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Gigaset ME Pro: Unboxing des schicken Androiden

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Größeres Display, bessere Kamera, mehr Akku. Das wäre ein passendes tl;dr, für alle Soforthabenwollenkäufer. Und angesichts des schicken Designs des Topmodells wäre das wohl auch ein verständlicher Impuls. Gigaset bewirbt das seit vergangener Woche erhältliche neue Android Smartphone aber mit dem Slogan „Für diejenigen, die mehr wollen“. Dem will ich natürlich gerecht werden. Zumal es bezüglich der Verfügbarkeit weiterhin die Einschränkung gibt, dass man es als potentieller Käufer nicht in die Hand nehmen kann vorm Kauf. Es ist weiterhin nur hier über den Onlineshop des Herstellers versandkostenfrei zum Preis von 549 Euro erhältlich. Entsprechend bebildere ich das Unboxing des werkfrischen 5,5 Zoll Devices von Gigaset auch mit einem genau hingeschaut per Makrolinse.

Verpackung und Lieferumfang

Die Verpackung der Gigaset Smartphonereihe ist schon ungewöhnlich. Wieso das? Hat sie etwa auf dem Deckel ein buntes 3D-Element mit Farbverlauf, am Rand eine blinkende LED? Drüber schwebt noch ein kleiner Luftballon in Form eines Stachelschweins? Oder was? Ach wo. Wie schon beim ME kommt das Pro in einem quadratischen schwarzen Schächtelchen mit Schriftzug in silber auf orangener Banderole. Die Verpackung ist recht übergroß und eher in Tabletmaß ausgefallen. Dort auf der Banderole ist zudem nur der Aufdruck „pro“ als Hinweis fürs Top-Modell aufgedruckt. Keine Bilder, nur die Angabe der wesentlichen Daten auf der Rückseite. Das wirkt dezent edel. Und selbstbewusst.

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Aufgeklappt erwartet einen sofort liegend das Gerät, welches mit beschrifteten Schutzfolien beklebt ist. Drunter dann der große Lieferumfang, bestehend aus In-Ear-Kopfhörern in einem Case mit Deckel und verschiedenen Silikonohrmuscheln, einem schneckenartig aufgerollten Flachband USB-C-Kabel, ein Steckdosenadapter, einem Quick Start Guide sowie einem als Anhänger in Silikon verpacktes Werkzeug für den Kartenslot. Das Zubehör ist das gleiche wie beim ME, jedoch in einer Qualität und Details, wie man sie selten sieht. Gerade die Kopfhörer haben mich wieder schmunzeln lassen, da sie so als Metallknöpfe durch die Verpackung gucken, dass man zunächst nicht sieht, ob sie nun ein elektronischen Gadget sind oder ein Fan-Accessoire für den Hemdkragen.

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Gigaset ME Pro Design und Leistung

Das Gerät ist in schwarz erhältlich und hat sowohl eine Front- als auch Rückseite aus Gorilla Glass. Das lässt es gerade auf der Rückseite sehr geschmeidig und glatt vom Design her erscheinen. Hinzu kommt, dass das Display mit 5,5 mit abgerundeten Kanten in den Edelstahlrahmen übergeht (2,5 D Glass). Dadurch und mit seinen 195 g an Gewicht entsteht insgesamt der Eindruck ein sehr hochwertiges Device in den Händen zu halten. Das Display löst Full HD auf und hat ein großes Blickfeld von fast 180 Grad. Wenn es also auf dem Tisch liegt, kann man ohne Farbveränderungen oder Verdunklung schräg aufs Display sehen. Seine 1080 x 1920 Pixel ergeben bei 195 mm Diagonale ganze 401 PPI als Auflösung, was dem iPhone 6 Plus Retina-Display entspricht.

