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Clash of Critters Horde Invasion F2P Guide: So kommst du auch mit niedrigen Tataris weit

10 Min. Lesezeit
In diesem Artikel13 Abschnitte

Horde Invasion funktioniert auch ohne voll ausgebauten Account

Die Horde Invasion in Clash of Critters sieht schnell nach einem Modus aus, bei dem Free-to-play-Spieler kaum mithalten können. Wer die stärksten Accounts betrachtet, sieht T3- und T4-Tataris, hohe Star-Level, eingespielte Formationen und Builds, die mit sehr spezifischen Synergien arbeiten. Für Spieler, die erst seit einigen Wochen dabei sind oder ihre Ressourcen bewusst sparen, ist das wenig hilfreich. Ein Meta-Build mit Tataris, die man selbst noch gar nicht besitzt, löst kein einziges Problem. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf einen deutlich schwächeren Account, bei dem das Tatari-Level um 109 liegt, nur neun Einheiten Tier 2 erreicht haben und der Rest noch auf Tier 1 steht.

Trotzdem lässt sich damit Horde Invasion sinnvoll spielen. Entscheidend ist, dass die Formation nicht versucht, eine T4-Meta billig zu kopieren, sondern mit den Werkzeugen arbeitet, die tatsächlich vorhanden sind. Statt Wave Flutter auf Tier 3, perfekter Support-Kette und mehreren spezialisierten Boss-DPS-Einheiten geht es zunächst um drei einfache Fragen: Wie bleibt die Front stehen, wie bekommt sie genug Heilung und wie zieht man gefährliche Bosse in eine Position, in der die stärksten verfügbaren Damage Dealer sie überhaupt erreichen? Einige der wichtigsten Mechaniken funktionieren auch mit niedrigen Tier- und Star-Leveln. Mask Fry kann Bosse positionieren, Cheerling hält die Formation am Leben und Mantis liefert gezielten Schaden. Darum herum baut man mit dem, was der eigene Account gerade hergibt.

Der neue Dolphie wäre natürlich eine starke Ergänzung für genau solche Formationen, weil Heilung und Buffs bereits früh hilfreich werden und sich die Einheit mit den Evolutionen deutlich weiterentwickelt. Wie stark Dolphie später als Aquarel werden könnte, haben wir bereits in unserer aktuellen Clash of Critters Tier List zu Dolphie und Aquarel eingeordnet. Für diesen F2P-Ansatz ist aber gerade interessant, dass es auch ohne Dolphie funktioniert.

Der F2P-Account braucht keine perfekte Meta

Der getestete Account besitzt nur neun Tier-2-Tataris, alles andere steht noch auf Tier 1. Damit fallen viele der klassischen Empfehlungen für Horde Invasion automatisch weg. Kein Tier-3-Wave-Flutter, kein fertiger Dolphie-Build und keine breite Auswahl hoch entwickelter Spezialisten. Das heißt aber nicht, dass die Formation improvisiert werden muss. Gerade mit begrenzten Ressourcen sollte jede Einheit eine klare Aufgabe haben.

Die Front besteht aus möglichst robusten Tataris. Im konkreten Setup übernehmen Mantis, Lion und Owl beziehungsweise Ash Larva diese Rolle. Dahinter kommen Heilung und Support, wobei Cheerling besonders wichtig wird. In der Backline stehen die verfügbaren Damage Dealer, beispielsweise Tydinn, Fugue oder Snake. Das ist keine perfekte Tier List auf dem Feld, aber eine funktionierende Horde-Invasion-Struktur, bei der jede Position nachvollziehbar besetzt wird und die vorhandenen Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden.

Mask Fry, Mantis und Cheerling bilden den Kern

Der entscheidende Tatari in diesem Setup ist Mask Fry. Die Einheit wird genutzt, um Bosse gezielt zu ziehen und dadurch die Formation kontrollierbarer zu machen. Das ist gerade auf einem schwächeren Account wichtig, denn wenn die eigenen Damage Dealer nicht genug Schaden produzieren, um jeden Boss dort zu besiegen, wo er auftaucht, muss man die Gegner dorthin bewegen, wo die Formation stärker ist. Mask Fry sollte deshalb möglichst schnell auf Level 7 gebracht werden und seitlich stehen, bis ein Boss die richtige Position erreicht. Sobald der Gegner in den passenden Bereich läuft, wird er gezogen und kann gezielt bearbeitet werden.

