Wer Dicero von Habby startet, sieht zunächst ein zugängliches Würfelspiel mit Rollenspiel-Elementen, merkt aber schnell, dass der eigentliche Reiz in den verzahnten Aufbausystemen liegt. Du würfelst, baust deinen Charakter aus, sammelst Ausrüstung und kämpfst dich durch Kapitel. Nach wenigen Minuten wird aber klar, dass das Spiel deutlich mehr Systeme übereinanderlegt, als es anfangs zeigt. Waffen, Dice-Skills, Pets, Astriten, Curios, Events, Shops, Schlüssel, Kapitelbelohnungen und verschiedene Währungen greifen so eng ineinander, dass viele Anfänger genau an derselben Stelle scheitern: Sie spielen zwar aktiv, investieren ihre Ressourcen aber an den falschen Punkten.
Gerade am Anfang fühlt sich Dicero deshalb oft widersprüchlich an. Einerseits schaltet das Spiel ständig neue Inhalte frei und belohnt dich mit kleinen Fortschritten. Andererseits bleibt lange unklar, was davon wirklich wichtig ist und was nur wie ein Fortschritt aussieht. Wer früh Gems falsch ausgibt, die falsche Waffe priorisiert oder sich bei Upgrades verrennt, verliert Tempo. Das ist nicht sofort tödlich für den Account, aber es kostet Wochen. Genau deshalb braucht Dicero keinen oberflächlichen Überblick, sondern einen sauberen Anfänger-Guide, der die Systeme in die richtige Reihenfolge bringt.
Der entscheidende Punkt ist dabei nicht, ob du Geld ausgeben willst oder Free-to-Play spielst. Viel wichtiger ist, dass du verstehst, welche Entscheidungen in den ersten Tagen und Wochen dein Konto tragen. Dicero belohnt keinen wilden Aktionismus. Es belohnt Spieler, die Kapitel pushen, Freischaltungen priorisieren, günstige Angebote erkennen und ihre Ressourcen nicht aus Frust irgendwo hineinwerfen. Wer das früh versteht, kommt deutlich schneller in den Bereich, in dem das Spiel erst richtig aufmacht.
Dieser Guide ordnet deshalb die wichtigsten Anfängerfragen neu. Welche Waffe ist in Dicero am besten? Wofür solltest du Gems wirklich ausgeben? Wann lohnt sich Sparen und wann gerade nicht? Welche Systeme wie Pets, Astriten und Curios sind für den Account-Aufbau wirklich relevant? Und welche typischen Anfängerfehler kosten unnötig Progress? Genau darum geht es hier.
Der frühe Fortschritt ist wichtiger als perfektes Sparen
Die wichtigste Grundregel für den Start in Dicero ist simpel: Du solltest in den ersten Wochen vor allem so weit wie möglich in den Kapiteln vorankommen. Viele Spieler beginnen früh damit, Ressourcen zu horten, auf ideale Events zu warten oder sich zu sehr an einzelnen seltenen Gegenständen festzubeißen. Das klingt vernünftig, bremst aber den Account.
Kapitel-Fortschritt ist in Dicero die eigentliche Hauptachse. Mit jedem Schub nach vorne schaltest du neue Systeme frei, bekommst Zugang zu weiteren Shops und verbesserst indirekt fast alles, was später wichtig wird. Pets, Astriten und andere Bereiche hängen an bestimmten Kapitelpunkten. Wer zu früh anfängt, nur zu sammeln, verzögert diese Freischaltungen selbst. Für Anfänger ist deshalb nicht Perfektion der beste Weg, sondern Momentum.
Das gilt auch für viele Verbrauchsressourcen. In der frühen Phase bringt es meist mehr, Astriten, Pet-Materialien oder Schlüssel einzusetzen, wenn sie deinen aktuellen Fortschritt beschleunigen, statt sie nur für ein theoretisch perfektes Event aufzuheben. Erst später, wenn dein Account stabiler wird und du bei bestimmten Systemen nicht mehr jeden kleinen Schub sofort brauchst, wird gezieltes Horten interessanter.
