Spotify hat still und leise einen neuen Tarif eingeführt: Spotify Basic. Die Idee: weniger bezahlen, dafür auf ein paar Premium-Features verzichten. Der Knackpunkt? Es fällt am Ende nur eine einzige Funktion weg – und die ist nicht mal für alle wichtig.
Was steckt drin im Basic-Abo?
Basic gibt’s für Individual, Duo und Family. Preislich liegt es ungefähr da, wo Premium vor der letzten Erhöhung war. Dafür bekommst du:
- Musik ohne Werbung
- Downloads für Offline-Hören
- freie Songwahl
- hohe Audioqualität
- Nutzung im Ausland
Fehlen tut: die monatliche Hörbuch-Wiedergabezeit. Einzelne Hörbücher kannst du weiterhin kaufen, aber das Stundenpaket ist raus. Podcasts bleiben, auch Musik bleibt komplett werbefrei.
Nicht jeder sieht Basic in seinem Konto – und laut Spotify kann man nach einer Kündigung nicht einfach wieder rein.
Das Problem mit der Kommunikation
In den Kommentaren auf Reddit hagelte es Kritik: „Einige Premium-Features“ würden wegfallen, hieß es, genannt wurde aber nur das Hörbuch-Kontingent. Die offizielle Tabelle listet nur, was drin ist – nicht, was fehlt. Ergebnis: Verwirrung und Diskussionen, ob es noch andere Einschränkungen gibt.
Warum der Ärger nicht nur am Preis hängt
Parallel stolpern Nutzer über ganz andere Spotify-Frustpunkte. Auf Reddit schilderte ein User, wie er nachts zu einer Playlist einschlief – und beim Blick in „Zuletzt gespielt“ feststellen musste, dass Spotify nur 49 Titel speichert. Alles darüber wird durch neue Songs überschrieben. Wer also wissen will, welches Lied um 3:17 Uhr lief oder welche Entdeckung man vor zwei Tagen gemacht hat, schaut in die Röhre.
Klar, es gibt Dritt-Apps wie stats.fm, die mehr Einblick bieten, aber von Haus aus verweigert Spotify eine vollständige Abhörhistorie. Genau diese Kleinigkeiten summieren sich: Preis rauf, Feature runter, Transparenz mau – und die App selbst lässt bei manchen Basisfunktionen zu wünschen übrig.
Lohnt sich Basic?
Für alle, die Hörbücher eh ignorieren, ist der Wechsel ein No-Brainer. Du zahlst weniger und verlierst nichts Wesentliches. Wer aber Wert auf Extras legt – oder generell mit Spotify hadert – wird hier keine Liebeserklärung finden. Der neue Tarif ist kein Gamechanger, sondern eher eine stille Spar-Option für eine sehr spezielle Zielgruppe.




Ein Kommentar
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