Oniro vom italienischen Studio Redeev, den Machern von AnimA ARPG (Action RPG 2021), ist ein kostenloses Action-RPG fürs Smartphone. Ob Android oder iOS: Du erstellst deinen Charakter, wählst eine Spielweise und hackst dich durch Dungeons, Dörfer und Bosskämpfe. Es spielt sich isometrisch wie ein klassischer Hack-and-Slay. Missionen laufen über ein Tagebuch: Hauptquest, Nebenquests, klare Ziele. Der Einstieg beginnt als Tutorial in einer Gefängnis-Szene, dann geht’s durch Abwasserkanäle bis ins belagerte Dorf. Du lootest früh Waffen, Rüstungsteile, Gold und Schrott. Wichtig: Items haben Level-Anforderungen und offenbar Haltbarkeit. Das Game lädt mit rund 4 GB recht groß, bietet Grafik-Regler inklusive 30/60 FPS.

Charaktererstellung: schnell drin, sofort spielbar

Du wählst weiblich oder männlich, gibst einen Namen ein und startest. Direkt zu Beginn liegt eine erste Waffenwahl aus: Schwert, Bogen, Stab. Keine Panik: Die eigentliche Spezialisierung folgt erst nach Level-Ups. So kannst du das Handling testen, bevor du dich festlegst.

Klassen & Spezialisierungen: Bandit, Disciple, Warrior

Ab Level 2 schaltest du die erste Spezialisierung frei. Weitere Meilensteine folgen auf Level 18 und 30. Jede Spezialisierung bringt passive Boni, ändert Attribute und öffnet andere Skill-Synergien.

  • Bandit: Flexibel zwischen Nah- und Fernkampf. Hohe Beweglichkeit, Waffenmix von Bogen bis Wurfklingen. Ideal, wenn du kiten willst und Tempo magst.
  • Disciple (Magier): Zauber, Elementar-Resistenzen, Stab-Fokus. Starke Flächen- und Kontrollfähigkeiten, aber du brauchst Timing und Positionierung.
  • Warrior: Klassischer Nahkämpfer. Schwerere Rüstung, Standfestigkeit, klare Frontline-Rolle gegen Gruppen und Bosse.

Hinweis: Du kannst anfangs auch „quer“ spielen, etwa mit Schwert plus Magie-Skills. Effizienter wird’s aber, wenn du früh auf deine Ziel-Spezialisierung hinarbeitest.

Skills: aktiv, passiv, Cooldowns, Aufladungen

Oniro trennt klar zwischen aktiven und passiven Fertigkeiten. Beispiele aus dem frühen Spiel:

  • Mächtiger Schlag: skaliert prozentual mit Waffenschaden.
  • Barriere/“Rüstung“: temporärer Schild, absorbiert anteilig Max-HP-Schaden.
  • Blitz/Relikt-Zauber: schneller Burst, gut zum Interrupten oder Anchippen.
  • Flux/“Fluss“ (passiv): reduziert Energiekosten bzw. Skill-Recharges.

Wichtig im Flow: Skills laden durch Angriffe bzw. Treffer wieder auf. Wer nur ausweicht, lädt langsam. Lerne also die Taktik “hit-and-move”.

Attribute: DPS, Resistenz, Geist, Vitalität

Level-Ups geben Attributspunkte. Ein Allround-Mix geht am Anfang klar, aber Spezialisierung bringt mehr Wucht:

  • DPS: roher Schaden, wichtig für Bandit und Warrior.
  • Resistenz: Schadensminderung allgemein.
  • Geist: Mana/Energie-Ökonomie für Zauberer, Skill-Uptime.
  • Vitalität: HP-Pool, stärkerer Puffer für Boss-Mechaniken.

Tipp: Für Disciple früh in Geist + Vitalität investieren, dann in Schaden. Für Warrior Vitalität + DPS. Für Bandit DPS + etwas Resistenz, um Fehler zu verzeihen.

Ausrüstung, Level-Gates und Haltbarkeit

Loot kommt schnell: Stiefel, Helme, Schilde, Waffen. Fast alles hat Mindestlevel. Du siehst das Teil, kannst es aber erst später anlegen. Dadurch lohnt es sich, gezielt XP zu farmen, bevor du am Boss verzweifelst. Einige Items wirken identifizierungs- oder haltbarkeitsgebunden. Plane Ressourcen fürs Reparieren ein. Neben Gold droppen Metallschrott und Materialien, die später fürs Crafting/Upgrades relevant sein dürften.

Kampfgefühl und Bossdesign

Trashmobs sind zum Warmwerden. Der erste echte Check ist ein Palast-Boss mit massiven Hieben und AoE-Mustern. Lernkurve:

  • Telegraphs lesen: große Schwünge ausweichen, danach kurzfenstrig kontern.
  • Heil-Trank timen: Tränke haben Cooldown, spammtaste bringt nichts.
  • Schild taktisch zünden: Boss-Burst abfangen, dann offensiv werden.
  • Adds räumen: sonst fehlt Platz zum Dodgen.

