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Entschuldigung, haben Sie meinen Hund gesehen? – Der Girafus Pet Tracker im Check

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…diese Frage steht wahrscheinlich für einen der größten Albträume aller Hundebesitzer. Da will man als gartenloser Gassigeher seinen Hund glücklich machen und nutzt vielleicht ein Feld oder eine Wiese, um seinem Begleiter ein bisschen Bewegung und Spaß zu gönnen. Der Hund freut sich, der Besitzer freut sich mit. Doch manchmal währt diese Freude nur kurz: Eben noch schnüffelte der Dackel glücklich und zufrieden an einem Gänseblümchen Schneeglöckchen, im nächsten Moment ist der Vierbeiner schon über alle Berge und Frauchen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Was nun? Rufen, bis man heiser ist? Heulen? Einfach dort, wo der Hund verschwunden ist, sitzen bleiben? Und nach einigen Stunden des Wartens, in denen man genug Zeit hatte, über all die schrecklichen Dinge nachzudenken, die Wuffi zugestoßen sein könnten, Tasso, Tierheime und Polizei anzurufen und sich wie der schlimmste Hundebesitzer der Welt zu fühlen, kommt der kleine Ausreißer dann angedackelt, den halben Wald in Form von Zweigen und Blättern im Fell und mit Pfoten, die praktisch nur noch Erdklumpen sind, und freut sich. Wir uns natürlich auch, doch wäre es nicht besser, man könnte im Fall der Fälle rausfinden, in welchem Hasenbau der Hund schon wieder steckt? Ich habe den Pet Tracker 227 PA von Girafus mit meinem Dackel getestet.

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Lieferumfang

Der Girafus Pet Tracker 227PA kommt in schlichter Verpackung daher, die ein Basismodul, einen Tag samt Gummihülle, Batterien, ein Band und eine Klemmhalterung für die Basis, eine Kletthalterung für den Tag und Bedienungsanleitungen in verschiedensprachiger Ausführung enthalten. Man kann bei der Bestellung auf Amazon auswählen, wie viele Tags man für den Tracker benötigt, das Set mit einem Tag kostet 59,99€, mit vier Tags kostet der Tracker beispielsweise 99,99€. Hat man sich das Ortungsgerät mit nur einem Tag gekauft und braucht später mehr, kann man jederzeit einen Extra Sender-Tag für den Girafus Haustier Pro-Track-tor, der 19,99€ kostet, nachkaufen.

Das Basismodul ist 95x 65x 14 mm groß und 35g schwer, damit passt es super in meine Jackentasche und lässt noch genug Platz für Leckerlis und Kottüten. Der Tag ist ein ganzes Stück kleiner, mit 38x 25x 11 mm Größe und 4,6g Leergewicht/ 6,5g mit Batterie ist er klein und leicht genug, um selbst kleine Hunderassen oder Katzen nicht zu stören.

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Der Girafus Pet Tracker 227PA

Sowohl Basismodul als auch Tag sind aus Plastik, den Tag soll eine Gummihülle vor Nässe schützen. Regentropfen konnte sie auch ganz gut abfangen, nur als mein Hund durch eine Pfütze sprang, lief ein Wassertropfen hinter die Gummihülle, der Tag überlebte aber. Baden ist wahrscheinlich keine gute Idee mit dem Tag. Bis zu vier Tags können mit einem Basismodul geortet werden, für jeden Tag gibt es einen nummerierten Suchknopf. Der Suchbereich ist mit 500 Metern angegeben. Über Richtungs-LEDs, die mit „Near“, „Middle“ und „Far“ gekennzeichnet sind, lässt sich die Suchrichtung bestimmen. Wer da Piepsen nicht mehr hören will und sich nur an den LED orientieren möchte, kann den intelligenten Haustierfinder auch muten. Dieser Mute-Knopf befindet sich am rechten Rand des Basismoduls, wo auch ein Einstellungsknopf sitzt. Damit kann man die Tags erneut kalibrieren.

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Handhabung – track me if you can!

Zunächst sollte man die Gebrauchsanweisung studieren, um den Umgang mit dem Girafus Tracker zu verstehen. Diese ist nicht sonderlich schwer: Man legt die beiliegenden Batterien in das Basismodul und in den Tag, kalibriert den Tag mit dem Basismodul und kann dann den Tag in seiner Hülle an das Tierhalsband basteln. Das Halsband meines Hundes war dafür schon mal ungeeignet, da es zu breit war, aber zum Glück lag dem Tracker eine Kletthalterung bei, die einfach an der Gummihülle des Tags eingefädelt und am Halsband befestigt werden konnte. Dann war der „Pro-Track-tor“, wie er sich auf amazon nennt, schon startklar und es konnte losgehen!

Tipp von Hundehalter zu Hundehalter: Am besten probiert man das Orten erstmal Drinnen, damit sich der Hund an das Geräusch gewöhnen kann. Schreckhafte Hunde irritiert das Piepsen vielleicht. Dasselbe gilt übrigens auch für Katzen oder andere Tiere, für die der Tracker verwendet wird.

