Wer LUDUS regelmäßig spielt, bekommt irgendwann ein ziemlich klares Ziel vor die Nase gesetzt: 3.600 Wertungspunkte. Ab dort wird mit den Divisionen ein eigener PvP-Bereich freigeschaltet, der sich deutlich vom normalen Arena-Fortschritt unterscheidet. Während unser erster LUDUS-Guide für Einsteiger noch davon handelte, nicht zu früh zu mergen, Steine sinnvoll zu nutzen und das eigene Deck überhaupt erst kennenzulernen, beginnt hier praktisch die andere Seite des Spiels.
Die Divisionen richten sich an Spieler, die bereits weit gekommen sind und ihren Account aktiv spielen. Ein Sieg allein reicht hier längst nicht mehr. Angriffe sind begrenzt, andere Spieler können dir Wertung wieder abnehmen, du brauchst ein eigenes Verteidigungsdeck und selbst nach einem gewonnenen Kampf kann das Plündern einer Statue noch für Überraschungen sorgen.
Das Entwicklerteam von LUDUS hat uns dazu einen neuen Guide vorab zur Verfügung gestellt. Zusammen mit den Erklärungen direkt aus dem Spiel ergibt sich daraus ein ziemlich klares Bild: Wer in den Divisionen oben bleiben will, muss planen.
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Divisionen werden erst bei 3.600 Wertungspunkten freigeschaltet
Das ist wahrscheinlich die wichtigste Information für alle, die im Menü suchen und sich fragen, wo dieser Modus eigentlich steckt.
Die Divisionen erscheinen erst ab 3.600 Wertungspunkten. Vorher spielen sie praktisch keine Rolle. Deshalb tauchen sie in den früheren Arenen auch nicht als klassischer Unlock zwischen Turnieren, Klankrieg oder anderen Events auf.
Sobald die 3.600 Punkte erreicht sind, beginnt das eigentliche Divisionssystem. Jede Saison dauert sieben Tage. Zu Beginn wirst du einer Gruppe mit mindestens 20 Spielern zugeteilt. Danach geht es um die Platzierung innerhalb dieser Gruppe.
Die Regeln sind recht klar: Die Top 5 steigen in die nächste Division auf, die Plätze 6 bis 15 bleiben in ihrer aktuellen Division. Spieler darunter steigen ab, sofern sie nicht bereits die jeweilige Mindest-Macht ihrer Division erreicht haben.
Damit bekommt normales PvP plötzlich eine zweite Ebene. Du spielst nicht mehr nur für den nächsten Sieg oder ein paar Trophäen. Deine Position innerhalb einer Gruppe wird über die gesamte Woche relevant.
Aktiv spielen lohnt sich mehr als rohe Stärke
Der interessanteste Unterschied zu den alten Leagues liegt darin, dass die Divisionen stärker auf Aktivität und Entscheidungen reagieren.
Das Entwicklerteam empfiehlt ausdrücklich, Gegner innerhalb der eigenen Division zu priorisieren. Dort fallen die Rating-Gewinne am höchsten aus, vor allem wenn noch ein erfolgreicher Raub dazukommt. Laut Guide kann ein guter Angriff inklusive Bonus bis zu 400 Wertungspunkte bringen.
Damit verändert sich die Frage vor einem Kampf. Es geht nicht nur darum, ob du einen Gegner schlagen kannst. Interessant wird auch, wie viel Rating sich mit diesem Angriff überhaupt holen lässt und ob sich das Risiko lohnt.
Wer einfach irgendeinen verfügbaren Gegner auswählt, verschenkt unter Umständen einen Teil seiner begrenzten Möglichkeiten.
Angriffscoupons machen jeden Kampf wertvoller
Angriffe innerhalb einer Division sind nicht unbegrenzt möglich. Dafür benötigt man Angriffscoupons, die täglich erneuert werden.
