Ich habe gerade im Hotel eingecheckt. Normalerweise folgt jetzt dieser automatische Blick durchs Zimmer: Wo ist die nächste Steckdose? Reicht das Kabel bis zum Bett? Wo lade ich die Apple Watch? Und warum liegt am Ende doch wieder alles verteilt auf Nachttisch, Fensterbank und Boden?

Diesmal war es anders. Ich habe die Scapade MagPower Pro aus der Tasche genommen, aufgeklappt und aus der kleinen Powerbank wurde eine kompakte Ladestation für iPhone, Apple Watch und AirPods. Genau an diesem Moment versteht man das Produkt. Die MagPower Pro will unterwegs nicht möglichst groß auftreten, sondern Ordnung schaffen. Sie ersetzt kein halbes Kraftwerk im Rucksack, sie macht das tägliche Laden auf Reisen einfacher.

Die MagPower Pro gehört zu einem Scapade-Set, das mir für einen Test im Konzert- und Reiseumfeld zur Verfügung gestellt wurde. Der ursprüngliche Aufhänger war die Festival-Saison. Nach den ersten Tagen wirkt die Powerbank für mich aber fast noch stärker im klassischen Reisealltag: Hotel, Wochenendtrip, Konzertabend, Zugfahrt, Schreibtisch, Nachttisch. Überall dort, wo man mehrere Apple-Geräte nutzt und keine Lust auf drei einzelne Ladeplätze hat.

Schon beim Auspacken wirkt die MagPower Pro sauber durchdacht

Die Verpackung macht einen guten ersten Eindruck. Schwarz, Türkis, klare Beschriftung, keine unnötige Spielerei. In der Box liegt die MagPower Pro sicher eingefasst, dazu kommen ein kurzes USB-C-Kabel, die Anleitung und eine kleine Scapade-Karte. Das wirkt aufgeräumt und passt zur Produktidee.

Die Powerbank selbst sieht hochwertiger aus, als man es bei vielen kompakten Lade-Gadgets gewohnt ist. Die Oberfläche ist matt grau, leicht metallisch im Eindruck, mit dezentem Scapade-Logo auf der Oberseite. Die Form erinnert eher an ein kleines Etui als an eine klassische Powerbank. Abgerundete Ecken, flaches Gehäuse, keine scharfen Kanten. Man nimmt sie in die Hand und hat sofort das Gefühl: Das kann dauerhaft in die Reisetasche.

Besonders angenehm ist, dass Scapade das Design nicht überladen hat. Vorne sitzen die LED-Punkte für den Akkustand, daneben die Funktionstaste. An der Seite befinden sich die USB-C-Anschlüsse. Der geriffelte Mittelteil verbindet die beiden Hälften und sorgt dafür, dass aus dem kompakten Block eine kleine Ladefläche wird. Das sieht nicht nur besser aus als ein Kabelhaufen, es macht das Produkt auch sofort verständlich.

Aus einer Powerbank wird eine kleine Apple-Ladestation

Aufgeklappt zeigt die MagPower Pro ihren eigentlichen Trick. Links liegt die magnetische Ladefläche für das iPhone, rechts die Fläche für AirPods und der aufstellbare Ladepuck für die Apple Watch. Dadurch entsteht eine mobile 3-in-1-Ladestation, die auf einem Hotelnachttisch oder Schreibtisch erstaunlich wenig Platz braucht.

Das iPhone sitzt magnetisch auf der Ladefläche und lässt sich dadurch schnell korrekt ausrichten. Das ist im Alltag wichtiger, als es im Datenblatt klingt. Bei einfachen Qi-Pads kennt man dieses Herumschieben, bis das Gerät endlich lädt. Hier reicht das magnetische Andocken, und die Position passt. Dazu kann die MagPower Pro auch als kleiner Stand dienen, wodurch das iPhone nicht einfach flach auf dem Tisch verschwindet.

Der Apple-Watch-Lader ist ebenfalls clever gelöst. Er steht als kleiner runder Ladepunkt auf der rechten Seite und nimmt die Uhr sauber auf. Gerade auf Reisen ist das ein Detail mit echtem Mehrwert, weil der normale Watch-Ladepuck sonst schnell irgendwo im Kabelchaos landet. Hier hat die Uhr ihren festen Platz.

