Meowdoku Lösungen für schwierige Level: Mit diesen Tricks musst du kaum noch raten

7 Min. Lesezeit

Meowdoku sieht auf den ersten Blick immer noch verdächtig harmlos aus. Ein paar Katzen, farbige Felder, Kreuze setzen, fertig. Wer länger spielt, kennt allerdings den Punkt, an dem diese Beschreibung nicht mehr besonders gut zum tatsächlichen Spiel passt. Die offensichtlichen Felder sind abgearbeitet, mehrere Katzen könnten theoretisch noch an verschiedenen Positionen sitzen und plötzlich scheint die nächste Entscheidung nur noch mit Glück möglich zu sein. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob du Meowdoku als Ratespiel behandelst oder das eigentliche Logiksystem des Spiels nutzt.

Das Interessante daran: Viele vermeintlich schwierige Meowdoku-Level lassen sich erstaunlich weit auflösen, ohne eine Katze auf Verdacht zu setzen. Dafür reicht es irgendwann allerdings nicht mehr, nur einzelne Felder anzusehen. Du musst Reihen, Spalten und Farben miteinander kombinieren. Ein bereits ausgeschlossenes Feld kann dadurch an einer ganz anderen Stelle des Spielfelds eine neue Information liefern. Daraus entsteht häufig eine Kettenreaktion: Erst fällt eine mögliche Position weg, dann bleibt für eine Farbe nur noch eine Reihe übrig, anschließend lässt sich eine zweite Farbe eingrenzen – und wenige Schritte später ist ein vorher völlig offener Bereich eindeutig.

Das ist auch der entscheidende Unterschied zwischen den ersten Meowdoku-Leveln und den schwierigeren Rätseln. Die Grundregeln ändern sich nicht. Du musst lediglich lernen, mehr Informationen gleichzeitig aus ihnen herauszulesen. Wer diese Muster erkennt, braucht deutlich weniger Versuche und kann sich viele Hilfen sparen.

Die Grundlagen haben wir bereits in unserem ersten Ratgeber ausführlich behandelt. Wenn du Meowdoku gerade erst angefangen hast oder bei den Basisregeln noch unsicher bist, solltest du deshalb zunächst unseren Beitrag zu Meowdoku Tipps und Cheats: So löst du Level schneller, sicherer und mit weniger Frust lesen. Hier gehen wir einen Schritt weiter.

In diesem Artikel9 Abschnitte

Der wichtigste Meowdoku-Trick beginnt mit den sicheren Feldern

Bei einem schwierigen Level ist die Versuchung groß, sofort die komplizierteste Stelle des Spielfelds lösen zu wollen. Das bringt meistens wenig. Sinnvoller ist es, zunächst jede Information einzutragen, die bereits eindeutig ist. Kann eine Katze nur noch auf einem Feld stehen, setzt du sie. Kann ein Feld aufgrund einer bereits platzierten Katze ausgeschlossen werden, bekommt es ein X.

Das klingt banal, ist für die folgenden Strategien aber entscheidend. Ein vergessenes X kann verhindern, dass du eine eigentlich eindeutige Konstellation erkennst. Besonders bei größeren oder farblich ähnlichen Bereichen lohnt es sich deshalb, nach jedem sicheren Zug das gesamte Spielfeld noch einmal zu kontrollieren.

Dabei solltest du Meowdoku nicht Zug für Zug betrachten. Jeder gesetzte Ausschluss verändert das logische Gesamtbild. Nach einer platzierten Katze können mehrere angrenzende Felder ausscheiden. Dadurch kann wiederum eine Farbe auf eine einzige Reihe reduziert werden. Genau dort beginnt die nächste Ebene der Lösung.

Wenn eine Farbe nur noch in einer Reihe vorkommen kann

Eines der nützlichsten Muster in Meowdoku entsteht, wenn die möglichen Felder einer Farbe nur noch innerhalb derselben Reihe liegen. Du weißt möglicherweise noch nicht, welches dieser Felder tatsächlich die Katze enthält. Trotzdem hast du bereits eine wichtige Information gewonnen: Die Katze dieser Farbe muss irgendwo in dieser Reihe stehen.

Damit können andere Kandidaten derselben Reihe ausgeschlossen werden, sofern sie mit dieser Festlegung kollidieren. Das gleiche Prinzip funktioniert natürlich auch vertikal mit einer Spalte.

