Es sind Kinderhörspiele. Figuren, die eigentlich Freude bringen sollen. Und was passiert? Kaum gehen die Weihnachts-Tonies 2025 online – Weihnachtsmann & Co. KG, Flöckchen, Micky Maus, Benjamin Blümchen – schon sind sie vergriffen. Noch bevor ein normales Elternteil überhaupt die Chance hat, den Warenkorb zu füllen, sitzen irgendwo Leute mit 20 Tabs, Bots oder schlicht gierigen Fingern und kaufen gleich dutzendweise.
Und wofür? Damit am nächsten Morgen auf Kleinanzeigen und Vinted die gleiche Figur für 50, 60, 90 Euro steht. Einfach nur zum Abkassieren. Das ist kein Sammlerhandel, kein Hobby – das ist pure Gewinnsucht. Es ist erbärmlich, wenn man sich auf Kosten von Kindern die Taschen vollmacht.
Die Ausrede „Angebot und Nachfrage“ zählt hier nicht. Das ist nicht die Hermes-Birkin-Bag, sondern ein Spielzeug für Drei- bis Sechsjährige. Eltern sind verzweifelt, Kinder traurig – und die Reseller lachen sich ins Fäustchen. Weihnachten wird zur Börse.
Ja, Tonies selbst machen es den Scalpern leicht, weil sie zu wenig Stückzahlen in den Verkauf geben und keine harte Limitierung pro Kunde einführen. Aber die wahre Schuld liegt bei denen, die meinen, mit Kindertränen Kasse machen zu müssen.
Wer bei sowas mitspielt und diese Preise zahlt, befeuert den Wahnsinn. Am Ende sitzen die Aufkäufer vielleicht doch noch auf ihren überteuerten Figuren. Und das wäre nur gerecht.
Fazit: Gierige Aufkäufer zerstören den Spaß, Eltern sollten nicht mitmachen – und Tonies muss dringend reagieren. Weihnachten ist kein Börsenspielplatz.




Ein Kommentar
Ohja,
wir sind hier alle Märkte durch und alle abverkauft oder nur in geringen Mengen bekommen.
Gestern auf eBay gesehen, das einer dort schon auf über 350 geboten hat. Habt ihr sie noch alle.
Meine kleine ist sowas von enttäuscht. Ich werde den blödsinn nicht zahlen, wäre bereit 5 Euro mehr zu zahlen, ab nicht das doppelte oder das 100 fache.