Der Hammer ist für Anfänger die beste Waffe in Dicero
Wenn du in Dicero nur eine frühe Waffenempfehlung suchst, dann ist sie klar: Der Hammer ist für die meisten Anfänger die beste Wahl. Das gilt nicht nur für eine seltene oder S-Grade-Version, sondern schon grundsätzlich für die Waffenklasse selbst. Der Grund liegt nicht nur in den Rohwerten, sondern im Zusammenspiel mit den Hammer-Skills.
Der Hammer wird vor allem deshalb so stark eingeschätzt, weil er mit passenden Codex- oder Dice-Skills einzelne Treffer auf alle Gegner gleichzeitig ausweiten kann. Das ist in Dicero enorm stark, weil der Schaden dabei nicht einfach nur verteilt wird, sondern mehrere Gegner effektiv gleichzeitig getroffen werden. Gerade in Wellen mit mehreren Feinden entsteht daraus ein sehr stabiler Schadensoutput, der für Progress deutlich wertvoller ist als eine theoretisch starke Nischenlösung.
Das Zepter ist keineswegs schlecht, aber es liegt eher in der Mitte. Es kann guten Schaden liefern, braucht dafür aber mehr passende Orb-Synergien. Die Kugeln springen zwischen Gegnern hin und her, was solide ist, aber in vielen Situationen nicht so direkt druckvoll wie der Hammer wirkt. Das Großschwert dagegen spielt stärker auf Einzelschaden und kritische Treffer. Gegen einzelne harte Ziele kann das stark sein, für einen unkomplizierten und verlässlichen Account-Aufbau ist der Hammer aber meist die einfachere und bessere Basis.
Wichtig ist dabei auch: Du musst nicht zwanghaft auf eine perfekte S-Grade-Version warten. Eine normale Hammer-Version kann dir am Anfang bereits sehr viel bringen. S-Grade-Waffen sind besser, weil sie zusätzliche Werte mitbringen, aber die Waffengattung selbst ist oft schon entscheidender als die reine Seltenheit. Gerade im frühen Spiel ist ein guter Hammer oft praktischer als eine hübsch seltene Alternative, die schlechter mit deinen Skills harmoniert.
Nicht jede seltene Waffe ist automatisch die bessere Wahl
Dicero ist eines dieser Spiele, in denen Seltenheit schnell als absolute Wahrheit verkauft wird. In der Praxis ist die Sache komplizierter. Eine S-Grade-Waffe bringt zusätzliche Stats und ist langfristig natürlich wertvoll. Trotzdem heißt das nicht, dass du jede seltene Waffe sofort ausrüsten solltest, nur weil ihr Rahmen schöner aussieht.
Entscheidend ist immer der tatsächliche Ausbauzustand. Eine weiter aufgewertete Standardwaffe kann im Alltag nützlicher sein als eine seltene Version, die zwar mehr Potenzial hat, aber noch nicht richtig entwickelt wurde. Besonders dann, wenn du zwischen mehreren Hämmern oder zwischen einer S-Grade-Variante und einer normalen Version schwankst, solltest du nicht blind der Seltenheit folgen, sondern auf konkrete Werte und Upgrade-Stufen schauen.
Das klingt banal, verhindert aber einen klassischen Anfängerfehler: Spieler tauschen funktionierende Setups zu früh aus, nur weil sie etwas Selteneres gezogen haben. In Dicero ist Progress aber kein Schönheitswettbewerb, sondern eine Frage davon, was dir im Kapitel gerade messbar mehr bringt.
Gems solltest du nicht wahllos ausgeben
Eine der wichtigsten Anfängerfragen in Dicero lautet: Wofür sollte man Gems ausgeben? Die kurze Antwort lautet: nicht für spontane Einzelkäufe zum Standardpreis. Gerade neue Spieler lassen sich leicht von direkten Kaufoptionen locken, bei denen Schlüssel oder andere Items einfach sofort verfügbar sind. Das fühlt sich schnell an, ist aber oft die schlechtere Investition.