Du musst also nicht immer wissen, wo genau eine Katze sitzt. Oft genügt zunächst die Erkenntnis, in welcher Reihe oder Spalte sie zwingend sitzen muss. Aus einer scheinbar unvollständigen Information entsteht damit ein sicherer Ausschluss.

Gerade bei schwierigen Meowdoku-Leveln solltest du deshalb nach jedem größeren Zug die Farben einzeln durchgehen. Frage nicht nur: „Wo steht diese Katze?“ Die bessere Frage lautet häufig: „Auf welche Reihen oder Spalten kann ich diese Farbe inzwischen begrenzen?“

Ganze Farbwände verraten mehr, als es zunächst aussieht

Das Prinzip funktioniert auch in die andere Richtung. Belegen die verbliebenen Möglichkeiten einer Farbe einen bestimmten Bereich so vollständig, dass ihre Position innerhalb einer Reihe oder Spalte fest gebunden ist, können Kandidaten außerhalb dieser Struktur irrelevant werden.

Solche Konstellationen sind leicht zu übersehen, weil kein einzelnes Feld unmittelbar als Lösung hervorsticht. Du arbeitest stattdessen mit einer Gruppe von Feldern. Genau deshalb wirken manche Meowdoku-Level zunächst unlösbar: Das Spiel wartet nicht darauf, dass du die richtige Katze errätst. Es erwartet, dass du erkennst, welche Gruppen sich gegenseitig blockieren.

Wenn du an einem Level festhängst, lohnt sich deshalb ein Wechsel der Perspektive. Suche eine Zeit lang überhaupt nicht nach einer konkreten Katzenposition. Suche nach Farben, deren Bewegungsraum bereits stark eingeschränkt ist.

Zwei Farben in zwei Reihen können den Knoten lösen

Noch interessanter wird es, wenn zwei Farben gemeinsam auf genau zwei Reihen oder zwei Spalten beschränkt sind. Welche der beiden Katzen auf welcher konkreten Position landet, muss dabei noch gar nicht feststehen. Entscheidend ist zunächst, dass diese beiden Farben den betreffenden Raum unter sich aufteilen müssen.

Damit lassen sich andere Kandidaten aus dieser Struktur ausschließen. Aus zwei zunächst unsicheren Katzen entsteht also eine sichere Information für weitere Farben.

Das ist eines der Muster, das Meowdoku stärker an klassische Logikrätsel und Sudoku erinnert, als die niedliche Katzenoptik vermuten lässt. Du löst nicht zwingend das Feld, das du gerade untersuchst. Du beweist stattdessen, dass bestimmte andere Felder unmöglich sind.

Und genau daraus können massive Kettenreaktionen entstehen. Zwei ausgeschlossene Felder lassen für eine dritte Farbe nur noch eine Position übrig. Diese Katze wird gesetzt, ihre Umgebung fällt weg, dadurch wird eine weitere Farbe auf eine Spalte begrenzt und plötzlich ist ein großer Teil des Boards gelöst.

Die Nachbarschaftsregel ist viel mächtiger als ein einfaches X

Dass Katzen einander nicht berühren dürfen, gehört zu den grundlegenden Regeln von Meowdoku. Bei schwierigeren Leveln solltest du diese Regel allerdings nicht nur nach dem Platzieren einer sicheren Katze anwenden.

Interessant wird sie auch bei noch nicht eindeutig bestimmten Positionen. Angenommen, eine bestimmte Katze kann nur noch auf zwei Feldern stehen. Gibt es nun ein anderes Feld, das unabhängig davon beide möglichen Katzenpositionen berühren würde, kann dieses Feld ebenfalls ausgeschlossen werden.

Du weißt noch immer nicht, welche der beiden Positionen richtig ist. Das spielt für diesen Schluss aber keine Rolle: In beiden möglichen Lösungen wäre das betreffende Feld unzulässig.

Genau solche Überlegungen reduzieren die Zahl der echten Ratesituationen erheblich. Meowdoku belohnt an dieser Stelle den Blick auf mehrere mögliche Lösungen gleichzeitig.

Ein einziges übersehenes X kann ein ganzes Level blockieren

Wenn scheinbar keine Strategie mehr funktioniert, solltest du nicht sofort raten. Kontrolliere zunächst die bereits gesetzten Katzen und gehe deren Umgebung noch einmal ab. Danach prüfst du jede Reihe und jede Spalte auf Felder, die aufgrund deiner bisherigen Erkenntnisse bereits ausgeschlossen sein müssten.

