Clash of Critters Tier List: Dolphie wird zu Aquarel – und könnte für Horde Invasion Season 2 sehr stark werden

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Mit Dolphie kommt ein Tatari, der mit jeder Evolution interessanter wird

Bei neuen Tataris in Clash of Critters lässt sich die eigentliche Stärke oft nicht an Tier 1 erkennen. Manche Einheiten wirken sofort stark und verlieren später an Bedeutung. Andere starten unscheinbar und bekommen erst mit Tier 2 oder Tier 3 genau die Fähigkeiten, die sie für Horde Invasion, Bosse oder längere Kämpfe relevant machen. Dolphie gehört nach den bisherigen Eindrücken ziemlich eindeutig zur zweiten Gruppe.

Auf Tier 1 ist der neue Wasser-Tatari bereits brauchbar. Er heilt, verteilt Damage Boosts und nutzt eine Welle, die zwischen Gegnern und Verbündeten hin- und zurückläuft. Das ist nett, reicht aber noch nicht für die absolute Spitze der Tier List. Ab Tier 2 verändert sich das Bild deutlich. Dann kommt eine größere Welle hinzu, die nicht nur mehrere Bereiche erfasst, sondern Heilung, Damage Boost und Damage Reduction miteinander kombiniert. Auf Tier 3 entwickelt sich Dolphie schließlich zu Aquarel, und genau dort könnte aus einer soliden Support-Einheit ein neuer Bestandteil der Horde-Invasion-Meta werden.

Das passt zur Entwicklung, die wir zuletzt bei der Horde Invasion in Clash of Critters gesehen haben. Dort reicht es längst nicht mehr, einfach fünf starke Damage Dealer auf das Feld zu setzen. Buffs, Heilung, Damage Reduction, Boss-Fokus und kontrollierte Flächeneffekte entscheiden inzwischen mindestens genauso stark über den Score. Unsere letzte Horde-Invasion-Meta mit Wave Flutter, Cheer Leader, Sunflower, Frog, Mantis und Beetle hat genau das gezeigt: Je länger die Runs werden, desto wichtiger wird die Kombination verschiedener Rollen.

Dolphie beziehungsweise Aquarel bringt genau in diese Struktur etwas Neues. Die Einheit soll nicht allein den höchsten Schaden produzieren. Sie verstärkt das Team, hält es länger am Leben und kann diese Effekte über größere Bereiche verteilen. Dazu kommt, dass sich die Welle mit zunehmender Evolution immer häufiger auslösen lässt. Sollte sich das im Live-Betrieb so bestätigen, könnte Aquarel eine dieser Einheiten werden, die auf dem Papier zunächst weniger spektakulär wirkt als ein großer Boss-DPS, im Hintergrund aber den ganzen Run stabiler macht.

Die folgende Einordnung basiert noch teilweise auf Pioneer-Erfahrungen. Gerade bei einem neuen Tatari und vor Horde Invasion Season 2 können sich Werte, Buffs oder Interaktionen noch ändern. Trotzdem zeichnet sich bereits ein recht klares Bild ab: Dolphie wird mit jeder Evolution stärker, während gleichzeitig einige ältere Tataris in der Tier List neu bewertet werden müssen.

Dolphie auf Tier 1: guter Support, aber noch keine Pflicht

Auf Tier 1 landet Dolphie ungefähr im Bereich zwischen B und A. Die wichtigste Fähigkeit ist eine kleine Welle, die einen Gegner trifft und anschließend zurückläuft. Verbündete, durch die diese Welle läuft, erhalten einen Stack Damage Boost und werden zusätzlich geheilt.

Das Interessante daran ist die Bewegung der Welle. Je näher die Gegner kommen, desto kürzer wird der Weg zwischen den Einheiten. Dadurch kann die Welle schneller hin und her laufen und entsprechend schneller neue Buff-Stacks aufbauen. Maximal sind fünf Stacks möglich. Gleichzeitig gibt es einen Decay, die Buffs bleiben also nicht dauerhaft bestehen.

Dadurch entsteht schon auf Tier 1 eine ungewöhnliche Support-Mechanik. Dolphie möchte nicht einfach hinten stehen und alle paar Sekunden einen festen Buff auslösen. Seine Wirkung hängt davon ab, wie die Gegner stehen und wie häufig die Welle durch die eigenen Einheiten läuft.

Für eine S-Tier-Bewertung reicht das zunächst nicht. In der frühen Phase sind starke Damage Dealer oft wichtiger. Dazu kommt, dass Cheerling beziehungsweise Cheer Leader eine deutlich breitere Heilung liefern kann. Wer noch nicht viele entwickelte Tataris besitzt, bekommt aus solchen klassischen Support-Einheiten oft schneller einen spürbaren Vorteil.