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Der Dackeltest

Der Tag ist am Halsband, das Basismodul gemeinsam mit dem anderen Hundekram in der Tasche, der Dackel ist an der Leine, auf gehts zu unserer Lieblingswiese, auf der ich gern mit meiner Kleinen trainiere. Weshalb auf einer übersichtlichen Wiese einen Tracker verwenden? Tja, neben der schönen Wiese grenzt ein Waldgebiet an und Dackel lieben als Jagdhunde nun mal Wälder. Die Gefahr, dass Lucy also stiften geht um ein paar interessante Hasenbauten auszubuddeln, ist also nicht unbedingt gering. Da wir aber als moderne Städter keine andere Freilaufmöglichkeit hier haben, müssen wir also mit dem Damoklesschwert der Hasenfährten leben. Nun soll mir der Girafus Pro-Track-tor helfen, den kleinen langen Jagdhund im Notfall aufzuspüren. Bis zu unserer Wiese hing der Tag super an seiner Halterung, allerdings war Lucy bis hierher im langsamen „Bei-Fuß“ gelaufen. An der Wiese angekommen durfte die Dackeldame erstmal ohne Leine flitzen. Wer denkt, dass Dackel nicht besonders schnell sein können, irrt sich ganz gewaltig, der Tag wurde ganz schön durchgeschüttelt, hielt aber immer noch fest am Halsband. Zum Testen war ich es, die sich vom Hund entfernte, aber trotzdem funktionierte der Tracker genauso, wie andersrum. Je näher ich an Lucy war, desto schneller piepte der Tracker. Ein grünes Licht zeigte mir, ob meine Richtung noch stimmte. Um die Richtung festzustellen, muss man den Girafus Pet Tracker allerdings etwas bewegen, was in der Anleitung beschrieben wurde. Lucy flitzte auf der Wiese herum und ich navigierte mich mit dem Tracker immer wieder zu ihr. Wenn man den Dreh heraus hat, kann man sich gut mit dem Tracker anfreunden, allerdings bedarf es ein wenig Übung und Zeit zum Ausprobieren. Im Vergleich zu GPS-Trackern ist der Pet Tracker 227PA ungenauer, da man die Spur nicht visuell als Karte, sondern nur durch ein Licht und Töne dargestellt bekommt. Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht! So zumindest fühlte sich die Suche mit dem Tracker an. Der Vorteil gegenüber von anderen Trackern, die über GPS oder Handynetz funktionieren, ist, dass dieser Tracker über eine 2,4GHz RF-Technologie verfügt. Zu deutsch: Dem Tracker ist es egal, ob du im Wald kein Netz auf deinem Handy hast. Außerdem fallen mit dem Pet Tracker 227PA keine monatlichen Servicegebühren an und so bleibt mehr Geld für Leckerlis übrig! Wuff wuff hurra!

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Fazit zum Girafus Pet Tracker 227PA:

Kleiner Tracker für vergleichsweise wenig Geld, der hält, was er verspricht. Mein Dackel kann nun unbesorgt buddeln gehen, ich kann sie ja orten. Er verursacht keine monatlichen Servicekosten und funktioniert unabhängig vom Handynetz. Ein großer Vorteil gegenüber anderen Ortungsgeräten dieser Art ist auf jeden Fall, dass hier mit einem Device bis zu vier Haustiere gesucht werden können. Zur Batterielaufzeit kann ich, da ich den Tracker erst seit einigen Tagen benutze, noch nicht viel sagen, um die Batterien zu schonen, ist es allerdings ratsam, das Basismodul auszuschalten, wenn man es gerade nicht benutzt. Der Verkäufer Utumbuku Technologies empfiehlt auf amazon übrigens den Einsatz von Knopfzellen-Akkus und des dazugehörigen Ladegeräts, um die Batteriekosten zu reduzieren.

Der Tracker schafft es sehr gut, einen Hund aufzuspüren, der sich gerade an einer Stelle aufhält, z.B. wenn er buddelt, bei beweglichen Zielen ist das Orten schwieriger.

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Als Hundeliebhaberin möchte ich trotz des tollen Trackers daraufhinweisen, dass solch ein Haustierfinder keine Erziehung ersetzt und ein Hund nicht freilaufen sollte, wenn er sich nicht abrufen lässt. Der Pet Tracker hilft den Hund aufzuspüren, ist aber keine Rückholvorrichtung. Schonzeiten für Wild und Vorsicht im Straßenverkehr verstehen sich ebenfalls von selbst.

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Hey liebe Leser! Mein Name ist Jasmin, ich bin 26 Jahre alt und studiere Germanistik. Wer sich im Studium mit Literatur und der deutschen Sprache auseinandersetzt, schreibt natürlich auch sehr gern selbst Texte. Überwiegend zocke ich Spiele am PC, schätze aber auch Handyspiele, wenn ich unterwegs bin. Ich zeichne gern, am liebsten digital mittels Zeichentablet und verbringe so ziemlich jede freie Minute mit meinen beiden Dackeln. Euch noch viel Spaß beim Lesen!

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