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Musik und mehr aufs Audioradio streamen mit dem AUKEY FM Transmitter

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Autoradios waren bis vor wenigen Jahren noch mit einem USB- oder AUX-Eingang bzw. Bluetooth ausgestattet, auch Mikrowellenherde und Laserwaffen für Drängler waren nicht üblich. Vielleicht erinnert ihr euch noch. Naja, auch im Jahr 2017 sind die Serienmodelle noch nicht ganz im Jetzt angekommen. Wer da Musik von seinem Smartphone auf die Lautsprecher bringen möchte, ist auf kleine Helfer angewiesen. So einen wie diesen FM Transmitter (Modell BT-C5) hier, welchen Aukey im Sortiment für kleines Geld hat. Ein schneller Gadget-Tipp für alle mit mobilem Musikbedürfnis.

Der FM-Transmitter ist ein Kabel mit einem kleinen Gadget in der Mitte. Das Kabel ist so beidseitig ausreichend lang, so 30 cm fürs Audio und 60 cm für den Strom. Der Transmitter selbst hat die Form und Größe einer Streichholzschachtel. Er besitzt ein Diplay und zwei Tasten. FM-Transmitter hört sich recht technisch an, es ist aber keine Magie.

Die Problemlösung, welche dieses Gadget hier anbietet, ist recht klar formuliert. Ihr könnt es mit jedem Autoradio auf der einen Seite als Empfänger nutzen, welches FM (Deutsch: UKW-Rundfunk) unterstützt. Das dürfte jedes sein, außer vielleicht bei eurem Ultra-Oldtimer vom ersten Fließband bei Ford. Getestet habe ich es in einem standardisierten Autoradio von VW in einem recht aktuellen Golf. Ich denke, wenn es Probleme in der Konnektivität gibt, dann auf der Seite des Radios. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, woher die stammen sollen. Auf der anderen Seite des Kabels könnt ihr jegliches mobiles Gerät anstecken, was „noch“ einen Klinkeanschluss hat, also fast alles außer ein iPhone ab der 7. Ich denke, hier ist es ziemlich sicher, dass jedes Gerät unabhängig vom Betriebssystem geht. Ihr könnt auch nen alten MP3-Player nutzen oder sogar einen CD-Spieler. Früher gab es ja solche Adapterkassetten für Radios mit MC, um jene anzuschließen. Das geht hier jedenfalls auch.

Das Gadget von Aukey wird in der typischen Verpackung geliefert. Das Wort Verpackung kommt ja von wegwerfen und Transport und genau dafür ist sie auch. Okay, ich habe keine Ahnung, woher das Wort stammt und bin jetzt auch zu faul nachzuschlagen. Jedenfalls haben wir es hier wieder mit einem jener Amazon-Gadgets zu tun, welche ökologisch korrekt nur auf Karton setzen, ohne Folien und bunte Aufdrucke von Stockfotos. Im Lieferumfang enthalten ist der fertig montierte und sofort einsatzbereite FM Transmitter sowie eine Kurzanleitung in Deutsch. Braucht man diese? Nein.

Denn der Transmitter wird auf der einen Seite in den Zigarettenanzünder gesteckt. Dort zieht er sich nicht nur selbst die Energie, sondern er ermöglicht dank USB-Ausgang auch die Aufladung vom Smartphone. Praktisch. Der Stecker leuchtet blau. Auf der anderen Seite wird das Smartphone angesteckt. Die Funktionsweise läuft nun so, dass man am Radio und am Transmitter die gleiche Frequenz einstellt. Also etwa wie hier im Beispiel 89,7. Die Frequenz habe ich zufällig gewählt, da sie frei war. Man kann aber auch automatisch scannen lassen. Es wird empfohlen, keine Frequenz in der Nähe zu nutzen, welche von einem Radiosender belegt ist. Das sind hier einige bei Berlin und trotzdem gibt es ausreichende Lücken. Da das Gadget bei mir sofort ohne Probleme funktionierte, habe ich ansonsten keinen weiteren Erklärungsbedarf. Okay, man könnte sich noch fragen, wie es mit Sicherheit und Recht aussieht. Der Transmitter selbst sendet nur 5 m laut Anleitung, sodass man kein Lokalradio zur Verfügung stellt. Im Stau könnte man mal probieren, dem Nachbarn die Frequenz rüber zu rufen. Laut Bundesnetzagentur sind die FM Transmitter seit über 10 Jahren erlaubt.

Zu einem Preis von etwa 11 Euro hier auf Amazon kann man nicht viel falsch machen. Es gibt gelegentlich Bewertungen, wonach es defekt war. Da Aukey eine Garantie von 2 Jahren bietet, sollte das kein Hinderungsgrund sein für den Kauf. Wir haben den Artikel für den Test zugeschickt bekommen und werden ihn weiterhin nutzen, sodass wir ggf. auch nochmals ein Update bringen, sollte es Probleme geben.

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