Aniimo macht es neuen Spielern nicht gerade leicht. Auf den ersten Blick sieht alles erstaunlich vertraut aus: eine große offene Welt, niedliche Kreaturen, Kämpfe, Sammeln, Quests und natürlich die unvermeidliche Frage, welches Aniimo man unbedingt im eigenen Team haben möchte. Doch schon nach den ersten Stunden zeigt sich, dass unter dieser hübschen Oberfläche deutlich mehr Systeme stecken, als man zunächst vermuten würde. Plötzlich geht es nicht mehr nur darum, ein neues Aniimo zu entdecken und einzufangen. Wetter, Tageszeit, Regionen, Qualität, Forschung, Entwicklungsmaterialien, Ausrüstung, Fähigkeiten und tägliche Aktivitäten greifen ineinander.
Genau darin liegt gleichzeitig die Stärke und das Problem von Aniimo. Das Spiel gibt einem ziemlich viele Möglichkeiten, erklärt aber nicht immer sofort, welche davon wirklich wichtig sind. Wer einfach nur der Hauptgeschichte hinterherläuft, kann zwar eine ganze Weile vorankommen, übersieht dabei aber leicht Mechaniken, die später viel Zeit sparen. Andere Spieler verbringen dagegen eine halbe Stunde auf der Karte und fragen sich, was all die Symbole eigentlich bedeuten.
Und dann passiert etwas, das vermutlich fast jeder Aniimo-Spieler irgendwann erlebt: Man fängt dieselbe Kreatur zum fünften, zehnten oder zwanzigsten Mal und fragt sich, warum man das eigentlich macht. Kurz darauf ist der eigene Speicher voller Aniimo, irgendein Gegner plötzlich erstaunlich stark und für die Entwicklung des Lieblings-Aniimo fehlt natürlich genau das Material, das man bisher ignoriert hat.
Aniimo ist deshalb weniger ein Spiel, das man möglichst schnell durchrennen sollte, als eines, dessen Systeme man nach und nach verstehen muss. Viele Mechaniken belohnen Spieler sogar ausdrücklich dafür, regelmäßig zurückzukehren, Regionen erneut zu besuchen oder dieselben Arten mehrfach zu fangen. Das ist kein unwichtiges Detail, sondern gehört zum Kern des Spiels.
Wer gerade mit Aniimo beginnt oder nach den ersten Stunden das Gefühl hat, noch nicht ganz zu verstehen, was er eigentlich priorisieren sollte, findet hier die wichtigsten Tipps für den Einstieg. Dabei geht es nicht darum, jeden Menüpunkt bis ins letzte Detail auseinanderzunehmen. Viel wichtiger ist die Frage: Was sollte man früh wissen, damit Aniimo nicht unnötig kompliziert wird?
In diesem Artikel20 Abschnitte
Astra und Idilia erfüllen völlig unterschiedliche Aufgaben
Eine der ersten Grundlagen ist die Trennung der Spielwelt. Astra ist gewissermaßen das organisatorische Zentrum. Hier befinden sich NPCs, Händler und verschiedene Systeme, auf die man regelmäßig zurückgreifen wird.
Idilia ist dagegen die eigentliche Abenteuerwelt. Hier erkundet ihr Regionen, erfüllt Missionen, entdeckt neue Aniimo und versucht natürlich, sie einzufangen.
Es lohnt sich deshalb, Astra nicht einfach als Ort abzuhaken, den man nach der Einführung möglichst schnell verlässt. Bestimmte Händler und Funktionen machen regelmäßige Besuche sinnvoll. Idilia wiederum sollte man nicht nur als Kulisse zwischen zwei Hauptmissionen betrachten. Ein erheblicher Teil des Fortschritts entsteht gerade dadurch, dass man sich abseits des direkten Missionsweges umsieht.
Schaut regelmäßig bei den Händlern vorbei
Aniimo besitzt mehrere NPC-Shops, die unterschiedliche Waren anbieten. Gerade der mysteriöse Händler ist interessant, weil sein Angebot regelmäßig wechselt und dort wichtige Ressourcen auftauchen können.
Dazu gehören unter anderem Fangkapseln und Materialien, die ihr später für die Entwicklung eurer Aniimo gebrauchen könnt. Gerade am Anfang ist die Versuchung groß, die verschiedenen Währungen möglichst unangetastet zu lassen. Das ist nicht grundsätzlich falsch. Gleichzeitig sollte man wichtige Ressourcen aber nicht ignorieren, nur weil man sie noch nicht sofort benötigt.