Wer hier hängt, sollte auf Level 4 aufsteigen, neue Teile anlegen und den Burst-Cycle sauber fahren: Schild → schwerer Schlag/Blitz → kurz raus → wieder aufladen.

Welt, Map und Missionen

Der Tagebuch-Reiter führt dich strukturiert durch Haupt- und Nebenaufgaben. Eine Map-Overlaysicht hilft beim Orientieren. Es gibt zerstörbare Objekte, Kisten, optionale Seitengänge und kleinere Events wie Dorfbewohner in Gefahr. Nicht alles ist rettbar, aber es lohnt sich zu schauen: XP-Spitzen, Heilorbs und selten Loot.

Performance & Grafik auf dem Handy

Die Optionen bieten 30/60 FPS und Qualitätsstufen. Selbst auf mittleren Settings wirkt die Beleuchtung stimmig, Feuer- und Wettereffekte sind ordentlich. Bei großen Gegnerwellen kann es knapper werden. Tipp: Für Bossversuche auf 60 FPS und mittlere Qualität schalten, Hintergrundapps schließen.

Monetarisierung und Online

Das Spiel ist gratis. Details zu In-App-Käufen, Gacha oder Koop sind im Frühspiel nicht eindeutig. Halte dich an die Ingame-Shops und prüfe, ob kosmetisch vs. progressrelevant sauber getrennt ist. Für Koop/Gilden checkst du später die Menüreiter „Loja/Shop“, „Roda/Events“ oder Social-Tabs.

10 schnelle Tipps für deinen Start

  1. Waffenwahl testen: Schwert, Bogen, Stab kurz anspielen, dann entscheiden.
  2. Frühe Spezialisierung: Ab Level 2 festlegen, auf Synergien hinarbeiten.
  3. Attribute fokussieren: 70/30-Verteilung statt 25/25/25/25.
  4. Level-Gates knacken: Kurz XP farmen, bevor du am Boss hängst.
  5. Trank-Cooldown merken: Hit-and-move statt Tastenklopfen.
  6. Schild als Fensteröffner: Burst sicher durchbringen.
  7. Map checken: Seitengänge für Kisten, Heilorbs, XP.
  8. Haltbarkeit im Blick: Boss nicht mit „rot“ startest du ungern.
  9. 60 FPS probieren: Reaktionsfenster werden spürbar leichter.
  10. Skills mischen: 1 Defensiv-Skill, 1 Burst, 1 Utility ist solide.

Häufige Fragen (FAQ)

Ist Oniro wirklich kostenlos?
Ja. Es gibt In-Game-Shops. Umfang und Fairness im Late-Game musst du selbst prüfen.

Wie groß ist der Download?
Rund 4 GB auf dem Handy. Plane Speicher frei.

Welche Klasse ist am stärksten?
Kommt auf deinen Spielstil an. Warrior verzeiht Fehler, Disciple skaliert stark mit Skill-Uptime, Bandit glänzt in bewegten Kämpfen.

Kann ich zwischen Spezialisierungen wechseln?
Du bekommst Spezialisierungs-Meilensteine auf Level 2/18/30. Ein Hard-Switch später ist unklar. Plane deine Punkte bedacht.

Gibt es Koop oder PvP?
Im Frühspiel nicht ersichtlich. Spätere Menüs könnten Soziale Features enthalten.

Läuft es auf Mittelklasse-Phones?
Ja, mit angepasster Qualität. Große Horden können ruckeln. 60 FPS bringt Kontrolle, kostet aber Akku.

Fazit: Starker Mobile-Hack-and-Slay mit klarer Progression

Oniro liefert den klassischen ARPG-Loop: looten, leveln, spezialisieren, Bosse lernen. Das Skill-System mit aktiven und passiven Effekten, Level-Gates bei der Ausrüstung und die Spezialisierungen ab Level 2 geben dir früh Richtung und Tiefe. Wer saubere Boss-Mechaniken und Build-Tüftelei mag, ist hier richtig. Starte mit einer klaren Klasse, investiere fokussiert und nutze die Map für kleine XP-Sprünge. Dann kippt auch der erste Dickhäuter.

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Ein Kommentar

  1. Oniro klingt nach ARPG-Spaß mit klarem Taktik-Geist – perfekt für mich! Die Idee, Skills aktiv und passiv zu nutzen und mit hit-and-move zu laden, ist brillant. Wer nur ausweicht, landet ja in der energetischen Nische. Die Klassen sind spannend: Der Bandit mit seinem Waffenmix ist mein Kandidat für flinkes Manöver, während der Disciple mich an seine Timing-Anforderungen und die elemental-resistenten Herausforderungen appelliert. Nur für den Warrior habe ich ein wenig Respekt – die Rüstung ist schwer, aber der Stand gegen Bosse klingt einfach cool. Die Level-Gates und Haltbarkeit-Strategie wirken aber schon mal etwas knifflig, ohne die Items frühzeitig zu farmen. Ich bin gespannt, ob der Loot-Flow genug Energie für die Reparaturen liefert!

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