Tag 3884. Meine Förderanlagen sind zerfallen, die Arbeiter streiken – und trotzdem zeigt mein Konto zwölf Milliarden. So hat mich Resources Game nach einer viel zu langen Pause empfangen. Zehn Jahre nach meinem ersten Test auf Check-App bin ich wieder eingeloggt. Und siehe da: Die App lebt immer noch, ganz ohne Pokémon-Go-Hype, ganz ohne riesige Werbekampagnen. Leise, beständig, mit einer treuen Community.

Was gleich geblieben ist

Der Kern ist derselbe: Du stellst dein HQ auf die Karte, scannst die reale Umgebung nach Rohstoffen und baust Minen. Lehm, Kalkstein, Eisenerz – alles will gefunden, gefördert und in Fabriken veredelt werden. Der Markt schwankt, du jonglierst mit Lagerbeständen, investierst in Ausbauten und staunst, wie schnell der Kontostand wächst.

Das Spiel ist weiterhin kein Action-Kracher, sondern eine Wirtschaftssimulation in Echtzeit. Wer Ingress mochte, findet hier die kapitalistische Variante: keine Portale, sondern Produktionsketten. Keine Fraktionen, sondern Firmen.

Was sich verändert hat

Ein Blick ins Changelog zeigt: Von Version 2.0 bis heute (2.4.4, September 2025) wurde kontinuierlich geschraubt.

  • Kompatibilität mit neuen Android- und iOS-Versionen
  • Bugfixes, u.a. beim Kistenregen oder den iOS-Logins
  • Erweiterte Spezialgebäude und Balancing-Anpassungen
  • Events und QoL-Features für Scanner, Lager und Markt

Es ist keine komplette Neuerfindung, eher ein Feinschliff, damit das Spiel auch 2025 stabil läuft und Neulinge wie Rückkehrer sofort loslegen können.

Klein, aber langlebig

Überraschend: Resources Game hat Pokémon Go, Harry Potter Wizards Unite und selbst kleinere GPS-Spiele überlebt. Die Downloadzahlen sind mit 1 Mio.+ (Google Play) überschaubar, die Bewertung mit 4,5 Sternen aber stabil hoch. Die Community ist klein, aber treu – und manchmal auch bissig, wenn es ums Abstecken von Minen geht.

Im Play Store liest man Kritik (Abstürze, lange Durststrecken ohne große Updates), aber auch viel Lob: „Sehr gutes Casual Game“, „macht immer noch Spaß“, „ideal für Geduldige“.

Mein Fazit nach dem Comeback

Resources Game ist kein Massenspiel. Es ist ein Nischenprodukt für Leute, die draußen unterwegs sind und Freude an Wirtschaftskreisläufen haben. Wer einmal drin ist, bleibt hängen – auch wenn Pausen wie meine bedeuten können, dass alles zerfällt und man praktisch von vorn anfängt.

Und trotzdem: Dieses „Industriegigant auf der Karte“-Gefühl hat nichts von seiner Faszination verloren. Es ist ein Spiel für Langstrecke, nicht für schnellen Hype.

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