Trotzdem sollte man Dolphie nicht unterschätzen. Gerade wenn bereits einige Sterne vorhanden sind, kann der neue Tatari in Richtung A-Tier rutschen. Das Problem ist weniger die Fähigkeit selbst als die Konkurrenz.

Der Raccoon bleibt auf Tier 1 extrem stark

Der Raccoon bleibt auf Tier 1 weiterhin eine der interessantesten Einheiten. Seine kleinen Helfer bewegen sich zurück, verteilen Buffs und sorgen gleichzeitig für Heilung auf benachbarten Positionen. Dazu kommt ordentlicher eigener Schaden.

Im direkten Vergleich wirkt das Paket momentan etwas kompletter als bei Dolphie. Der Raccoon liefert schon früh mehr Eigenleistung und benötigt weniger spezielle Positionierung, um effektiv zu funktionieren. Deshalb bleibt er auf Tier 1 im S-Tier, während Dolphie zunächst darunter eingeordnet wird.

Auch der Polar Bear bleibt im A-Tier. Cavi Zap kann dort ebenfalls bestehen. Für Spieler mit begrenzten Ressourcen heißt das vor allem: Tier 1 ist momentan recht breit aufgestellt. Dolphie ist interessant, aber noch kein Tatari, für den man alles andere liegen lassen muss.

Das ändert sich mit der nächsten Evolution.

Bubbles auf Tier 2 wird deutlich stärker

Auf Tier 2 bekommt Dolphie seine entscheidende Erweiterung. Aus der normalen Welle wird regelmäßig eine größere Mega Wave. Nach jeweils vier Angriffen wird dieser Effekt ausgelöst.

Diese Welle verteilt weiterhin Heilung und Damage Boost, bringt jetzt aber zusätzlich Damage Reduction mit. Damit verändert sich die Rolle des Tataris deutlich. Er hilft nicht mehr nur beim Austeilen und Regenerieren von Schaden, sondern reduziert gleichzeitig den Schaden, den das Team einstecken muss.

Noch wichtiger ist die Reichweite. Die Mega Wave scheint mehrere Reihen und drei Lanes gleichzeitig erfassen zu können. Je nach genauer Interpretation der Positionierung könnten inklusive der eigenen Reihe insgesamt bis zu vier Reihen betroffen sein. Das muss sich im Live-Betrieb noch sauber bestätigen, aber schon die bisher sichtbare Fläche ist deutlich größer als auf Tier 1.

Damit wird Bubbles für Horde Invasion sofort interessanter. Dort stehen viele Tataris eng zusammen, Buffs können mehrere wichtige Damage Dealer gleichzeitig erreichen und jede Form von Damage Reduction wird in späteren Wellen wertvoll.

Deshalb landet die Tier-2-Version mindestens im A-Tier. S-Tier wäre durchaus möglich, wäre aber aktuell etwas früh. Der Tatari ist noch neu und die endgültige Wirkung in Season 2 muss sich erst zeigen.

Aquarel auf Tier 3 könnte zum neuen S-Tier-Tatari werden

Richtig spannend wird es mit Aquarel, der Tier-3-Entwicklung von Dolphie. Hier wird die große Welle nicht mehr erst nach vier Angriffen ausgelöst, sondern bereits nach zwei Angriffen.

Damit steigt die Frequenz der wichtigsten Fähigkeit massiv. Das Team bekommt schneller neue Damage-Boost-Stacks, wird häufiger geheilt und profitiert öfter von Damage Reduction. Genau das könnte Aquarel zu einem der stärksten Support-Tataris im Spiel machen.

Die Kombination ist ungewöhnlich komplett. Viele Einheiten haben eine klare Spezialität. Manche heilen, andere buffen, andere reduzieren Schaden. Aquarel packt mehrere dieser Funktionen in dieselbe Fähigkeit und verteilt sie gleichzeitig über mehrere Lanes.

Ein Limit gibt es trotzdem. Für die Fähigkeit ist offenbar eine minimale Abklingzeit von etwa 2,5 Sekunden vorgesehen. Selbst wenn Gegner sehr nah stehen und die Welle dadurch theoretisch extrem schnell zurückkehren könnte, lässt sich der Effekt also nicht unbegrenzt beschleunigen.

Das ist aus Balancing-Sicht nachvollziehbar. Ohne ein solches Limit könnte Aquarel bei dicht stehenden Gegnern möglicherweise dauerhaft Buffs und Heilung stapeln. Schon mit der Begrenzung wirkt das Kit aber stark genug für eine vorläufige S-Tier-Einstufung.

