Mehrere Fachmedien wie t3n, Heise und Golem berichteten aktuell (also Anfang Oktober 2025) über ein mögliches Problem bei der Schufa-Tochter bonify. Demnach könnte es bei einem externen Dienstleister, den bonify für Identifizierungsprozesse nutzt, zu einem Sicherheitsvorfall gekommen sein. Betroffen seien nach diesen Berichten Daten aus Video-Ident-Verfahren, also Ausweis- und Adressinformationen sowie Bild- und Videomaterial. Bonify selbst habe erklärt, Passwörter oder Bankdaten seien nach derzeitigem Kenntnisstand nicht kompromittiert.

Das Unternehmen habe zudem angekündigt, eng mit Behörden und Sicherheitsexperten zusammenzuarbeiten und betroffenen Nutzern vorsorglich für sechs Monate einen kostenlosen Identitätsschutz bereitzustellen. Ob und in welchem Umfang Ansprüche auf Schadensersatz bestehen, müsse im Einzelfall juristisch geprüft werden.

Was die App bietet

Die bonify-App (über 1 Mio. Downloads, Bewertung: 3,9 Sterne im Play Store) versteht sich als Bonitäts- und Finanzmanager. Sie ist kostenlos herunterladbar und bietet folgende Kernfunktionen:

  • SCHUFA-Daten einsehen: Nutzer können ihren Score, Einträge und Anfragen direkt in der App prüfen.
  • Benachrichtigungen: Bei neuen SCHUFA-Einträgen wird zeitnah informiert.
  • FinFitness: Analyse der eigenen finanziellen Situation anhand von Haushaltsüberschuss, Ersparnissen und anderen Kriterien.
  • Fehlerkorrektur: Falsche oder veraltete Einträge lassen sich direkt melden.
  • Produktangebote: Kredite, Konten, Versicherungen oder Energietarife können auf Basis der individuellen Bonität vorgeschlagen werden.
  • Mieterauskunft: Dokumente für Vermieter lassen sich gebündelt erzeugen.
  • Optionale Mastercard Gold: Eine gebührenfreie Kreditkarte ist integrierbar.
  • Sicherheitsversprechen: Bonify verweist auf TÜV-geprüften Datenschutz, BaFin-Lizenz und verschlüsselte Übertragung.

Einordnung

Die aktuelle Diskussion zeigt, wie sensibel der Umgang mit Identitätsdaten im Finanzbereich ist. Ob tatsächlich von einem „Datenleck“ gesprochen werden kann, ist umstritten und wird teilweise auch juristisch verhandelt. Medienberichte sprechen von einem Vorfall, bonify selbst betont, die Kernsysteme seien sicher.

Fakt bleibt: Nutzer sollten die App nur mit Bedacht verwenden, die Benachrichtigungen zur eigenen Bonität können jedoch im Alltag hilfreich sein.

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