Wer Missionen erledigt und die Welt erkundet, erhält regelmäßig Credits und weitere Belohnungen. Ein gelegentlicher Blick in die Shops gehört deshalb zur Routine.
Praktisch ist außerdem, dass euch das Spiel zu vielen Händlern direkt führen beziehungsweise in deren Nähe teleportieren kann. Ihr müsst euch also nicht jedes Geschäft auf der Karte merken.
Events sind keine Nebensache
Neben der normalen Erkundung besitzt Aniimo verschiedene zeitlich begrenzte Events. Diese können zusätzliche Ressourcen, Währungen oder besondere Varianten von Aniimo bieten.
Gerade deshalb sollte der Event-Bereich regelmäßig kontrolliert werden. Manche Aktivitäten laufen eher passiv ab, andere verlangen konkrete Aktionen in der Spielwelt. Hinzu kommen zeitabhängige Ereignisse, die beispielsweise nur zu bestimmten Tageszeiten stattfinden.
Das Entscheidende daran: Wer Events komplett ignoriert, verzichtet nicht nur auf etwas Bonusmaterial. Teilweise hängen daran Inhalte und Varianten, die man auf normalem Wege nicht genauso leicht bekommt.
Aniimo entwickelt dadurch recht schnell eine kleine tägliche Routine. Shops prüfen, Events ansehen, Tagesaufgaben erledigen und danach entscheiden, worauf man sich konzentrieren möchte.
Die Aniimo-Karte sieht schlimmer aus, als sie ist
Wer die vollständige Karte von Aniimo zum ersten Mal öffnet, bekommt zunächst eine beeindruckende Menge Symbole präsentiert. Teleporter, Rätsel, Sammelpunkte, Truhen, Kreaturen, Gebiete und weitere Markierungen überlagern sich.
Das wirkt chaotisch, muss es aber nicht bleiben.
Der wichtigste Trick besteht darin, die Kartenfilter zu benutzen. Nicht benötigte Kategorien lassen sich ausblenden. Wer beispielsweise gerade keine Truhen sucht, kann deren Symbole entfernen. Wer bestimmte Rätsel bereits erledigt hat, braucht auch diese nicht permanent auf der Karte zu sehen.
Dadurch wird aus einer überladenen Übersicht ziemlich schnell ein brauchbares Werkzeug.
Besonders interessant ist die Karte bei der Suche nach bestimmten Aniimo. Habitate lassen sich anzeigen, sodass ihr sehen könnt, in welchen Regionen eine gesuchte Art auftaucht. Allerdings bedeutet ein passendes Gebiet noch lange nicht, dass das gewünschte Aniimo dort gerade tatsächlich herumläuft.
Denn hier kommen Wetter und Tageszeit ins Spiel.
Wetter ist in Aniimo regional
Eine besonders interessante Mechanik ist das Wettersystem. Nicht die gesamte Welt besitzt gleichzeitig dasselbe Wetter. Stattdessen können unterschiedliche Regionen verschiedene Bedingungen haben.
Während in einem Gebiet die Sonne scheint, kann es wenige Kilometer weiter regnen oder stürmen. Bestimmte Aniimo erscheinen nur unter den passenden Bedingungen.
Wenn ihr also ein Habitat erreicht und das gesuchte Aniimo nicht finden könnt, muss das nicht bedeuten, dass ihr am falschen Ort seid. Möglicherweise stimmt lediglich das Wetter nicht.
Noch interessanter wird dieses System durch die Multiplayer-Komponente: Die Wetterbedingungen können sich offenbar zwischen Spielern unterscheiden. Während es in eurer Welt sonnig ist, kann es bei einem Freund in derselben Region regnen.
Damit bekommt das gemeinsame Spielen einen praktischen Nutzen. Fehlt euch ein Aniimo, das nur bei Regen erscheint, kann sich ein Besuch in der Welt eines Freundes lohnen.
Die Tageszeit könnt ihr selbst verändern
Beim Wetter müsst ihr auf die richtigen Bedingungen warten oder eine andere Spielwelt nutzen. Bei der Tageszeit seid ihr deutlich flexibler.
Aniimo erlaubt es, die Uhrzeit zu verändern. Dadurch könnt ihr gezielt Morgen, Tag, Abend oder Nacht einstellen.
Das ist wichtig, weil einige Aniimo nur zu bestimmten Zeiten erscheinen. Wer ein nachtaktives Aniimo sucht, muss deshalb nicht tatsächlich bis zum Abend warten.
Bevor ihr also minutenlang erfolglos durch ein Habitat lauft, lohnt sich immer ein Blick auf die Bedingungen der gesuchten Kreatur.