Sinnvoller sind Angebote mit Rabatt, vor allem im Bereich der Schlüssel. Wenn Dicero vergünstigte Gold-Keys oder ähnliche Pakete anbietet, ist das in der Regel die deutlich bessere Nutzung deiner Gems als der Kauf über normale Standardpreise. Wer seine Gems geduldig in diese Deals lenkt, kommt langfristig weiter und verbrennt weniger Progress für kurzfristige Impulse.
Dazu kommt ein zweiter Punkt: Manche Event-Mechaniken lassen sich ebenfalls mit Gems bedienen. Das kann situativ sinnvoll sein, vor allem wenn du ohnehin schon investierst oder ein Event kurz vor einem wichtigen Meilenstein steht. Für Anfänger sollte aber die Grundregel gelten, dass rabattierte Schlüsselangebote meist die solidere Wahl sind als spontane Sonderaktionen, die nur auf den ersten Blick attraktiv wirken.
Gold ist kein Premiumproblem, aber du solltest es sauber einsetzen
Gold wirkt in Dicero zuerst wie eine klassische Nebenwährung. Später merkt man, dass sie erstaunlich wichtig bleibt, weil sie an einigen Stellen konstant gebraucht wird. Gleichzeitig gibt es nicht unendlich viele sinnvolle Goldsenken. Das ist gut, weil du Gold damit gezielter einsetzen kannst.
Besonders relevant ist der tägliche Shop. Dort solltest du aufmerksam prüfen, welche Items wirklich deinen Fortschritt stützen. Silberne Schlüssel, Upgrade-Materialien für Waffen und wichtige Kristalle gehören meist zu den besseren Käufen. Wer Gold stattdessen einfach nur ansammelt oder gedankenlos in weniger nützliche Angebote kippt, verlangsamt seine Entwicklung unnötig.
Dragon Lair spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, weil dieser Modus dir Gold liefert, ohne dass du dafür die normale Energie verschwendest. Das macht ihn für Anfänger besonders angenehm. Du kannst dort Versuche starten, abbrechen und neu ansetzen, wenn der Einstieg schlecht läuft. Dadurch ist der Modus nicht nur ein Goldlieferant, sondern auch einer der unkompliziertesten Wege, den Account wirtschaftlich stabil zu halten.
So funktionieren die Ausrüstungs-Upgrades in Dicero wirklich
Das Upgrade-System für Gear ist in Dicero unnötig verschachtelt, wenn man es zum ersten Mal sieht. Viele Anfänger klicken sich einfach durch und merken erst später, dass sie Material in die falsche Richtung gebunden haben. Deshalb lohnt es sich, die Logik früh zu verstehen.
Normale Ausrüstung entwickelt sich über Kopien desselben Gegenstands weiter. Von den frühen Stufen bis hin zu höheren Seltenheiten brauchst du mehrfach dieselben Items, später auch identische aufgewertete Versionen. Das bedeutet: Nicht jede Dublette ist bloß Müll, sondern oft direktes Material für den nächsten Schub. Später steigen die Anforderungen deutlich, besonders wenn du legendäre oder noch höhere Stufen erreichen willst.
Bei Waffen ist das System noch strenger. Dort reicht oft nicht irgendeine passende Kategorie, sondern es wird dieselbe Waffenart verlangt. Hammer mit Hammer, Zepter mit Zepter, Schwert mit Schwert. Gerade bei S-Grade-Waffen wird es dann noch enger, weil für bestimmte Schritte exakte Kopien gebraucht werden. Das ist wichtig, weil du sonst deine Erwartungen falsch setzt. Eine starke S-Grade-Waffe ist in Dicero eben nicht nur ein Fund, sondern der Start einer langen Materialsuche.