Direkt dahinter kommt Mantis ins Spiel. Auch auf Tier 1 kann die Einheit nützlich sein, wenn sie richtig eingesetzt wird. Der wichtigste Punkt ist die Position: Sobald Mask Fry einen Boss zieht, sollte Mantis so stehen, dass der Gegner direkt in seinen Schadensbereich kommt. Damit entsteht eine sehr einfache, aber effektive Kombination. Mask Fry kontrolliert die Position, Mantis nutzt diese Position für möglichst viel Boss-Schaden. Auf einem schwächeren Account muss jede starke Fähigkeit möglichst oft das richtige Ziel treffen, und genau deshalb ist diese Kombination wichtiger als ein kompliziertes Meta-Setup mit Tataris, die man vielleicht noch gar nicht besitzt.

Der dritte wichtige Baustein ist Cheerling. Die Einheit sollte relativ früh auf Level 5 gebracht werden, weil die Heilung und die späteren Schutzmechaniken die Formation deutlich stabiler machen. Ein schwächerer F2P-Account gewinnt Horde Invasion selten über extrem hohen Schaden, sondern vor allem dadurch, dass die eigenen Tataris lange genug stehen bleiben. Jede zusätzliche Sekunde an der Front erlaubt Mantis, Tydinn, Snake oder anderen Damage Dealern mehr Angriffe. Cheerling sollte deshalb möglichst zentral stehen und mehrere wichtige Einheiten gleichzeitig erreichen.

Ash Larva kann fehlende Heilung teilweise ersetzen

Wenn Sunflower, Dolphie oder andere starke Support-Einheiten fehlen, muss man improvisieren. Genau hier wird Ash Larva interessant. Die Einheit kann zusätzliche Heilung in die Formation bringen und damit einen Teil der fehlenden Support-Struktur auffangen. Zusammen mit Cheerling entsteht zumindest genug Regeneration, um die Front länger stabil zu halten. Das ist keine perfekte Lösung, aber für einen jungen Account sinnvoll.

Verletzte Front-Tataris können außerdem zeitweise zurückgezogen werden. Wenn Mask Fry oder eine andere wichtige Einheit stark angeschlagen ist, kann ein Backline-Tatari kurz den Platz übernehmen, während der verletzte Tatari näher an Cheerling gestellt wird und sich erholt. Sobald genug Lebenspunkte vorhanden sind, geht er wieder nach vorne. Solche kleinen Rotationen wirken unspektakulär, können auf einem schwachen Account aber entscheidend sein, weil dort jeder Ausfall stärker ins Gewicht fällt.

Die Frontline muss trotzdem hochgelevelt werden

Auch im F2P-Build bleibt eine Grundregel bestehen: Die Front darf nicht zu schwach sein. Die vorderen Tataris sollten nach Möglichkeit auf Level 7 kommen. Wer seine Candy zu breit verteilt, bekommt später Probleme. Viele Level-3- und Level-4-Tataris sehen auf dem Feld zwar ordentlich aus, halten aber den entscheidenden Boss-Wellen nicht stand.

Die Reihenfolge sollte deshalb klar bleiben. Mask Fry wird schnell hochgezogen, Cheerling erreicht Level 5, danach werden Frontline und wichtigste Damage Dealer verstärkt. Sunflower würde in einer stärkeren Formation ungefähr auf Level 3 reichen, wenn sie vorhanden ist. Fehlt sie, müssen andere Supporter diesen Platz übernehmen. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem funktionierenden F2P-Build und einer Formation, die nur versucht, möglichst viele Tataris gleichzeitig etwas stärker zu machen.

Die richtigen Chip Cards können einen schwachen Account deutlich tragen

Ein Teil des Erfolgs hängt auch von den Chip Cards ab. Gerade mit einem schwächeren Account können gute Karten den Unterschied zwischen einem soliden und einem frustrierenden Run ausmachen. Besonders stark ist Lawnmower. Auch Glass Cannon, Boss Killer und Underdog können sehr wertvoll sein. Wenn diese Optionen nicht auftauchen, ist ein Grass-Boost interessant, weil er später gegen den Worm helfen kann.

Hier kommt allerdings Glück ins Spiel. Selbst mit starken T3- oder T4-Tataris gelingt nicht jeder Horde-Invasion-Run sofort, und für einen F2P-Account gilt das noch stärker. Schlechte Karten können einen guten Aufbau ausbremsen. Wer einen Run verliert, obwohl die Formation grundsätzlich funktioniert, muss deshalb nicht sofort alles umbauen. Manchmal war schlicht die Kartenauswahl ungünstig, und der nächste Versuch läuft mit demselben Grundaufbau deutlich besser.