Das verändert das Spielgefühl deutlich. In normalen PvP-Duellen kann man eine schlechte Runde häufig einfach abhaken und direkt das nächste Match starten. Innerhalb einer Division hat jeder Angriff einen stärkeren Ressourcencharakter.
Vor einem Kampf lohnt deshalb ein Blick auf den Gegner, dessen Deck und die mögliche Belohnung. Auch eine mögliche Vergeltung spielt dabei eine Rolle.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Jeder Teilnehmer kann nur einmal pro Tag besiegt werden. Wer einen attraktiven Gegner bereits geschlagen hat, kann ihn also nicht beliebig weiter ausnehmen.
Das macht die Auswahl der Ziele interessanter, besonders später in der Saison.
Das Angriffsdeck gehört nicht automatisch in die Verteidigung
Hier dürfte einer der häufigsten Fehler entstehen.
Ein Deck, das im Angriff hervorragend funktioniert, kann als Verteidigungsdeck ziemlich schwach sein. Im Angriff willst du meist schnell Druck erzeugen, Burst Damage aufbauen und einen Kampf möglichst effizient entscheiden. In der Verteidigung zählen andere Qualitäten.
Dort empfehlen die Entwickler Kontrolle, eine stabile Frontline und Synergien, die möglichst lange tragen.
Das ergibt auch spielerisch Sinn. Wenn du offline bist, greift ein anderer Spieler deine Verteidigung an. Dein Deck muss also ohne spontane Anpassung und ohne deine aktive Auswahl bestehen können.
Wer einfach sein Standard-PvP-Deck als Verteidigung speichert, kann dadurch trotz eines starken Accounts ständig Rating verlieren.
Spätestens hier zeigen die Divisionen, warum ein universelles „bestes Deck“ wenig bringt. Angriff und Verteidigung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Der Raub nach dem Sieg bringt zusätzliches Risiko
Nach einem erfolgreichen Angriff kommt eine Mechanik ins Spiel, die LUDUS ziemlich gut steht: das Plündern einer Pantheon-Statue.
Du wählst nach dem Sieg eine Statue aus. Das Ergebnis enthält einen Zufallsfaktor. Im besten Fall bekommst du zusätzliche Wertung und ziehst deinem Gegner Punkte ab. Im ungünstigeren Fall kann sich deine eigene Wertung sogar reduzieren.
Damit ist ein Sieg innerhalb der Division noch nicht automatisch das Ende der Entscheidung.
Gerade am Ende einer Saison kann dieser Effekt relevant werden. Wenn zwischen Rang fünf und Rang sechs nur wenige Punkte liegen, entscheidet möglicherweise genau so ein Raub über Aufstieg oder Verbleib.
Der Zufall spielt also mit, aber du entscheidest weiterhin, wann und gegen wen du dieses Risiko überhaupt eingehst.
Vergeltung gibt verlorene Wertung zurück
Wer beraubt wurde, bekommt immerhin eine Antwortmöglichkeit.
Über das Aktionsprotokoll kannst du sehen, wer dich angegriffen hat. Anschließend lässt sich einmal pro Raub eine Vergeltung starten. Gewinnst du diesen Kampf, bekommst du die durch den Raub verlorene Wertung zurück.
Das schafft eine interessante Dynamik zwischen einzelnen Spielern. Ein erfolgreicher Angriff kann später noch Konsequenzen haben, weil der Gegner zurückschlagen darf.
Damit entsteht über die Woche eine kleine Rivalität, die normales Matchmaking kaum erzeugt.
Die Siegesleiste belohnt tägliche Aktivität
Zusätzlich zur Divisionsrangliste gibt es eine tägliche Siegesleiste.
Sowohl erfolgreiche Divisionsangriffe als auch reguläre PvP-Siege tragen zu ihrem Fortschritt bei. Gleichzeitig existiert ein tägliches Niederlagenlimit. Wird dieses überschritten, stoppt der Fortschritt der Leiste für den restlichen Tag.
Die optionale Divisionen-Lizenz kann dieses Limit erweitern und schaltet außerdem zusätzliche Belohnungen frei.
