Bei Sora 1 mussten wir fast drei Monate warten, bis Deutschland dran war. Der Start war träge, die Clips enttäuschend. Ich habe es ausprobiert, aber schnell wieder zur Seite gelegt – für mich war die Technik schlicht noch nicht reif. Jetzt ist Sora 2 da und OpenAI verspricht: alles besser, alles größer, sogar mit Social-Funktionen wie Cameos und einem eigenen Feed.

Doch die eigentliche Frage bleibt: Wie kommt man überhaupt hinein?

Invite only – und die Jagd nach Codes

Sora 2 ist aktuell nur per Einladung nutzbar. Kein normaler Download, kein simples Upgrade. Ohne Invite kein Zugang. Genau das sorgt im Netz gerade für wilde Szenen. Auf Reddit füllen sich die Threads im Sekundentakt mit „Code please“-Kommentaren. Manche teilen echte Codes, die dann innerhalb von Sekunden verbraucht sind. Andere posten Fakes oder wollen sogar Geld dafür. Ein angepinnter Kommentar im „OpenAI Sora 2 Invite Codes Megathread“ warnt ausdrücklich: Kauft keine Codes – die Chance auf Betrug ist extrem hoch.

Ein Beispiel zeigt, wie groß der Run ist: Nutzer geben an, dass jeder eingeladene Account weitere vier Einladungen bekommt. Sofort haben sich Kettenreaktionen gebildet, bei denen Codes wie Staffelstäbe durchgereicht werden sollen. In der Praxis verschwinden sie aber so schnell, dass kaum jemand nachkommt.

Europa steht wieder draußen

Und wir in Deutschland? Stand jetzt bleibt uns nur zusehen. Offiziell startet Sora 2 in den USA und Kanada, erst später soll Europa folgen. Ob es diesmal wieder drei Monate dauert wie bei Sora 1, ist offen. Ich rechne eher mit Wochen, nicht mit Tagen.

OpenAI verspricht zwar eine schnelle Ausweitung, doch gleichzeitig ist klar: Die Serverkapazität ist der Flaschenhals. Deshalb die Invite-Hürde. Für Plus-Nutzer ($20/Monat) gibt es nur Basisclips, Pro-Nutzer ($200/Monat) bekommen zusätzlich Zugang zum Sora-2-Pro-Modell.

Mein Eindruck

Ich bleibe vorsichtig. Ja, die Technik klingt beeindruckend. Aber solange ich nicht selbst mit Sora 2 gearbeitet habe, bleibt es ein Versprechen. Die Invite-Jagd zeigt zudem, wie unfertig das System noch wirkt: Wer wirklich ein offenes Netzwerk starten will, braucht ein klares Onboarding – nicht Chaos-Threads voller Copy-Paste-Codes.

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