Aquarel könnte perfekt zur Horde Invasion passen

Besonders interessant wird Aquarel mit Blick auf Horde Invasion Season 2. Dort sind Support-Tataris schon jetzt entscheidend. Cheer Leader liefert Heilung und Buffs, Sunflower unterstützt mit weiteren Verstärkungen, Wave Flutter kontrolliert Gegner mit Slow und Sleep.

Aquarel könnte sich genau zwischen diese Rollen schieben. Die Einheit bringt keine klassische Crowd Control mit, verbessert aber gleichzeitig Offensive und Defensive. In langen Wellen ist das extrem wertvoll.

Noch spannender wird die Kombination mit dem Raccoon. Beide Tataris arbeiten mit Heilung und Buffs, aber über unterschiedliche Mechaniken. Wenn sich die Effekte sauber stapeln, könnte daraus eine neue Support-Kombination für Season 2 entstehen.

Ob das tatsächlich zur neuen Meta wird, hängt allerdings von den angekündigten Buffs und Nerfs der zweiten Horde-Season ab. Gerade Cheerling und einige andere bekannte Einheiten werden angepasst. Deshalb wäre es zu früh, Aquarel schon jetzt als Pflicht-Tatari zu bezeichnen.

Das Potenzial ist aber eindeutig vorhanden.

Fishing Poles könnten für Dolphies Evolution wichtig werden

Wer Dolphie möglichst schnell entwickeln möchte, sollte auch die benötigten Evolutionsaufgaben im Blick behalten. Eine davon hängt offenbar mit Fishing zusammen. Deshalb kann es sinnvoll sein, vorhandene Fishing Poles nicht komplett zu verbrauchen, wenn Dolphie unmittelbar vor der Veröffentlichung steht.

Wer genügend Angelruten zurückhält, kann diese Aufgabe direkt nach dem Erscheinen des Tataris erledigen und dadurch schneller Richtung Tier 2 gehen. Danach bleiben noch andere Evolutionsanforderungen wie Food, die über die folgenden Tage erledigt werden können.

Das ist gerade bei einem Tatari wie Dolphie relevant, weil Tier 1 vermutlich nicht die Version ist, wegen der man ihn unbedingt haben möchte. Der große Sprung passiert auf Tier 2 und später noch einmal auf Tier 3. Wer ihn nutzen möchte, sollte daher von Anfang an auf die Evolution hinarbeiten.

Der Snake fällt aus dem S-Tier

Mit der neuen Tier List verändert sich auch die Bewertung einiger älterer Tataris. Besonders auffällig ist der Snake, der vom S-Tier nach unten rutscht.

Die Einheit ist weiterhin gut. Piercing, schnelle Treffer und die Zusammenarbeit mit Wave Flutter funktionieren. Das Problem ist eher die praktische Nutzung. Im Gold Rush spielt Snake offenbar keine große Rolle mehr, und auch in Horde Invasion gibt es Alternativen, die in entscheidenden Situationen besser funktionieren.

Besonders deutlich wird das im Vergleich mit Dun Beetle. Während Snake gegen normale Gegner und größere Gruppen stark sein kann, liefert Dun Beetle deutlich mehr Nutzen gegen Bosse. Genau diese Boss-Stärke ist in Horde Invasion extrem wertvoll.

Damit bleibt Snake ein guter Tatari, aber S-Tier sollte Einheiten vorbehalten sein, die in mehreren zentralen Spielmodi regelmäßig zur ersten Wahl gehören. Momentan erfüllt Snake diese Bedingung nicht ganz.

Season 2 könnte das noch einmal verändern, denn Snake soll dort einen Buff bekommen. Die Abstufung ist daher keine endgültige Aussage.

Owl steigt von B auf A

Beim Owl passiert das Gegenteil. Die Einheit steigt von B-Tier auf A-Tier.

Das liegt weniger an einer einzelnen neuen Fähigkeit als an zunehmender praktischer Nutzung. Owl taucht häufiger in erfolgreichen Formationen auf und funktioniert offenbar besser, als es die frühere Einordnung vermuten ließ.

Das ist bei Clash of Critters nicht ungewöhnlich. Manche Tataris sehen auf dem Papier mittelmäßig aus, zeigen ihren Wert aber erst, wenn Spieler bessere Formationen entwickeln und Synergien entdecken. Gerade Horde Invasion hat einige dieser Neubewertungen ausgelöst.

Owl scheint davon zu profitieren.