Fangt ruhig mehrere Exemplare desselben Aniimo
Bei vielen Sammelspielen entsteht schnell der Reflex: Habe ich schon, brauche ich nicht noch einmal.
Bei Aniimo funktioniert das nur bedingt.
Mehrfachfänge sind Teil des Systems. Nachdem ihr Aniimo gefangen habt, könnt ihr sie an der Forschungsstation registrieren beziehungsweise untersuchen lassen. Dabei wird ihre Qualität bewertet.
Nicht jedes Exemplar derselben Art ist gleich gut. Manche eignen sich kaum für ernsthafte Kämpfe, während bessere oder perfekte Varianten erheblich interessanter für das eigene Team werden können.
Dazu kommt der Forschungsfortschritt. Wiederholte Fänge sind deshalb nicht automatisch nutzlos.
Früher oder später entsteht allerdings ein anderes Problem: Der verfügbare Platz ist begrenzt. Ihr könnt nicht unbegrenzt Aniimo sammeln. Irgendwann müsst ihr schwächere oder nicht mehr benötigte Exemplare aussortieren.
Die Forschungsstation sollte zur festen Routine gehören
Nach einer längeren Fangrunde einfach weiterzuspielen, ist deshalb keine besonders gute Idee. Stattdessen sollte die Forschungsstation regelmäßig besucht werden.
Dort erfahrt ihr erst, welche Qualität die neu gefangenen Aniimo tatsächlich besitzen. Gleichzeitig kann die Registrierung weitere Fortschritte und Belohnungen bringen.
Vor allem verhindert sie, dass ihr eure Sammlung mit Kreaturen füllt, deren tatsächlichen Wert ihr noch gar nicht kennt.
Ein neu gefangenes Aniimo sieht schließlich nicht automatisch besser aus als das Exemplar, das bereits im Team steckt. Erst die Bewertung macht den Vergleich sinnvoll.
Verschwendet seltene Fangkapseln nicht
Aniimo bietet unterschiedliche Fangkapseln mit verschiedenen Fangchancen.
Eine angenehme Besonderheit: Wer eine Kapsel schlicht daneben wirft, verliert sie nicht automatisch. Sie kann zurückkehren. Scheitert dagegen ein tatsächlicher Fangversuch am Aniimo, kann die eingesetzte Kapsel verbraucht sein.
Besonders hochwertige Kapseln sollte man deshalb nicht gedankenlos für gewöhnliche Kreaturen verwenden.
Einige seltene Varianten sind besonders wertvoll, weil sie den Fang erheblich verbessern beziehungsweise ein besonders hochwertiges Ergebnis ermöglichen können. Genau diese Ressourcen werden später wesentlich interessanter als während der ersten Spielstunden.
Das klassische Gaming-Problem gilt also auch hier: Nur weil man den seltenen Gegenstand jetzt benutzen könnte, bedeutet das noch lange nicht, dass man ihn jetzt benutzen sollte.
Kampf-Aniimo und Erkundungs-Aniimo sind nicht dasselbe
Aniimo trennt verschiedene Aufgaben stärker voneinander, als es zunächst wirkt.
Es gibt Kreaturen für den Kampf und Aniimo, die bei der Erkundung bestimmte Bewegungsarten ermöglichen. Dazu gehören Klettern, Fliegen und Schwimmen.
Euer eigener Charakter übernimmt diese Aktionen nicht einfach selbst. Stattdessen benötigt ihr passende Aniimo.
Dabei spielen sogar unterschiedliche Fähigkeitsstufen eine Rolle. Ein Aniimo mit einer höheren Stufe kann seine jeweilige Bewegungsart besser beherrschen. Beim Fliegen gibt es beispielsweise einen deutlichen Unterschied zwischen einfachem Gleiten und richtigem Fliegen.
Ihr solltet deshalb nicht nur fragen: „Ist dieses Aniimo stark?“
Die bessere Frage lautet manchmal: „Was kann ich damit in der Welt machen?“
Mehrere Kampfteams sind sinnvoll
Für Kämpfe könnt ihr unterschiedliche Formationen zusammenstellen. Das ist spätestens dann wichtig, wenn das Elementesystem stärker ins Gewicht fällt.
Nicht jedes Aniimo ist gegen jeden Gegner gleich effektiv. Bestimmte Elemente besitzen Vorteile und Nachteile gegenüber anderen.
Ein einziges überleveltes Lieblingsteam löst deshalb nicht zwangsläufig jedes Problem.
Wer mehrere brauchbare Aniimo entwickelt, gewinnt mehr Flexibilität. Gerade bei stärkeren Gegnern und späteren Duellen kann die richtige Zusammenstellung wichtiger sein als einige zusätzliche Level.