Immerhin gibt es eine gewisse Sicherheitsleine: Teile von Upgrades lassen sich zurücksetzen oder umwandeln, sodass Fehlentscheidungen nicht immer komplett irreversibel sind. Trotzdem bleibt die beste Anfängerstrategie, nicht hektisch alles aufzuwerten, sondern den eigenen Hauptweg sauber zu definieren.
Pets sind früher wichtig, als viele denken
Pets gehören zu den ersten Systemen, die viele Spieler zwar freischalten, aber zunächst unterschätzen. Dabei sind sie für den frühen und mittleren Spielverlauf ziemlich relevant, besonders dann, wenn dein Account noch nicht genug rohe Stärke hat, um Probleme einfach wegzudrücken.
Für Anfänger sind Pets mit Heilung und Schild-Effekten besonders nützlich. Der Grund ist schlicht: Stabilität bringt Progress. Ein bisschen mehr Sustain oder eine Schutzschicht kann darüber entscheiden, ob du ein Kapitel gerade noch schaffst oder erneut scheiterst. Reine Offensivwerte klingen spektakulärer, aber defensive Unterstützung ist im frühen Account oft wertvoller.
Wichtig ist außerdem, dass du in Dicero nicht nur die gerade genutzten Pets beachten solltest. Das Aufwerten verschiedener Pets erhöht deinen Gesamtfortschritt und verbessert den Account breiter. Wer versucht, nur zwei Lieblingsbegleiter zu pushen und den Rest zu ignorieren, verschenkt Stats. Das System belohnt breites Mitnehmen mehr als enges Festfahren.
Astriten gehören zu den wichtigsten Midgame-Systemen
Sobald Astriten freigeschaltet sind, beginnt in Dicero ein Bereich, der schnell sehr mächtig wird, aber anfangs leicht falsch gespielt wird. Der größte Anfängerfehler hier ist, zu früh in Re-Rolls und Verfeinerungen zu investieren, statt zuerst die Slots freizuschalten.
Das Problem ist, dass dieselbe Währung für mehrere Funktionen gebraucht wird. Wer sie vorschnell für Optimierungen einzelner Astriten verbraucht, blockiert damit oft den viel wichtigeren strukturellen Fortschritt. Erst wenn deine Slots sauber offen sind und du das System insgesamt stabil aufgebaut hast, lohnt es sich, über Feinschliff nachzudenken.
Bei den Eigenschaften selbst solltest du besonders auf seltene Spezialeffekte achten, also auf Werte mit Silber- oder Goldsymbolen. Diese Perks gehören zu den eigentlichen Stärkehebeln des Systems. Manche davon verbessern direkte Kampfwerte, andere helfen gegen bestimmte Gegnertypen wie Dodger oder shieldlastige Feinde. Genau hier wird Dicero interessanter, weil Astriten nicht nur rohe Zahlen liefern, sondern auch gezielte Antworten auf nervige Gegnertypen.
Wenn du also an einem bestimmten Monster-Typ hängenbleibst, liegt die Lösung nicht immer nur in mehr Schaden. Manchmal ist die richtige Astrit-Eigenschaft der sauberere Weg.
Curios skalieren mit deinem Spielerlevel und sind deshalb kein Nebensystem
Curios wirken am Anfang wie ein weiteres Ausrüstungssystem unter vielen. Tatsächlich gehören sie zu den Bereichen, die deinen Account langfristig massiv verstärken können. Der entscheidende Punkt: Ihre Qualität hängt nicht nur vom Glück, sondern auch von deinem Spielerlevel ab.
Das bedeutet ganz praktisch, dass Spielerfahrung in Dicero mehr ist als eine bloße Zahl. Sie bestimmt indirekt, wie stark die Curios ausfallen, die du erhalten kannst. Wer also seine Energie am Tagesende verfallen lässt oder Idle- und Blitz-Möglichkeiten schlecht nutzt, verliert nicht nur kurzfristige Ressourcen, sondern bremst einen Kernbereich des späteren Progress.