Raccoon bleibt auch auf Tier 3 stark

Der Raccoon hält sich auch auf Tier 3 weit oben. Besonders interessant ist seine 3×3-Angriffsfläche. Der Effekt muss dabei nicht exakt frontal beziehungsweise mittig zum Raccoon starten. Gegner können auch seitlich versetzt stehen und trotzdem von der Fläche erfasst werden.

Das macht ihn flexibler, als die reine Beschreibung zunächst vermuten lässt. Dazu kommen weiterhin Support-Effekte und ordentlicher eigener Schaden.

Dass inzwischen mehr Spieler den Raccoon in Horde Invasion verwenden, spricht ebenfalls für seine Qualität. Gerade zusammen mit Aquarel könnte hier eine interessante neue Support-Achse entstehen.

Unicorn oder Deer: Der Boss entscheidet

Eine der kontroverseren Tier-List-Fragen betrifft Unicorn und Deer. Beide können sehr starken Schaden liefern, funktionieren aber unterschiedlich.

Deer überzeugt gegen normale Gegner und größere Gruppen. Sein Piercing-Schuss durch eine Lane kann dort beeindruckende Werte erzeugen. Wer viele Mobs vor sich hat, bekommt aus Deer weiterhin enorm viel heraus.

Beim Boss-Schaden hat Unicorn jedoch einen klaren Vorteil. Direkte Vergleiche mit ähnlich entwickelten Tataris zeigen, dass Unicorn bei Bossen deutlich höher in der Schadensstatistik landen kann.

In einem Vergleich kamen beide Tataris mit vergleichbaren Star- und Food-Werten zum Einsatz. Unicorn erreichte dabei ungefähr 83 Millionen Schaden, Deer etwa 68 Millionen. Das ist kein universeller Benchmark, weil Positionierung und Kampfverlauf einen Einfluss haben. Der Unterschied bestätigt aber den grundlegenden Eindruck: Unicorn ist stärker auf Bosse ausgerichtet.

Gerade deshalb bleibt Unicorn im S-Tier.

Deer bleibt trotzdem ein starker Tatari

Die höhere Einstufung des Unicorn bedeutet nicht, dass Deer plötzlich schlecht wäre. Gegen normale Gegner kann Deer sogar stärker sein. In Mob-lastigen Kämpfen lagen beide Einheiten eng beieinander, teilweise stand Deer über Unicorn.

Das erinnert an die Situation bei Snake und Dun Beetle. Snake ist stärker gegen viele normale Gegner, Dun Beetle besser gegen Bosse. Bei Deer und Unicorn entsteht eine ähnliche Rollenverteilung.

Für die Horde Invasion spricht das trotzdem für Unicorn. Die problematischsten Momente entstehen häufig durch Bosse wie Worm oder andere extrem haltbare Gegner. Genau dort ist zusätzlicher Boss-DPS wichtiger als etwas mehr Schaden gegen normale Gegner.

Wer beide Tataris besitzt, muss sich übrigens nicht zwangsläufig entscheiden. In bestimmten Boss-Setups kann es sinnvoll sein, beide gleichzeitig einzusetzen.

Positionierung beeinflusst selbst den Schadensvergleich

Beim direkten Vergleich von Deer und Unicorn fällt außerdem auf, dass die Positionierung einen erheblichen Einfluss auf die Damage-Zahlen haben kann. Schon ein Tausch der Plätze kann verändern, welcher Tatari oben in der Statistik erscheint.

Das ist eine wichtige Erinnerung für Tier Lists allgemein. Die Position auf einer Rangliste sagt nicht automatisch, dass ein Tatari unter allen Bedingungen besser ist. Clash of Critters arbeitet stark mit Reichweiten, Lanes, Buff-Zonen, Auren und gegnerspezifischen Effekten.

Ein S-Tier-Tatari kann in der falschen Position schlechter funktionieren als ein A-Tier-Tatari, der perfekt eingesetzt wird.

Gerade bei Horde Invasion wird dieser Unterschied immer deutlicher.

Frog bleibt trotz Nerf interessant

Der Frog steht auf Tier 2 momentan eher im B-Bereich, hat sich in Horde Invasion aber als sehr nützlich erwiesen. Sein Flächenschaden, Burn und Slow funktionieren dort hervorragend gegen dicht auftretende Gegner.

Für Horde Invasion Season 2 ist allerdings ein Nerf angekündigt. Wie stark dieser ausfällt, muss sich zeigen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum eine allgemeine Tier List und eine Horde-Invasion-Tier-List nicht identisch sein können.