Damit belohnt das System vor allem regelmäßiges Spielen. Ein einzelner langer Abend kurz vor Saisonende ersetzt nicht zwangsläufig eine Woche mit sinnvoll verteilten Matches.
Nicht alle Angriffe am ersten Tag verbrauchen
Genau hier liegt wahrscheinlich der wichtigste Tipp des gesamten Guides.
Eine Divisionssaison dauert sieben Tage. Wer sofort alle verfügbaren Angriffe verbrät, hat zwar schnell Rating aufgebaut, verliert später aber einen Teil seiner Reaktionsmöglichkeiten.
Erfahrene Spieler beobachten laut Entwickler-Guide die Bewegung innerhalb der Rangliste und sparen sich einen Teil ihrer Angriffe für die entscheidenden letzten Tage auf.
Das ist im Grunde dieselbe Lektion, die LUDUS schon beim Mergen vermittelt: Eine verfügbare Aktion muss nicht sofort ausgeführt werden.
Beim Merge wartet man vielleicht auf ein besser gefülltes Board. In den Divisionen wartet man eventuell auf einen günstigeren Gegner oder auf den Moment, an dem wenige Ratingpunkte über den Aufstieg entscheiden.
Ein starkes Deck reicht in Divisionen allein nicht
Damit wird auch deutlich, warum die Divisionen als fortgeschrittener Spielmodus funktionieren.
Ein hoher Kartenlevel hilft natürlich. Ein starker Account ebenfalls. Trotzdem hängt der Erfolg stärker davon ab, wie Angriffe verteilt werden, welche Gegner ausgewählt werden und ob das Verteidigungsdeck seinen Job erfüllt.
Dazu kommen Raub, Vergeltung und die Ranglistenbewegung während der Woche.
Das macht den Modus für aktive Spieler deutlich anspruchsvoller als den normalen Arena-Fortschritt. Wer nur gelegentlich ein Duell startet, dürfte hier schneller zurückfallen.
Welche Belohnungen gibt es in den Divisionen?
Am Ende einer Saison richtet sich die Belohnung nach deiner Platzierung in der Divisionsrangliste.
Zu den Rewards gehören unter anderem Währung für den Divisions-Shop, weitere In-Game-Gegenstände und sogar besondere Schriftarten für die Accountseite. Mit einer Divisionen-Lizenz lässt sich zusätzlich eine spezielle Divisionen-Truhe freischalten.
Das dürfte für Spieler interessant werden, die ihren Account ohnehin langfristig ausbauen. Die Divisionen sind damit zugleich Wettbewerb und zusätzliche Progressionsquelle.
Vom Anfänger-Guide zum Endgame-Ziel
Für mich ist das gerade noch ein Ziel am Horizont. Mit Arena 4 bin ich selbst noch ein gutes Stück von den erforderlichen 3.600 Wertungspunkten entfernt.
Das macht den Modus aber eigentlich interessanter. Man sieht schon früh, dass LUDUS nach den ersten Arenen noch weitere Systeme aufbaut. Anfangs beschäftigt man sich damit, wann ein Merge sinnvoll ist und welche Helden überhaupt ins Deck gehören. Später geht es darum, mehrere Decks für unterschiedliche Aufgaben zu bauen und seine Aktionen über eine ganze Woche zu planen.
Wer aktiv spielt, hat damit nach den Arenen einen klaren nächsten Meilenstein.
Und wenn ich irgendwann tatsächlich bei 3.600 Wertungspunkten angekommen bin, schauen wir uns an, wie gut die Tipps des Entwicklerteams in der Praxis funktionieren.
Transparenz: Der Guide zu den Divisionen wurde Check-App vorab von der für LUDUS zuständigen PR zur Verfügung gestellt. Die zusätzlichen Angaben zu Freischaltung, Saison, Auf- und Abstieg sowie den Divisionsmechaniken stammen direkt aus der deutschen Ingame-Wissensdatenbank von LUDUS.



