Pamela Reif hat es wieder getan: Ein neues Lifestyle-Produkt steht in den Regalen. Diesmal keine App als Fitnessprogramm, sondern ein Softdrink namens Superpop. Versprochen wird viel – zuckerfrei, mit Apfelessig, gut für die Verdauung. Ein Trend, den man aus den USA mit Marken wie Poppy oder Olipop kennt. Doch kaum war Superpop angekündigt, gingen auf Social Media die Alarmglocken an: Hat Pamela Reif das Konzept von einem deutschen Startup geklaut?

Das deutsche Startup „Pop It“

Denn fast zeitgleich bringt ein Student*innen-Startup sein Getränk „Pop It“ auf den Markt – mit exakt denselben Verkaufsargumenten: zuckerfrei, verdauungsfreundlich, Apfelessig inside. Blöd nur: Die Marke Pop It ist bereits seit Anfang 2024 eingetragen, während Superpop erst Monate später angemeldet wurde. Beide Produkte starten nun im August. Zufall? Für viele User eindeutig nicht.

TikTok eskaliert: Team Superpop oder Team Pop It?

Auf TikTok und Instagram ist das Thema längst ein kleiner Shitstorm. Videos mit Titeln wie „Dreist geklaut?!“ gehen viral. In den Kommentaren zeigt sich eine klare Frontenbildung:

  • Team Startup: „Nur Pop It wird gekauft“, „Pamela hat genug Geld“, „Startups kämpfen ums Überleben“.
  • Team Pamela: „Das passiert ständig in der Getränkeindustrie“, „Beide haben’s doch aus den USA kopiert“, „Am Ende entscheidet der Geschmack“.
  • Unentschieden: „Von Eistee gibt’s auch dutzende Marken, wo ist das Problem?“

Spannend: Viele geben offen zu, dass sie Pop It vor dem Drama gar nicht kannten. Der Vorwurf des Plagiats wird so zur besten Werbung für das kleine Label.

Copy oder einfach Business as usual?

Ganz fair ist die Geschichte nicht. Auch Pop It selbst ist von Poppy (USA) inspiriert, das mittlerweile von Pepsi übernommen wurde. Namen, Designs und Claims ähneln sich weltweit. Trotzdem bleibt ein Beigeschmack: Wenn ein riesiges Influencer-Projekt plötzlich dasselbe Timing, denselben Namen und denselben USP hat wie ein junges Startup – dann sieht es eben nach David gegen Goliath aus.

Pamela Reif, Superpop und das Problem mit Influencer-Produkten

Influencer-Produkte haben es schwer: Kaum ist ein Name wie Pamela Reif drauf, werden Authentizität und Fairness angezweifelt. Dass Pamela nicht die Gründerin, sondern Investorin und Gesicht der Marke ist, geht unter. Die Leute sehen nur: Großer Name gegen kleines Startup. Und entscheiden emotional.

Fazit: Was kaufen wir jetzt?

Am Ende wird es wohl eine Mischung aus Shitstorm, Marketing und echtem Wettbewerb. Klar ist: Pop It profitiert enorm von der Debatte. Jeder zweite Kommentar lautet: „Jetzt bestelle ich erst recht beim Startup.“ Für Pamela Reif bleibt das Risiko, dass ihr Drink von Anfang an das Label „geklaut“ trägt.

Die Frage ist also weniger: Wer hat’s erfunden?
Sondern: Wem gönnt ihr euer Geld – dem Influencer-Drink oder dem Startup?

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