Deshalb ist die tägliche Nutzung deiner Energie so wichtig. Selbst wenn du gerade kein Kapitel neu schaffst, bringt dir das Spielen oder Blitzen weiterhin Erfahrung. Diese Erfahrung hebt dein Level. Dein Level beeinflusst wiederum deine Curios. Und Curios sind später ein erheblicher Teil deiner Kampfkraft. Genau diese Kette übersehen viele Anfänger.
Co-op in Dicero ist eher ein Leihsystem als echter Koop
Der Koop-Modus kann für neue Spieler zunächst missverständlich wirken, weil man leicht an klassisches Live-Coop denkt. Tatsächlich nutzt du dort eher die Stärke anderer Spielercharaktere als Unterstützung. Du spielst also nicht in einem echten synchronen Team, sondern profitierst von fremder Power.
Das ist für Anfänger eine gute Nachricht, weil du dadurch Inhalte schaffen kannst, die dein eigener Account allein vielleicht noch nicht sauber tragen würde. Gerade für Curio-Loot und Progress in diesem Bereich ist der Modus deshalb sehr nützlich. Wer ihn ignoriert, verschenkt eines der Systeme, mit denen Dicero schwächere Accounts bewusst etwas auffängt.
Die besten frühen Skill-Prinzipien drehen sich um den Hammer und um Gift
Bei den Dice-Skills macht Dicero anfangs vieles unnötig kryptisch. Der wichtige Punkt ist, dass nicht jeder Skill gleich gespielt werden will. Manche Boni aktivieren sich dadurch, dass du einen bestimmten Würfel aktiv neu würfelst. Andere genau dann, wenn du ihn nicht anfasst. Wer diese Logik nicht versteht, verschenkt Schadenspotenzial, obwohl die richtige Fähigkeit bereits ausgerüstet ist.
Gerade beim Hammer sind Kombinationen stark, die entweder deinen Flächenschaden zuverlässig anheben oder durch geschicktes Rerollen zusätzliche Trefferkraft liefern. Nicht jede Beschreibung klingt im ersten Lesen spektakulär, aber im Zusammenspiel mit dem Hammer entstehen daraus sehr starke Ergebnisse für den Kapitel-Progress.
Dazu kommt ein weiterer Bereich, der auffällig stark wirkt: Gift. Vergiftungs-Synergien gehören zu den universell nützlichen Mechaniken des Spiels. Besonders Skills, die pro Würfel oder durch zusätzliche Würfelstapel weitere Giftstacks verteilen, können enorm skalieren. Das macht Gift zu einer jener Mechaniken, die nicht nur situativ nett sind, sondern oft zu den besten allgemeinen Schadensverstärkern gehören.
Für Anfänger heißt das: Du musst nicht jeden Skill auswendig lernen, aber du solltest früh verstehen, welche Effekte aktiv Rerolls verlangen, welche Nicht-Rerolls belohnen und dass Gift in Dicero kein Gimmick, sondern ein echter Powerfaktor ist.
Events sind wichtig, aber am Anfang nicht der Mittelpunkt
Dicero arbeitet stark mit Wochen- und Zeit-Events. Dazu gehören unter anderem Rush-Events für Astriten, Pets oder Schlüssel. Diese Systeme sehen schnell so aus, als müsste man seinen gesamten Account danach ausrichten. Für Anfänger ist das aber meistens die falsche Lesart.
In den ersten Wochen bringt es mehr, Material direkt in den Account zu drücken, wenn es deinen Fortschritt beschleunigt. Erst wenn du einen stabileren Stand erreicht hast und nicht mehr jeder Einsatz sofort in Kapitel-Fortschritt übersetzt wird, lohnt sich gezieltes Horten für Rankings oder Event-Meilensteine stärker.
