings ressourcenintensiv, und Glück bei den Skills spielt eine große Rolle.
Wer den Umstieg plant, sollte:
- Zuerst gezielt auf vier Sterne hinarbeiten.
- Skills genau prüfen, bevor Ressourcen investiert werden.
- Den Erfahrungsbonus von Rex in speziellen Modi nicht unterschätzen.