Ein Tatari kann über das gesamte Spiel betrachtet im B-Tier liegen und trotzdem in einem bestimmten Modus hervorragend funktionieren. Frog ist aktuell genau so ein Kandidat.

Silver Seer und Pyropon könnten eigentlich höher stehen

Auch Silver Seer ist ein Kandidat für eine spätere Aufwertung. Die Einheit spielt in Horde-Invasion-Formationen eine wichtige Rolle und könnte damit eigentlich höher einsortiert werden.

Ähnliches gilt für Pyropon. Der Tatari taucht häufiger in Horde Invasion auf und kann auch im Dojo sinnvoll sein. In normalen Chapters, Arena oder Gold Rush ist die Nutzung dagegen weniger eindeutig.

Genau solche Fälle machen eine universelle Tier List schwierig. Ein Tatari, der in zwei Spielmodi hervorragend funktioniert und in drei anderen kaum verwendet wird, lässt sich nicht sauber mit einer einzigen Note beschreiben.

Die Tier List sollte deshalb eher als Orientierung gelesen werden. Für Horde Invasion müssen manche Einheiten deutlich anders gewichtet werden als für Chapters oder Gold Rush.

Season 2 könnte die Tier List ohnehin wieder verändern

Die nächste große Unsicherheit sind die Balance-Änderungen in Horde Invasion Season 2. Mehrere Tataris bekommen Buffs, Nerfs oder spezielle Anpassungen für den Modus. Dadurch können Einheiten, die aktuell klar gesetzt sind, plötzlich an Bedeutung verlieren.

Cheerling wird angepasst. Frog soll einen Nerf bekommen. Snake bekommt offenbar einen Buff. Dazu kommt Dolphie beziehungsweise Aquarel als komplett neue Option.

Damit startet Season 2 unter anderen Bedingungen als die erste Horde-Season. Wer seine Formation einfach unverändert übernimmt, könnte schnell merken, dass bekannte Strategien nicht mehr exakt funktionieren.

Gerade deshalb ist Aquarel so spannend. Der Tatari kommt genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Support-Struktur der Horde Invasion ohnehin neu sortiert wird.

Dolphie gehört zu den interessantesten neuen Tataris

Nach dem ersten Eindruck ist Dolphie kein Tatari, der auf Tier 1 sofort alles verändert. Genau das macht seine Entwicklung aber interessant. Die Fähigkeiten werden mit jeder Evolution nicht nur stärker, sondern funktional breiter.

Tier 1 bringt Heilung und Damage Boost. Tier 2 ergänzt Damage Reduction und eine größere Fläche. Tier 3 verdoppelt praktisch die Frequenz der entscheidenden Mega Wave, weil sie bereits nach zwei Angriffen ausgelöst wird.

Das ist eine klare Progression. Man versteht sofort, warum man Dolphie weiterentwickeln möchte.

Gerade in einem Spiel, in dem manche Evolutionen hauptsächlich höhere Zahlen liefern, ist das ein gutes Konzept. Aquarel fühlt sich tatsächlich wie eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Spielidee an.

Aquarel könnte eine neue Horde-Invasion-Meta einleiten

Die entscheidende Frage wird sein, wie Aquarel zusammen mit bestehenden Support-Tataris funktioniert. Besonders die Kombination mit Raccoon, Cheer Leader und Wave Flutter dürfte interessant werden.

Wenn Damage Boosts und Damage Reduction effektiv genug stapeln, könnte Aquarel in Season 2 einen festen Platz bekommen. Wenn die Heilung dagegen zu gering ausfällt oder die 2,5-Sekunden-Abklingzeit den Effekt stärker begrenzt als erwartet, bleibt der Tatari vielleicht eher eine starke Alternative.

Auf dem Papier spricht momentan mehr für die erste Variante.

Damit wäre Aquarel einer dieser Tataris, bei denen man schon vor Tier 3 weiß, warum sich die Investition lohnen könnte. Wer genügend Ressourcen besitzt, kann Dolphie deshalb durchaus früh priorisieren. Gerade Spieler, die Horde Invasion ernsthaft spielen, sollten die Entwicklung beobachten.

Die Tier List wird damit erneut beweglicher. Owl steigt, Snake fällt etwas zurück, Unicorn bestätigt seine Boss-Stärke und mit Dolphie kommt eine Einheit hinzu, die auf Tier 1 noch unscheinbar startet und auf Tier 3 plötzlich ganz oben auftaucht. Genau solche Verschiebungen machen Clash of Critters aktuell interessant: Die stärksten Formationen sind noch längst nicht endgültig gefunden.

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