Viele Geräte wirken im ersten Test überzeugend. Interessant wird es erst nach einigen Monaten im Alltag. Der Cosori Turbo Tower Pro steht bei mir inzwischen seit über einem Jahr in der Küche und wird regelmäßig genutzt. Zwei- bis dreimal pro Woche läuft das Gerät, meistens für klassische Airfryer-Gerichte wie Pommes, Gemüse oder Hähnchen, gelegentlich auch für Backversuche. Dadurch lässt sich ziemlich gut beurteilen, was das Gerät wirklich kann und wo kleine Schwächen liegen.

Auch ein Blick auf die Bewertungen zeigt ein ähnliches Bild. Auf Amazon erreicht das Gerät derzeit rund 4,7 von 5 Sternen bei über 1.000 Bewertungen, was für ein Küchengerät dieser Preisklasse ein ungewöhnlich hoher Wert ist.

Kompakte Bauweise mit zwei Garräumen

Das auffälligste Merkmal des Turbo Tower Pro ist die vertikale Bauweise. Statt zwei Körben nebeneinander sitzen die Garräume übereinander. Dadurch bleibt das Gerät relativ schmal auf der Arbeitsfläche, bietet aber trotzdem viel nutzbaren Garraum.

Oben sitzt eine Schublade, die ungefähr dem Format der bekannten Cosori-Airfryer mit rund sechs Litern entspricht. Darin liegt ein Crisper-Gitter, das für die Luftzirkulation sorgt. Zusätzlich gibt es ein herausnehmbares Rostgitter, mit dem sich eine dritte Ebene nutzen lässt.

Der untere Garraum ist ähnlich aufgebaut, ebenfalls mit Crisper-Platte und Keramikbeschichtung. Beide Schubladen lassen sich komplett unabhängig voneinander steuern. Temperatur und Zeit können also unterschiedlich eingestellt werden, was im Alltag sehr praktisch ist. Fleisch im unteren Korb, Beilage im oberen – und beide sind gleichzeitig fertig.

Viele Käufer erwähnen genau diesen Punkt in ihren Bewertungen. Besonders für Familien wird die Kombination aus zwei Garräumen und zusätzlicher Ebene häufig als entscheidender Vorteil genannt.

Keramikbeschichtung statt klassischer Antihaftschicht

Die Einsätze sind keramisch beschichtet. Cosori gibt an, dass diese Beschichtung ohne PTFE und PFAS auskommt. Im Alltag macht sich das vor allem bei der Reinigung bemerkbar. Die Körbe lassen sich problemlos in die Spülmaschine stellen und zeigen auch nach längerer Nutzung kaum Abnutzung.

Auch in den Rezensionen taucht dieses Thema immer wieder auf. Viele Käufer entscheiden sich bewusst für die Pro-Version, weil sie keine klassische Teflon-Beschichtung im Innenraum haben möchten. Die Keramik wird häufig als gesundheitlicher Vorteil wahrgenommen und gleichzeitig als besonders pflegeleicht beschrieben.

Mehrere Nutzer berichten außerdem, dass selbst nach häufigem Gebrauch kaum etwas anbrennt und sich Rückstände sehr leicht entfernen lassen.

Dual-Blaze-Heizsystem im unteren Garraum

Eine technische Besonderheit sitzt im unteren Korb. Dort arbeitet das sogenannte Dual-Blaze-System. Neben der klassischen Heizspirale oben gibt es ein zusätzliches Heizelement unter dem Korb.

Damit kommt die Hitze nicht nur von oben durch den Luftstrom, sondern zusätzlich von unten. In der Praxis sorgt das für eine gleichmäßigere Bräune. Gerade bei Pommes oder Kartoffeln fällt auf, dass man deutlich seltener schütteln muss als bei vielen klassischen Airfryern.

Auch Käufer berichten von diesem Effekt. In mehreren Bewertungen wird erwähnt, dass Gerichte gleichmäßiger knusprig werden als bei älteren Airfryern mit nur Oberhitze. Besonders bei Pommes, Nuggets oder Hähnchen wird der Unterschied deutlich beschrieben.

Bedienung über Touchfeld

Gesteuert wird das Gerät über ein Touchfeld auf der Oberseite. Beide Garräume lassen sich einzeln einstellen oder synchronisieren. Über die sogenannte Match-Funktion kann ein Programm auf beide Körbe übertragen werden.