Wave 15 und 17 entscheiden früh über den Run

Die bekannten kritischen Wellen bleiben auch im F2P-Build wichtig. Bei Wave 15 erscheint der Worm. Zu diesem Zeitpunkt sollten die drei Reihen möglichst vollständig gefüllt sein, denn das Problem ist nicht nur der Worm selbst. Wenn die Formation durch seine Mechanik auseinandergezogen wird und gleichzeitig Digger-Zobos durch offene Bereiche laufen, kann der Run sehr schnell kollabieren. Deshalb sollte die Formation spätestens kurz vor Wave 15 kompakt stehen und nicht unnötig auseinandergezogen werden.

Ungefähr in der Mitte von Wave 17 erscheint der Forge Zobo, also der auffällige Feuergegner. Dieser kann hinter den Caskets des Pharaoh hängen bleiben. Mask Fry sollte deshalb vorbereitet sein, ihn rechtzeitig in die gewünschte Position zu ziehen. Wartet man zu lange, blockiert der Gegner einen ungünstigen Bereich und kostet wertvolle Zeit. Gerade auf einem schwächeren Account kann man solche Positionierungsfehler weniger gut mit rohem Schaden ausgleichen, weshalb sauberes Timing wichtiger wird.

Flying Zobo, Yeti und Volcano brauchen unterschiedliche Entscheidungen

Beim Flying Zobo gibt es keine pauschale Antwort. Je nach Stärke der eigenen Rock-Tataris kann es sinnvoll sein, den Gegner tatsächlich zu bekämpfen. Wenn der Schaden nicht reicht, kann man ihn auch passieren lassen. Entscheidend ist, ob der Versuch, ihn zu töten, die gesamte Formation auseinanderreißen würde. Horde Invasion erlaubt eine begrenzte Zahl durchgelassener Gegner, und diese Reserve sollte bewusst genutzt werden.

Bei Wave 20 kommt der Yeti und damit wieder eine Situation, in der Cheerling besonders wertvoll wird. Die Einheit sollte zu diesem Zeitpunkt möglichst auf Level 5 stehen, damit Heilung und Schutz die Formation nach dem Druck stabilisieren können. Wer Cheerling bis dahin vernachlässigt hat, merkt den Fehler häufig genau hier. Ein schwächerer Account darf sich keine langen Ausfälle leisten, weil mehrere gleichzeitig gefallene Front-Tataris schnell zu viel Energie für Wiederbelebungen kosten.

Beim Volcano-Boss ist dagegen Zurückhaltung wichtig. Statt ihn unbedingt sofort zu töten, kann es sinnvoll sein, ihn kontrolliert passieren zu lassen. Mantis wird dabei so positioniert, dass möglichst viele begleitende Zobo-Mobs trotzdem beseitigt werden. Der Boss allein kann verkraftbar sein, zehn zusätzliche normale Gegner dagegen nicht. Sobald der Volcano passiert ist, kann Mantis wieder nach vorne gestellt werden, um die Lane zu stabilisieren.

Ein kleiner Energiepuffer rettet schlechte Situationen

Gerade in längeren Runs ist es sinnvoll, nicht die komplette Energie sofort auszugeben. Wenn eine wichtige Einheit fällt, brauchst du genug Reserve, um sie zurückzubringen. Das betrifft vor allem Mask Fry, Mantis und zentrale Front-Tataris. Ein maximal ausgebautes Feld bringt wenig, wenn der wichtigste Boss-Control-Tatari stirbt und nicht wieder eingesetzt werden kann.

Das ist ein typischer Fehler bei schwächeren Accounts: Jeder Punkt wird sofort in Upgrades gesteckt. Dann läuft ein Boss schlecht, eine Einheit fällt und plötzlich fehlt die Reserve. Ein kleiner Puffer macht den Run deutlich robuster und gibt dir Spielraum, wenn die Formation einmal nicht so sauber läuft wie geplant.

Beim Laser-Roboter beginnt das kontrollierte Zurückziehen

Nach dem Volcano kommt der Laser-Gegner beziehungsweise Robot-Zobo. Hier sollte die Formation zunehmend zurückgezogen werden. Mask Fry hilft erneut beim Positionieren, gleichzeitig muss genug Schaden vorhanden sein, um den Gegner zu beseitigen, ohne dass die eigene Front komplett zusammenbricht. Danach werden Worm und weitere starke Gegner Schritt für Schritt herangezogen.