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Die komplette Front ist vom Glas bedeckt, es gibt keinerlei Aussparungen. Keine Ohrmuschel, keine Tasten. Im Alu-Rahmen sind links die Lautstärkewippe und rechts der Einschalter, oben der Kopfhöreranschluss und ein Infrarotsender sowie unten der USB-Anschluss und die mit Dirac HD Sound belieferten Stereolautsprecher eingebracht. Mittig auf der Rückseite ist der Fingerabdrucksensor, oben die Hauptkamera mit zwei LED-Blitzlichtern sowie die Sensoren für Herzfrequenz und UV-Intensität.

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Octacore, 3 GB RAM und 32 GB Speicher. Im Pro arbeitet der schnelle Qualcomm Snapdragon 810 mit vier ARM-Cortex-A57, vier ARM-Cortex-A53 und Adreno 430 als Grafikeinheit. Der Prozessor zeigt exzellente Leistungswerte in den Benchmarktests (Antutu v6.0.4 Punktezahl 59770, Platz 12 aller Geräte) und unterstützt hochauflösende Kameras. Das Gigaset ME pro hat 20 Megapixel. Das integrierte Modem kann LTE der Kategorie 6 mit bis zu 300 MBit/s übertragen sowie WLAN mit 802.11 a/b/g/n/ac mit bis zu 780 MBit/s. Man kann entweder zwei SIM-Karten nutzen oder mit einem der Slots den Speicher per SD um 128 GB erweitern. Der Akku mit 4000 mAh hat eine Sprechzeit-Laufzeit von angegebenen 40 Stunden sowie eine Schnellladefunktion.

Inbetriebnahme und Software

Android 5.1.1 Lollipop mit 64-bit ist installiert. Nicht das neueste Android, was ich von meinen Nexus-Geräten gewöhnt bin. Jedoch wird das Gerät bereits mit dem Systemupdate vom 21. Januar ausgeliefert, sodass die Funktionen von Fingerabdrucksensor und Kamera im Gegensatz zur ersten Version hin verbessert sind. Gigaset verspricht außerdem eine gute Updatepolitik und hatte diese auch seit Herbst beim ME schon unter Beweis gestellt. Die Benutzeroberfläche Gigaset UI zeigt nur wenige Änderungen, nur leichte Farbakzente. Immer noch zu laut ist für mich der Aktivierungs- und Ausschaltton. Vorinstalliert ist lediglich die Software, welche die besonderen Funktionen im Bereich „Gesundheit & Sicherheit“ sofort nutzbar machen, also Herzfrequenzmessung, Schrittzähler und UV Sensor für die Strahlungsintensität der Sonne. Auch toll ist die Smart Remote, welche es mit Infrarot ermöglicht, Geräte zu steuern, ob Zuhause oder unterwegs.

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Die Inbetriebnahme geht gewohnt schnell von der Hand: Google-Konto, Interneteinrichtung und nach etwa zwei Minuten kann es schon losgehen.

Genau hingeschaut: Verarbeitungsqualität

Wer mal den Makromodus aktiviert, der wird eine Verarbeitung ohne Spaltmaße oder Ungenauigkeiten entdecken. Gerade der Übergang von Display und Rückseite in den Rahmen wirkt wie sprichwörtlich aus einem Guss. Klar, die Rückseite ist nicht abnehmbar, der Akku fest verbaut. Natürlich wackelt beim Schütteln das 6fache-Linsensystem der Hauptkamera, jedoch deutlichst weniger als bei meinem Foto-Lumia. Das Gigaset ME pro ist nicht nur auf den ersten Blick mit seinem edlen Design ein Hingucker, sondern beweist auch auf den zweiten Blick eine hohe Verarbeitungsqualität auf. Mit Schutzhülle oder Case dürfte das Gerät sehr lange nutzbar sein.

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Praxistest

Ich werde das Gigaset ME Pro die kommenden Woche für die mobile Fotografie nutzen sowie natürlich eine Menge Spieleapps testen und vorstellen. Wer also nochmals einen Performanceeindruck über die bloßen Zahlen und Daten hinaus erwartet, klickt rein.

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