Für AirPods gibt es eine eigene Ladefläche. In der Anleitung wird dafür sogar ein separater Kompatibilitätsmodus beschrieben, der über längeres Drücken der Funktionstaste aktiviert wird. Solche Details zeigen, dass Scapade nicht nur ein hübsches Gehäuse gebaut hat, sondern die typische Apple-Kombination aus iPhone, Watch und AirPods praktisch mitgedacht hat.

Die Bedienung bleibt angenehm einfach

Die MagPower Pro hat eine Funktionstaste und eine kleine LED-Anzeige. Darüber lässt sich der Ladezustand schnell einschätzen. Die LEDs sind klein, aber gut sichtbar. Im Reisealltag reicht das völlig: kurzer Blick, man weiß, ob noch Reserve da ist.

Geladen wird die Powerbank per USB-C. Das beiliegende Kabel ist kurz, also eher für die Tasche oder den Schreibtisch gedacht. Ein Netzteil liegt nicht bei, was bei solchen Produkten inzwischen normal ist. In der Anleitung empfiehlt Scapade für stabiles und schnelles Laden ein leistungsfähiges USB-C-Netzteil. Wer ohnehin mit iPhone, Watch und AirPods reist, wird so ein Netzteil in der Regel dabeihaben.

Wichtig ist: Die MagPower Pro ist auf Komfort ausgelegt. Sie lädt kabellos, magnetisch und gleichzeitig mehrere Geräte. Wer das iPhone in maximaler Geschwindigkeit laden möchte, nimmt weiterhin ein starkes USB-C-Netzteil mit Kabel. Wer unterwegs Ordnung, Flexibilität und einen sauberen Ladeplatz sucht, versteht sehr schnell, warum diese Powerbank praktisch ist.

5.000 mAh passen besser zum Konzept, als eine größere Zahl es würde

Die Kapazität liegt bei 5.000 mAh. Das klingt auf den ersten Blick nicht riesig, ist hier aber sinnvoll gewählt. Die MagPower Pro soll klein genug bleiben, um wirklich mitgenommen zu werden. Genau darin liegt der Unterschied zu großen Powerbanks, die zwar mehr Reserven bieten, im Alltag aber oft zu Hause bleiben.

Für ein Konzertwochenende, einen Reisetag oder die Nacht im Hotel ist die Kapazität gut gedacht. Das iPhone bekommt zusätzliche Reserve, die Apple Watch kann sauber nachgeladen werden, und die AirPods müssen nicht mit leerem Case in der Tasche verschwinden. Vor allem verteilt sich die Energie praktisch auf die Geräte, die man unterwegs tatsächlich nutzt.

Das ist der Punkt, an dem die MagPower Pro für mich stärker wird als eine normale Powerbank. Sie ist nicht nur Akku, sondern Ladeplatz. Sie nimmt drei Geräte auf, gibt ihnen eine feste Position und reduziert das Zubehör, das man zusätzlich einpacken muss.

Im Hotel zeigt sich der eigentliche Nutzen

Der beste Test für Reise-Gadgets ist nicht das Datenblatt, sondern der Moment, in dem man müde im Zimmer steht. Genau dort überzeugt die MagPower Pro. Kein Suchen nach mehreren Steckdosen, kein separates Watch-Kabel, kein AirPods-Case irgendwo neben dem Bett. Ein Gerät aufklappen, Apple-Geräte platzieren, fertig.

Das klingt klein, macht aber einen Unterschied. Gerade wenn man viel unterwegs ist, sammeln sich diese kleinen Reibungen. Jedes Kabel, jeder Adapter, jeder improvisierte Ladeplatz ist für sich harmlos. Zusammen nervt es. Die MagPower Pro nimmt davon spürbar etwas weg.

Auch optisch passt sie gut in so ein Setup. Sie sieht auf dem Nachttisch nicht nach Notlösung aus, sondern nach sauberem Reiseaccessoire. Das ist für mich ein wichtiger Punkt, weil Scapade offenbar genau in diese Richtung geht: nützliche Technik, die nicht wie Bastelzubehör wirkt.