Zusätzlich gibt es eine Sync-Funktion. Wenn zwei Gerichte unterschiedliche Garzeiten haben, wartet das eine Fach automatisch, bis beide Programme gleichzeitig fertig werden können. Einige Nutzer loben genau diese Funktion, weil dadurch komplette Mahlzeiten zeitgleich serviert werden können.

Neben der direkten Bedienung am Gerät unterstützt die Smart-Version auch eine Steuerung über die VeSync-App. Dort lassen sich Programme vorbereiten oder Rezeptvorschläge abrufen.

Reinigung bleibt ein typisches Airfryer-Thema

Wie bei allen Heißluftfritteusen sammelt sich mit der Zeit Fett im Innenraum. Die Körbe selbst lassen sich problemlos reinigen, schwieriger wird es bei der Heizspirale im oberen Bereich.

Hier sollte man vorsichtig sein. Mikrofaser oder aggressive Reinigungsmittel können die Heizspirale beschädigen. Ein Fettreiniger-Spray hilft, aber grundsätzlich gilt: komplett sauber wird der Innenraum bei Airfryern selten.

Ein ähnliches Thema taucht auch in Rezensionen auf. Einige Nutzer berichten, dass leichte Zutaten wie Popcorn oder Käse nach oben fliegen können. Für solche Fälle gibt es Zubehör wie Spritzschutz-Gitter.

Temperatur bis 230 Grad

Der Turbo Tower Pro erreicht Temperaturen bis 230 Grad. Das ist etwas höher als bei vielen Standard-Airfryern.

Gerade beim Überbacken oder bei Pizza macht sich das bemerkbar. Einige Nutzer berichten, dass Gerichte dadurch eine stärkere Bräune entwickeln als bei Geräten, die nur bis 200 Grad gehen.

Die Temperaturspanne reicht außerdem von etwa 30 Grad bis 230 Grad. Dadurch lassen sich auch Programme wie Dörren oder langsames Garen nutzen.

Verarbeitung und Alltagseindruck

Die Verarbeitung wird in vielen Rezensionen als hochwertig beschrieben. Körbe, Einsätze und Gehäuse wirken stabil, und auch nach längerer Nutzung treten selten Probleme auf.

Einige Käufer vergleichen den Turbo Tower Pro direkt mit älteren Airfryern. Dabei wird häufig erwähnt, dass das Gerät schneller arbeitet und gleichmäßigere Ergebnisse liefert.

Kleine Kritikpunkte gibt es ebenfalls. Einzelne Nutzer bemängeln, dass die Front etwas kratzempfindlich sein kann oder dass ein physischer Ein-/Ausschalter fehlt.

Zuverlässigkeit nach einem Jahr Nutzung

Nach einem Jahr Nutzung zeigt das Gerät bei mir keine technischen Probleme. Die Schubladen laufen sauber, das Display reagiert zuverlässig und auch die Heizleistung ist unverändert.

Auch viele Langzeitbewertungen bestätigen diesen Eindruck. Gerade Käufer, die zuvor andere Airfryer genutzt haben, beschreiben den Turbo Tower Pro als deutlich leistungsstärker und flexibler.

Fazit nach einem Jahr Alltag

Der Cosori Turbo Tower Pro gehört zu den interessantesten Airfryer-Konzepten auf dem Markt. Die vertikale Bauweise spart Platz, während zwei Garräume und eine zusätzliche Ebene sehr flexible Kochmöglichkeiten bieten.

Besonders überzeugend ist das Dual-Blaze-Heizsystem im unteren Korb. Die zusätzliche Heizquelle reduziert das typische Airfryer-Problem mit ungleichmäßiger Bräune und macht häufiges Schütteln deutlich seltener nötig.

Die vielen positiven Bewertungen zeigen, dass diese Erfahrungen kein Einzelfall sind. Nutzer loben vor allem die Keramikbeschichtung, die gleichmäßigen Garergebnisse und die Flexibilität des Geräts.

Nach einem Jahr Nutzung bleibt der Eindruck klar: Der Turbo Tower Pro ist ein zuverlässiger Airfryer, der sich besonders für Haushalte eignet, die mehrere Komponenten gleichzeitig zubereiten möchten.

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