Neulich beim Durchskippen von YouTube bin ich bei Brutalismus 3000 – Kairo hängengeblieben. Ein Brett von einem Song, läuft bei mir in Dauerschleife. Nur leider: Auf Spotify gibt’s den Track nicht. Kein Witz – das war einer der Gründe, warum ich gekündigt habe. Aber selbst wenn er dort verfügbar wäre: 12,99 € im Monat fürs Einzelabo? Irgendwo hört der Spaß auf.
Spotify hat im Sommer 2025 die nächste Preisschraube gedreht – und viele Nutzer haben endgültig die Nase voll.
Preiserhöhung: Wo Spotify jetzt steht
Seit Juli kosten die Premium-Abos in Deutschland:
- Individual: 12,99 €
- Duo: 17,99 €
- Family: 21,99 €
- Student: 6,99 €
Zur Erinnerung: Vor ein paar Jahren waren es mal 9,99 € für Einzelpersonen. Alles fing also bei 8,99 € an – die Kommentare auf TikTok, YouTube und Reddit sind voll mit genau dieser Nostalgie.
Viele treue Hörer sagen: „Genug.“ Podcasts nerven, die App wird immer unübersichtlicher, und jetzt auch noch mehr zahlen? Kein Wunder, dass Apple Music, YouTube Premium und Co. gerade Zulauf bekommen.
Der Trick: Basic statt Premium
Was kaum einer kennt: Spotify Basic.
Damit zahlst du weiter die alten Preise – Individual 10,99 €, Duo 14,99 €, Family 17,99 €.
Der einzige Unterschied: die 12 Stunden Hörbuch-Streaming pro Monat fallen weg. Das war ein Feature, das Spotify erst vor kurzem eingeführt hat. Wer also eh nie Hörbücher über Spotify hört, merkt keinen Unterschied.
Ein Haken bleibt:
- Basic gibt’s nur für bestehende Premium-Abonnenten
- einmalige Chance – wer kündigt, verliert Basic für immer
So stellst du um
- Logge dich bei spotify.com/account ein oder öffne die App
- Gehe in die Abo-Einstellungen
- Wähle dort „Basic“
- Bestätigen → sofort Umstellung, alter Preis bleibt
Klingt simpel – aber: Manche Nutzer sehen die Option nicht sofort. Spotify rollt sie gestaffelt aus. Ein App-Update oder ein paar Tage warten helfen.
Warum viele trotzdem wechseln
Selbst mit Basic bleiben die Probleme:
- Apple Music lockt mit 10,99 € fürs Einzelabo, Lossless, Dolby Atmos und tiefer Integration ins iPhone-Ökosystem.
- YouTube Premium kostet ähnlich, bietet dafür Musik und werbefreie Videos.
- Amazon Music ist im Prime-Paket oft günstiger – wer eh Prime hat, spart.
Und: Der Klang. Spotify streamt mit maximal 320 KBit/s. Apple Music geht hoch bis 24 Bit/192 kHz, und wer einmal mit guten Kopfhörern reinlauscht, versteht den Unterschied sofort. Viele beschreiben Spotify dagegen als „dumpf“.
Stimmen aus der Community
Ein paar echte O-Töne aus den Kommentarspalten:
- „Spotify hat’s übertrieben. 13 € nur für Musik – krank.“
- „Apple Music klingt auf meinen AirPods Max so viel besser.“
- „Hab Basic umgestellt – läuft, danke!“
- „Ich bin zu YouTube Premium, gleiche Kosten, dafür Videos ohne Werbung.“
Das Muster ist klar: Der Preis ist nur der Auslöser. Der Frust über die App und die Konkurrenz-Angebote erledigen den Rest.
Fazit: Basic oder Bye-bye?
Spotify verliert gerade das Vertrauen vieler Nutzer. Wer bleibt, tut das meist wegen der genialen Playlists und dem starken Algorithmus. Wer Basic bucht, spart immerhin ein paar Euro im Monat.

Aber: Wer Klangqualität, Ruhe in der App und ein faireres Preismodell will, schaut inzwischen sehr genau auf Apple Music oder YouTube Premium. Und mal ehrlich: Wenn dein Lieblingssong wie Brutalismus 3000 – Kairo dort gar nicht auftaucht, ist die Entscheidung manchmal schneller getroffen, als Spotify lieb sein kann.
👉 Hast du schon umgestellt oder bist du gewechselt? Schreib’s in die Kommentare.



