Gerade geht auf TikTok ein Video viral: angeblich eine „neue“ Masche, wie PayPal-Kunden abgezockt werden sollen. Die Warnung klingt dramatisch, mit Musik, roten Ausrufezeichen und vielen Kommentaren. Aber schauen wir genauer hin: Dahinter steckt ein uraltes Problem – Phishing-Mails.
Wir hatten im Juli schon über die Spoofing-SMS von der echten PayPal-Nummer 72972 berichtet – jetzt ist es wieder eine ähnliche Masche, nur diesmal per E-Mail und TikTok-Hype.
Was wirklich passiert ist
Nach einem technischen Ausfall bei PayPal in Deutschland kursieren Mails, die angeblich vom „PayPal-Support“ stammen. Darin steht, dass man seine Daten innerhalb von 24 Stunden aktualisieren müsse, sonst werde das Konto gesperrt. Dahinter steckt aber keine echte Support-Mail, sondern eine gefälschte Seite, die nur eure Zugangsdaten abgreifen will.
Warum das nicht neu ist
Phishing gibt es seit Jahren. Egal ob Bank, Telekom oder PayPal – Betrüger versuchen immer wieder, Nutzer über Mails oder Anrufe auf Fake-Seiten zu locken. Neu ist nur, dass TikTok so tut, als wäre es ein brandheißer Trend. Tatsächlich berichten viele in den Kommentaren: „Bekomme ich jeden Monat“, „Nichts Neues“, „Seit Jahren dasselbe Spiel“.
Was du daraus lernen kannst
- Links in Mails ignorieren. Gehe immer direkt über die PayPal-App oder die offizielle Website.
- Absender prüfen. PayPal spricht dich in Mails mit deinem Namen an, nicht nur mit „Hallo“.
- Nicht verrückt machen lassen. Nur weil auf TikTok mit Schockmusik und Warn-Emojis gearbeitet wird, heißt das nicht, dass die Masche neu oder gefährlicher ist als bisher.
- Im Zweifel fragen. Wenn du unsicher bist: in die App schauen oder direkt bei PayPal anrufen.
Fazit
Ja, die Masche taucht gerade wieder verstärkt auf – weil viele durch die PayPal-Störung verunsichert waren. Aber neu ist das Ganze nicht. Phishing gehört leider zum Internet-Alltag. Also: wachsam bleiben, aber nicht in Panik verfallen.