Aniimo stärker machen: Level allein reicht nicht
Der Fortschritt eines Aniimo besteht aus mehreren Ebenen. Ihr könnt Erfahrung investieren und das Level erhöhen, doch damit endet die Entwicklung nicht.
Zusätzlich existieren Trainings- und Verbesserungssysteme. Fähigkeiten lassen sich auswählen und teilweise austauschen. Sterne beziehungsweise Entwicklungsstufen erhöhen verschiedene Werte wie Verteidigung oder Regeneration. Weitere Verbesserungen können Angriff, Gesundheit oder andere Eigenschaften stärken.
Hinzu kommen ausrüstbare Gegenstände, die zusätzliche Boni geben und ebenfalls verbessert werden können.
Damit entsteht ein ziemlich umfangreiches Progressionssystem. Wer bei einem schwierigen Gegner hängen bleibt, sollte deshalb nicht automatisch stundenlang Erfahrung farmen. Manchmal steckt die deutlich einfachere Verbesserung in einem bisher ignorierten Menü.
Für Entwicklungen braucht ihr die richtigen Alpha-Gegner
Bestimmte Entwicklungsmaterialien bekommt ihr durch Kämpfe gegen starke Aniimo beziehungsweise Alpha-Gegner, die über die Karte verteilt sind.
Diese Gegner liefern je nach Typ unterschiedliche Ressourcen. Wer ein bestimmtes Aniimo entwickeln möchte, sollte deshalb zunächst prüfen, welches Material benötigt wird und welcher Gegner dieses Material fallen lässt.
Das spart erheblich mehr Zeit, als wahllos starke Gegner zu bekämpfen und darauf zu hoffen, irgendwann zufällig das richtige Item zu erhalten.
Die Alpha-Kämpfe bringen neben Entwicklungsmaterialien außerdem weitere Ressourcen und Erfahrung und sind damit ein wichtiger Bestandteil des Fortschritts.
Prismana machen das Fangen deutlich interessanter
Eine der Mechaniken, die erst mit zunehmender Spielzeit spannend wird, hängt mit den sogenannten Nutrition-Punkten der Regionen zusammen.
Dort könnt ihr durch zuvor ausgeführte Fänge besondere Begegnungen auslösen. Innerhalb eines begrenzten Zeitfensters erscheinen mehrere Aniimo, die ihr möglichst vollständig fangen solltet.
Das Spiel will hier ausdrücklich, dass ihr viele Exemplare fangt.
Dadurch baut sich eine Chance auf besondere Prismana auf. Wer auf eine solche seltene Variante hofft, muss die Mechanik deshalb wiederholt nutzen.
Interessant ist dabei erneut der Mehrspieler-Aspekt. Werden diese Aktivitäten gemeinsam mit Freunden ausgeführt, können auch andere Spieler davon profitieren, ohne sämtliche eigenen Versuche beziehungsweise Ressourcen einsetzen zu müssen.
Aniimo belohnt Kooperation an dieser Stelle also nicht nur kosmetisch, sondern ganz konkret.
Hauptmission, Weltmission und Motorhome nicht durcheinanderwerfen
Aniimo besitzt verschiedene Arten von Aufgaben. Neben der eigentlichen Geschichte gibt es zusätzliche Missionen in der Welt sowie Aufgaben rund um das eigene Zuhause beziehungsweise Motorhome.
Gerade die Nebenmissionen sollte man nicht grundsätzlich ignorieren. Sie liefern Erfahrung, Credits und Ressourcen, die später für andere Systeme benötigt werden.
Das Motorhome wiederum ist praktisch ein eigenes kleines Spielsystem mit Basis, Farm und arbeitenden Aniimo. Wer sich damit genauer beschäftigen möchte, findet bei uns bereits einen eigenen Guide dazu: Aniimo Motor Home erklärt: So funktionieren Farm, Basis und deine arbeitenden Aniimo.
Damit wird auch deutlich, weshalb Aniimo anfangs so schnell überwältigend wirken kann. Neben Kämpfen, Sammeln und Erkundung läuft im Hintergrund noch ein zusätzliches Aufbau- und Managementsystem.
Die Hauptgeschichte blockiert irgendwann euren weiteren Levelaufstieg
Ein wichtiger Punkt für Spieler, die gerne zuerst die gesamte Karte erkunden: Bestimmte Fortschrittsstufen sind an die Hauptgeschichte gekoppelt.
Irgendwann könnt ihr nicht einfach unbegrenzt weiterleveln. Dann muss zunächst eine entsprechende Hauptaufgabe abgeschlossen werden.