Das wirkt langsamer als die Endgame-Meta, ist für F2P aber sinnvoll. Der Run wird kontrolliert, statt zu versuchen, jede Welle mit roher Stärke zu überrennen. Genau darin liegt der eigentliche Vorteil dieses Builds: Er verlangt keine perfekte Sammlung, sondern nutzt Positionierung, Heilung und gezielten Boss-Schaden, um fehlende Account-Stärke teilweise auszugleichen.

Dolphie würde den F2P-Build deutlich komfortabler machen

Der größte fehlende Tatari in dieser Formation ist aktuell Dolphie. Schon die frühe Version kann Heilung und Damage Boost verteilen, auf Tier 2 kommt Damage Reduction hinzu. Gerade für einen schwachen Account wäre diese Mischung sehr hilfreich, weil Dolphie einfach in die hintere Formation gestellt werden könnte und dort regelmäßig Heilung sowie Buffs verteilt. Das würde den Druck auf Cheerling und Ash Larva reduzieren und gleichzeitig den Schaden erhöhen.

Wer Dolphie bereits besitzt, sollte deshalb ausprobieren, ob die Einheit in einem ähnlichen F2P-Build funktioniert. Man muss dafür nicht auf Aquarel warten. Der große Vorteil eines solchen Support-Tataris liegt gerade darin, dass seine Effekte auch dann nützlich sind, wenn die eigenen Damage Dealer noch keine perfekten Werte haben. Unsere ausführlichere Einordnung zu seiner Entwicklung findest du in der Tier List zu Dolphie und Aquarel.

Ein guter Mitspieler ist fast wichtiger als ein perfekter Account

Der Test zeigt allerdings auch eine andere Schwäche der Horde Invasion: Random-Mitspieler. Wenn der zweite Spieler nicht reagiert, Einheiten einfach platziert und danach nichts mehr verändert, hilft selbst eine gute eigene Formation wenig. Mask Fry funktioniert nur dann richtig, wenn beide Seiten verstehen, wann Bosse gezogen oder Lanes freigehalten werden sollen.

Ein Mitspieler mit stärkerem Account ist natürlich hilfreich, aber noch wichtiger ist, dass er überhaupt reagiert. Im beschriebenen Run lag der Partner bei ungefähr Level 427 und hatte mehrere T3-Tataris. Der entscheidende Vorteil war trotzdem die Kommunikation. Signale wurden verstanden und die Formation konnte gemeinsam angepasst werden. Ein schwächerer Account kann sich schlechte Abstimmung deutlich weniger leisten als ein Endgame-Team.

Horde Invasion ist für F2P vor allem ein Positionsspiel

Damit wird Horde Invasion auf einem Free-to-play-Account zu einem anderen Spiel als auf einem voll ausgebauten Endgame-Profil. Man kann Fehler weniger gut mit Schaden ausgleichen, dafür werden Positionierung und Timing wichtiger. Mask Fry muss richtig ziehen, Mantis muss hinter dem Boss stehen, Cheerling muss die relevanten Einheiten erreichen und bei Wave 15 darf die Formation nicht offenstehen. Forge Zobo muss rechtzeitig bewegt werden, beim Volcano muss entschieden werden, was durchgelassen werden darf.

Diese Mechaniken kosten keine Premium-Währung. Sie verlangen vor allem, dass man versteht, was auf dem Feld passiert. Genau deshalb ist Horde Invasion für F2P-Spieler interessanter, als es die üblichen T4-Meta-Builds vermuten lassen. Ein schwächerer Account wird nicht plötzlich dieselben Scores erzielen wie ein Profil mit zahlreichen T4-Einheiten, aber er kann deutlich mehr erreichen, wenn die vorhandenen Tataris gezielt eingesetzt werden.

Eine stabile Front, Mask Fry auf Level 7, Cheerling auf Level 5 und Mantis als Boss-DPS reichen als Basis. Danach wird mit den besten vorhandenen Tataris aufgefüllt, Heilung kommt in die Mitte, Damage Dealer stehen hinten und robuste Einheiten übernehmen die Front. Gute Chip Cards machen den Run leichter, etwas Glück gehört dazu und manche Versuche werden trotzdem scheitern. Gerade für neue Clash-of-Critters-Spieler ist die wichtigste Erkenntnis deshalb ziemlich einfach: Warte nicht darauf, dass dein Account irgendwann die perfekte Horde-Invasion-Tier-List nachbauen kann. Lerne zuerst die Bosse, die wichtigen Wellen und die Positionierung. Diese Mechaniken bleiben auch dann relevant, wenn aus deinen Tier-1-Tataris später T3- und T4-Einheiten geworden sind.

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