Für Apple-Nutzer ist die Zielgruppe sehr klar

Die MagPower Pro richtet sich ganz klar an Nutzerinnen und Nutzer im Apple-Ökosystem. iPhone, Apple Watch und AirPods ergeben zusammen genau den Fall, für den dieses Produkt gebaut wurde. Wer nur ein Smartphone laden will, braucht diese 3-in-1-Lösung nicht zwingend. Wer aber regelmäßig mit mehreren Apple-Geräten unterwegs ist, bekommt hier ein kompaktes Ladezentrum.

Die magnetische iPhone-Fläche ergibt vor allem mit MagSafe-kompatiblen iPhones beziehungsweise passenden Hüllen Sinn. Mit sehr dicken oder ungeeigneten Cases kann die magnetische Ausrichtung bei solchen Produkten grundsätzlich schwächer werden. In meinem Setup passte das Zusammenspiel sehr gut.

Dass die MagPower Pro so kompakt bleibt, macht sie auch für den Alltag interessant. Sie muss nicht nur im Koffer liegen. Sie kann genauso in die Arbeitstasche, in den Rucksack für den Konzertabend oder neben den Laptop auf den Schreibtisch.

Scapade trifft hier einen guten ersten Eindruck

Für mich ist die MagPower Pro das erste Scapade-Produkt im Test, und der Auftakt ist stark. Das Produkt erklärt die Marke recht gut: Reiseausrüstung mit Techniknutzen, aber ohne Outdoor-Klotz-Ästhetik. Es geht um smarte Organisation, sauberes Design und konkrete Alltagserleichterung.

Man merkt dem Gerät an, dass es für mobile Apple-Nutzer gedacht ist. Die Powerbank will nicht alles können. Sie konzentriert sich auf ein sehr typisches Problem: mehrere Geräte, wenig Platz, möglichst wenig Kabel. Genau dadurch wirkt sie glaubwürdig.

Fazit: Kompakt, nützlich und sehr passend für Reisen

Die Scapade MagPower Pro hat mich vor allem durch ihre Alltagstauglichkeit überzeugt. Sie sieht gut aus, fühlt sich hochwertig an und löst ein echtes Reiseproblem. iPhone, Apple Watch und AirPods bekommen einen gemeinsamen Ladeplatz, ohne dass man drei einzelne Kabel und Ladepunkte organisieren muss.

Für 59,99 Euro bekommt man eine faltbare 3-in-1-Powerbank mit 5.000 mAh, magnetischer iPhone-Ladefläche, Apple-Watch-Lader, AirPods-Ladebereich, USB-C-Anschluss und LED-Anzeige. Das Gesamtpaket wirkt durchdacht und passt sehr gut zu Menschen, die mit Apple-Geräten reisen, arbeiten oder regelmäßig unterwegs sind.

Für mich ist die MagPower Pro kein Gadget, das nur auf Produktfotos funktioniert. Sie hat ihren Nutzen genau dort gezeigt, wo Reise-Technik oft scheitert: abends im Hotel, wenn man keine Lust mehr auf Kabelsortieren hat. Aufklappen, Geräte ablegen, laden lassen. Mehr muss ein gutes Reise-Gadget manchmal gar nicht tun.

Die Scapade MagPower Pro kostet aktuell 59,99 Euro und ist direkt über den offiziellen Scapade-Shop erhältlich. Dort gibt Scapade für die Powerbank unter anderem 5.000 mAh Kapazität, kabelloses Laden für iPhone, AirPods und Apple Watch sowie ein faltbares Standdesign an. Der Versand ist laut Shop ab 30 Euro kostenlos, außerdem nennt Scapade 30 Tage Rückgabe und 2 Jahre Garantie.

Scapade denkt Reise-Zubehör stärker vom mobilen Alltag aus

Scapade ist keine Marke, die einfach nur noch eine weitere Powerbank ins Regal stellt. Die Produktwelt wirkt stärker auf Menschen zugeschnitten, die unterwegs arbeiten, reisen und ihre Technik trotzdem sauber organisiert halten wollen. Dazu passen Ladezubehör, smarte Tracking-Produkte mit Apple „Wo ist?“, Rucksäcke und kleine Sicherheitslösungen für Gepäck und Alltag.

Hinweis: Die Scapade MagPower Pro wurde mir für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt. Einfluss auf die Bewertung hatte das nicht.

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