Das heißt nicht, dass Events unwichtig sind. Im Gegenteil: Sie liefern oft zusätzliche Währungen, starke kosmetische Inhalte mit spielerischem Nutzen und langfristige Boni. Aber ein Anfängeraccount lebt zuerst davon, überhaupt stark genug zu werden, um diese Events später sinnvoll mitzunehmen. Wer zu früh nur noch auf Rankings schielt, spielt an seinem eigentlichen Entwicklungsstand vorbei.
Outfits und Waffenskins sind mehr als reine Kosmetik
Ein Punkt, den viele anfangs falsch einschätzen: Outfits und Transmog-Systeme sind in Dicero nicht nur optische Extras. Sie bringen aktive oder passive Effekte mit, teilweise sogar ziemlich starke. Dazu gehören Kontrollfähigkeiten, zusätzlicher Schildwert, Schaden, Dodge-Boni oder andere Kampfmechaniken.
Das ist wichtig, weil Spieler solche Systeme gerne als Whale-Spielzeuge abtun und ignorieren. Natürlich profitieren zahlende Spieler stärker davon. Trotzdem solltest du die Mechanik als Anfänger nicht gedanklich ausblenden. Selbst wenn du nur begrenzten Zugang dazu hast, sind diese Boni real und können einen Account spürbar verändern.
Gerade wenn ein Event dir Rückgriffe auf vergangene Tage oder günstige Nachkäufe erlaubt, kann das überraschend wertvoll sein. In solchen Fällen kann selbst ein kleiner Gem-Einsatz deutlich mehr bringen als ein impulsiver Standardkauf im Shop.
Diese Anfängerfehler kosten in Dicero am meisten Zeit
Die häufigsten Fehler in Dicero sind erstaunlich konstant. Viele Spieler geben Gems zu teuer aus, statt auf Rabatte zu achten. Sie investieren zu früh in Feinoptimierung, obwohl ihr Account noch Freischaltungen und Grundstärke braucht. Sie unterschätzen Heilung, Schild und defensive Stabilität bei Pets. Sie nutzen ihre tägliche Energie nicht konsequent und bremsen damit indirekt ihre Curios. Und sie denken bei Waffen zu sehr in Seltenheiten, statt in Funktion und Ausbaugrad.
Fast noch wichtiger ist ein psychologischer Fehler: Viele Spieler wollen zu früh “richtig” sparen. Das klingt strategisch, ist aber in Dicero nur dann sinnvoll, wenn dein Account schon genug Fundament hat. Vorher ist Progress fast immer wertvoller als Vorrat.
Dicero belohnt keine Perfektion, sondern saubere Prioritäten
Für Anfänger ist Dicero am stärksten, wenn man das Spiel nicht als lose Sammlung vieler Menüs betrachtet, sondern als Kette klarer Prioritäten. Du willst Kapitel pushen, Freischaltungen mitnehmen, einen stabilen Waffenpfad haben, deine Ressourcen nicht verschwenden und verstehen, welche Systeme echten Kontowert erzeugen. Genau daraus entsteht Progress.
Der Hammer ist dabei die sicherste frühe Empfehlung, weil er mit passenden Skills besonders effizient durch Kapitel trägt. Gems gehören bevorzugt in gute Deals statt in spontane Standardkäufe. Pets, Astriten und Curios sind keine Nebenschauplätze, sondern tragende Systeme, die du in der richtigen Reihenfolge entwickeln musst. Und Events solltest du ernst nehmen, aber nicht früher vergöttern als deinen eigentlichen Account-Fortschritt.
Wenn du Dicero so spielst, wird das Spiel deutlich klarer. Nicht unbedingt einfacher, denn die Materialanforderungen und die Upgrade-Systeme bleiben stellenweise unerquicklich. Aber klarer. Und genau das ist für Anfänger am wichtigsten. Wer in Dicero versteht, worauf es wirklich ankommt, braucht weniger Glück, um solide voranzukommen.