Dazu gehören unter anderem Duelle gegen NPCs. Nach erfolgreichen Prüfungen kann der nächste Fortschrittsabschnitt freigeschaltet werden.
Wenn eure Erfahrung also scheinbar plötzlich nicht mehr den erwarteten Fortschritt bringt, solltet ihr zuerst überprüfen, ob eine Hauptmission auf euch wartet.
Vergesst die Fähigkeiten eures eigenen Charakters nicht
Nicht nur Aniimo besitzen Fähigkeiten. Auch der eigene Charakter schaltet Talente frei.
Dazu gehören praktische Bewegungsoptionen wie das Hoverboard, aber auch Fähigkeiten für Kämpfe und Erkundung.
Einige davon sind besonders nützlich, weil sie nicht einfach nur zusätzlichen Schaden verursachen. Bestimmte Fähigkeiten werden für Rätsel oder Interaktionen in der Spielwelt gebraucht. Andere können Gegner betäuben, Aniimo verstärken oder in schwierigen Situationen beim Wiederbeleben helfen.
Da nur eine begrenzte Anzahl gleichzeitig aktiv sein kann, lohnt es sich, die Zusammenstellung gelegentlich an die aktuelle Aufgabe anzupassen.
Macht zumindest die wichtigsten täglichen Aktivitäten
Wie viele moderne Online-Spiele besitzt auch Aniimo tägliche Aufgaben.
Wer nicht jeden Tag eine Stunde spielen möchte, muss daraus natürlich keine Wissenschaft machen. Die täglichen Aktivitäten sind aber eine vergleichsweise einfache Quelle für Erfahrung und weitere Belohnungen.
Dazu können auch Eier gehören, aus denen wiederum Aniimo hervorgehen.
Gerade wenn euch nur wenig Zeit zur Verfügung steht, können die Daily Activities deshalb sinnvoller sein als zielloses Herumlaufen in einer bereits weitgehend erkundeten Region.
Spielerhinweise auf der Karte können tatsächlich helfen
Auf der Karte tauchen Markierungen anderer Spieler auf. Diese enthalten kleine Hinweise zu Orten, Rätseln oder interessanten Entdeckungen.
Das klingt zunächst nach einem netten Gimmick, kann aber überraschend praktisch sein.
Wenn ihr bei einem Rätsel festhängt oder nicht versteht, was an einem bestimmten Ort getan werden soll, lohnt sich ein Blick auf vorhandene Hinweise.
Ihr könnt umgekehrt auch selbst Nachrichten hinterlassen. Dabei werden vorgegebene Begriffe und Satzbausteine verwendet, wodurch keine völlig freie Texteingabe notwendig ist.
Die Hinweise bleiben außerdem nicht für immer bestehen, sondern werden erneuert. Dadurch soll die Karte nicht irgendwann vollständig mit uralten Nachrichten überzogen sein.
Der wichtigste Aniimo-Tipp: Nicht alles gleichzeitig machen
Aniimo besitzt bereits zum Start erstaunlich viele miteinander verbundene Systeme. Genau deshalb entsteht schnell das Gefühl, irgendetwas zu verpassen.
Das ist aber der falsche Ansatz.
Ihr müsst nicht gleichzeitig perfekte Aniimo züchten beziehungsweise fangen, sämtliche Events abschließen, jede Region zu 100 Prozent erkunden, alle Alpha-Gegner besiegen, das Motorhome perfektionieren und nebenbei noch jede tägliche Aufgabe erledigen.
Für die ersten Stunden reicht ein deutlich einfacherer Rhythmus: Folgt der Geschichte, erkundet die Gebiete auf dem Weg, fangt interessante Aniimo ruhig mehrfach und lasst sie regelmäßig untersuchen. Schaut zwischendurch in die Events und Tagesaufgaben und gewöhnt euch daran, die Karte gezielt zu filtern.
Später könnt ihr euch immer noch intensiver mit Prismana, perfekten Exemplaren, Entwicklungsmaterialien und optimierten Teams beschäftigen.
Gerade darin könnte langfristig der Reiz von Aniimo liegen. Das Spiel ist nicht einfach nur eine Jagd nach immer neuen Kreaturen. Die eigentliche Schleife besteht aus Entdecken, Fangen, Bewerten, Aussortieren, Verbessern und erneutem Erkunden.
Am Anfang sieht man vor allem eine große Welt voller Aniimo. Nach einigen Stunden beginnt man dagegen zu sehen, wie viele kleine Systeme unter dieser Welt miteinander verbunden sind. Und ab diesem Moment wird die Karte nicht mehr kleiner – aber deutlich verständlicher.