Das wirkt nach Fleißarbeit, hat aber einen konkreten Grund. Ein einziges fehlendes X kann dafür sorgen, dass eine Farbe scheinbar drei mögliche Positionen besitzt, obwohl tatsächlich nur zwei übrig sind. Genau diese Reduzierung könnte wiederum eine weitere Ausschlussregel aktivieren.

Bei Meowdoku gibt es deshalb Situationen, in denen du nicht festhängst, weil dir eine komplizierte Strategie fehlt. Du hast schlicht eine Information noch nicht vollständig auf das Board übertragen.

Erst ausschließen, dann die nächste Katze suchen

Eine gute Spielroutine verändert den Blick auf Meowdoku deutlich. Statt ständig nach der nächsten Katze zu suchen, arbeitest du zunächst mit Ausschlüssen. Sichere Katze setzen, unmögliche Nachbarfelder markieren, Farben auf Reihen und Spalten prüfen, neue Ausschlüsse eintragen und anschließend erneut das gesamte Spielfeld betrachten.

Das führt häufiger zu einer Kettenreaktion, als man zunächst erwarten würde. Besonders befriedigend sind die Level, bei denen lange scheinbar nichts passiert und nach einem einzigen zusätzlichen Ausschluss plötzlich vier oder fünf weitere Positionen eindeutig werden.

Mit zunehmender Erfahrung erkennst du diese Situationen schneller. Dann fühlt sich Meowdoku weniger wie Versuch und Irrtum und stärker wie das an, was unter der Katzenoptik tatsächlich steckt: ein Ausschlussrätsel.

Musst du bei Meowdoku manchmal trotzdem raten?

Es kann Situationen geben, in denen mehrere Kandidaten übrig bleiben und keine unmittelbar erkennbare Regel eine eindeutige Entscheidung liefert. Bevor du tatsächlich rätst, solltest du allerdings noch einmal systematisch nach eingeschränkten Farben, Zwei-Farben-Konstellationen, Nachbarschaftsausschlüssen und vergessenen X-Markierungen suchen.

Gerade ein scheinbar notwendiger Tipp auf gut Glück kann darauf zurückgehen, dass zuvor eine einfache Information übersehen wurde. Das ist bei komplexeren Boards schnell passiert.

Falls tatsächlich nur eine unsichere Entscheidung bleibt, ist ein Kandidat mit möglichst vielen bereits ausgeschlossenen Nachbarfeldern zumindest leichter zu überprüfen. Das ist allerdings keine sichere Lösungsregel. Ein Feld wird nicht allein deshalb richtig, weil besonders viele X darum liegen. Wer Meowdoku möglichst zuverlässig spielen will, sollte solche Entscheidungen als letzten Ausweg betrachten.

Meowdoku wird leichter, sobald du nicht mehr nur einzelne Katzen suchst

Der größte Fortschritt kommt irgendwann nicht mehr durch einen neuen Trick, sondern durch einen anderen Blick auf das Spielfeld. Anfänger suchen die nächste eindeutig platzierbare Katze. Fortgeschrittene Spieler suchen zusätzlich nach Informationen, die noch gar keine konkrete Katzenposition verraten.

Eine Farbe, die nur noch in einer Reihe vorkommen kann, ist bereits eine Information. Zwei Farben, die auf zwei Spalten festgelegt sind, ebenfalls. Ein Feld, das jede mögliche Position einer anderen Katze berühren würde, kann ausgeschlossen werden, obwohl deren endgültige Position noch unbekannt ist.

Genau dadurch werden schwierige Meowdoku-Level beherrschbar. Du wartest nicht auf den einen offensichtlichen Zug. Du reduzierst Schritt für Schritt die möglichen Lösungen, bis aus mehreren Kandidaten zwangsläufig einer übrig bleibt.

Und wenn du dann plötzlich fünf Katzen hintereinander setzen kannst, war das keine glückliche Serie. Die eigentliche Lösung begann einige Züge vorher mit einem unscheinbaren X.

Teile den Beitrag:

Alle Beiträge kennzeichnen wir hiermit als Werbung. Die Werbekennzeichnung erfolgt, da Marken von Hard- und Software genannt werden. Oftmals werden App-Codes zur Verfügung gestellt sowie Gadgets zum Test. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Zudem gehen wir Contentpartnerschaften oder Kooperationen ein. Hilf uns, indem du mit diesem Amazon-Link einkaufst! Lade dir unsere kostenlosen Quiz-Spiele hier herunter!

Hinterlasse eine Antwort